Modul mit Lehrveranstaltungsdetails


Allgemeine Informationen
Theoretische Grundlagen im Schwerpunkt Geschlechterkompetenz in der Sozialen Arbeit
Theoretical approaches in gender competence in social work
51400a3
Prof. Dr. Lamp, Fabian (fabian.lamp@fh-kiel.de)
Prof. Dr. Henningsen, Anja (anja.henningsen@fh-kiel.de)
Prof. Dr. Lamp, Fabian (fabian.lamp@fh-kiel.de)
Prof.Dr. Pioch, Roswitha (roswitha.pioch@fh-kiel.de)
Wintersemester 2020/21
2 Semester
In der Regel jedes Semester
Deutsch
Studiengänge und Art des Moduls (gemäß Prüfungsordnung)
Studiengang Vertiefungsrichtung Schwerpunkt Modulart Fachsemester
B.A. - BASA - Soziale Arbeit Geschlechterkompetenz in der Sozialen Arbeit Pflichtmodul

Kompetenzen / Lernergebnisse
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden können grundständige Paradigmen und Begriffe der Gender Studies erläutern und ihre Relevanz für sozialpädagogisches und sozialarbeiterisches Denken und Handeln beschreiben. Sie verfügen über theoretisches und empirisches Wissen über strukturelle und gesellschaftliche Ursachen und Hintergründe der Ungleichheit der Geschlechter, können gesellschaftliche Entwicklungen mit Blick auf die Geschlechterverhältnisse kritisch hinterfragen und kennen Konzepte und Methoden für die politische und sozialarbeiterische Gestaltung von Geschlechtergerechtigkeit.
Die Studierenden können empirische Untersuchungen zum Thema Geschlechtergerechtigkeit verstehen und können daraus Konsequenzen für notwendige Interventionen und Konzepte im Kontext der Sozialen Arbeit ableiten.
Die Studierenden reflektieren vor dem Hintergrund der theoretischen und empirischen Textgrundlagen ihre eigene geschlechtliche Sozialisation. Sie sind in der Lage, in Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit genderkompetent zu agieren, indem Sie das angeeignete Wissen anwenden auf konkrete beispielhafte Situationen aus der Praxis der Sozialen Arbeit.
Angaben zum Inhalt
- Grundwissen über gesellschaftliche Strukturen und politische Prozesse, die soziale Chancen und Ungleichheiten der Geschlechter verursachen
- Forschungsstand zur Konstituierung von Geschlechterverhältnissen
- Bedeutung der Lebenslagen und kritischen Lebensereignisse und Bewältigungskompetenzen von Männern, Frauen und LGBTQi*-Personen
- Relevanz des Geschlechts in Bildungsinstitutionen und für Bildungsprozesse
- Besondere soziale und gesundheitliche Lebenslagen und Bewältigungskompetenzen von Männern, Frauen und LGBTQI*-Personen
- Kenntnis, Anwendung und Reflektion von Konzepten, Methoden geschlechterbezogener/geschlechterreflexiver Sozialer Arbeit
- Gleichstellungsarbeit
Böhnisch, Lothar (2002). Soziale Arbeit und Geschlecht. Theoretische und praktische Orientierungen. Weinheim.
Ehlert, Gudrun (2011). Wörterbuch Soziale Arbeit und Geschlecht. Weinheim und München.
Lenz, Ilse (2010). Die neue Frauenbewegung in Deutschland: Abschied vom kleinen Unterschied. Wiesbaden.
Sabla, Kim-Patrick (2013). Gendertheorien und Theorien Sozialer Arbeit: Bezüge, Lücken und Herausforderungen. Opladen.
Arbeitsaufwand
10 SWS
14,0 Leistungspunkte
120 Stunden
300 Stunden
Modulprüfung
Für die Zulassung zu Prüfung  im „Modul 14a“ ( Wahlmodule in den Schwerpunkten) müssen die Prüfungen der Module:
‐ Modul 5 – Psychologische und sozialmedizinische Grundlagen der Sozialen Arbeit; und
‐ Modul 7 – Rechtliche Grundlagen der Sozialen Arbeit; und
‐ Modul 8 – Grundfragen und Handlungsformen in der Sozialen Arbeit; und
‐ Modul 15 – Praktikum II
erfolgreich abgeschlossen sein.
Prüfungsform Dauer Gewichtung wird angerechnet gem. § 11 Satz 3 PVO Benotet Anmerkung
Mündliche Prüfung 30 Minuten 100 %
Sonstiges
Die Veranstaltungen zu den Vertiefungsgebieten Gender und Lebenswelt B und Feministische und Queere Soziale Arbeit B werden in der Regel im Sommersemester angeboten.