Prof. Dr. Grosser, Sabine (sabine.grosser@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Grosser, Sabine (sabine.grosser@haw-kiel.de)
Dr. Schreieder, Elisabeth (elisabeth.schreieder@haw-kiel.de)
Wintersemester 2025/26
1 Semester
In der Regel jedes Semester
Deutsch
Curricular relevance (according to examination regulations)
Study Subject
Study Specialization
Study Focus
Module type
Semester
B.A. - BASA 21/22 - Soziale Arbeit (PO 2021/2023 V7)
Pflichtmodul
Qualification outcome
Areas of Competence: Knowledge and Understanding; Use, application and generation of knowledge; Communication and cooperation; Scientific self-understanding / professionalism.
-Die Studierenden kennen wissenschaftliche und sozialpädagogische Theorien und Konzepte der ästhetischen Bildung und Medienbildung im Kontext der Sozialen Arbeit. Sie können ästhetische Bildung und Medienbildung in sozialpädagogischer Perspektive theoretisch und praktisch einordnen.
- Die Studierenden können grundlegende Begrifflichkeiten in diesem Kontext eigenständig recherchieren, anwenden und reflektieren.
-Die Studierenden können - unter Rückbezug auf wissenschaftliche und (sozial-)pädagogische Theorien - Konzepte für ästhetische, kreative und mediale Wahrnehmungs- und Gestaltungsprozesse im Kontext von Ästhetischer Bildung und Medienbildung entwickeln sowie ästhetische Bildungsprozesse lebensweltorientiert initiieren, gestalten und reflektieren.
-Die Studierenden können einzelne Personen oder Gruppen im Feld der Sozialen Arbeit zu Themen der ästhetischen und kulturellen Bildung bzw. Medienbildung anleiten.
Die Studierenden können einzelne Personen oder Gruppen mit Methoden Ästhetischer Bildung anleiten.
-Die Studierenden entwickeln durch die Reflexion des eigenen Mediennutzungsverhaltens und eigener biografischer Zugänge zu ästhetischer Bildung eine professionelle Haltung zur Ästhetischen Bildung und Medienbildung im Kontext der Sozialen Arbeit.
Content information
Die Seminare vermitteln methodische, theoretische und praktische Grundlagen Ästhetischer Bildung. Diese bilden die theoriegeleitete Basis für Handlungen in der Sozialen Arbeit, die sich ästhetischer und medialer Ausdrucksformen und Mittel bedienen. Im Zentrum stehen Methoden Ästhetische Bildung einschließlich Medienbildung. Die Kenntnisse bilden die Grundlage für einen pädagogisch reflektierten Umgang mit ästhetischen und medialen Bildungsprozessen im Kontext der Sozialen Arbeit.
Baacke, Dieter(Hrsg.) (1999) : Medienkompetenz. Modelle und Projekte. Bonn.
Bockhorst, Hildegard; Reinwand, Vanessa-Isabella; Zacharias, Wolfgang (Hrsg.) (2012): Handbuch
Kulturelle Bildung. München.
Darin insbesondere: Hill, Burkhard (2012): Kulturelle Bildung in der Sozialen Arbeit. S. 738-742.
Dietrich, Cornelie, Dominik Krinninger und Volker Schubert (Hrsg.) (2012): Einführung in die Ästhetische Bildung. Weinheim: Beltz.
Grosser, Sabine (2018): Ansichtssachen. Chancen transkultureller Perspektiven im Lernen mit Kunst und darüber hinaus, in: World Heritage and Arts Education, Hrsg. Wiegelmann-Bals/ Ströter-Bender, Ausgabe 3, 77-89, https://kw.uni-paderborn.de/fach-kunst/kunst-und-ihre-didaktik-malerei/internetzeitschrift-world-heritage-arts-education/ (24.3.2018)
Kirchner, Constanze/ Peez, Georg (2009): Kreativität in der Grundschule erfolgreich fördern. Braunschweig.
Darin insbesondere: (Dies.): Was ist Kreativität? S. 7 -35.
Klepacki, Leopold und Jörg Zirfas (2013/2012): Die Geschichte der Ästhetischen Bildung. In: KULTURELLE BILDUNG ONLINE [online]. [Zugriff am: 27.01.2020]. Verfügbar unter: https://www.kubi-online.de/artikel/geschichte-aesthetischen-bildung
Moser, Heinz (2010): Einführung in die Medienpädagogik. Aufwachsen im Medienzeitalter. [Online-Ausg.], Wiesbaden. http://dx.doi.org/10.1007/978-3-531-92215-7
Liebau, Eckart (2017): Diskurse über kulturelle Bildung. In: Sabine Grosser, Katharina Köller und Claudia Vorst, Hrsg. Ästhetische Erfahrungen: Theoretische Konzepte und empirische Befunde zur kulturellen Bildung. Frankfurt am Main: Peter Lang Verlag, S. 17–30.
Mollenhauer, Klaus (1996): Grundfragen ästhetischer Bildung: Theoretische und empirische Befunde zur ästhetischen Erfahrung von Kindern. Weinheim: Juventa.
Otto, Gunter (1994): Das Ästhetische ist „Das Andere der Vernunft“: Der Lernbereich Ästhetische Erziehung. In: Friedrich Jahresheft. XII/1994, S. 56–58.
Rittelmeyer, Christian (2010): Warum und wozu ästhetische Bildung? Über Transferwirkungen künstlerischer Tätigkeiten: Ein Forschungsüberblick. Oberhausen: Athena Verlag.
Rittelmeyer, Christian (2016): Bildende Wirkungen ästhetischer Erfahrungen: Wie kann man sie erforschen? Eine Rahmentheorie. Weinheim: Beltz Juventa.
Schiller, Friedrich, 2013 [1795]. Ueber die ästhetische Erziehung des Menschen. [2. Teil; 10. bis 16. Brief.] In: Friedrich Schiller (Hrsg.): Die Horen, Band 1, 2. Stück. Tübingen, 1795, S. 51–94. In: Deutsches Textarchiv [online].[Zugriff am: 27.01.2020]. Verfügbar unter: http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_erziehung02_1795
Süss, Daniel; Lampert, Claudia; Wijnen, Christine W. (2012): Medienpädagogik. Ein Studienbuch zur Einführung. Wiesbaden.
Vorst, Claudia; Grosser, Sabine ... (Hrsg.) (2008): Ästhetisches Lernen. Fachdidaktische Grundfragen und praxisorientierte Konzepte im interdisziplinären Kontext von Lehrerbildung und Schule. Frankfurt am Main.
Darin insbesondere:
Grosser, Sabine: Bildwelten - Ästhetisches Lernen im Kontext kultureller Globalisierung. S. 27- 44.
Spinner, Kaspar H.: Perspektiven ästhetischer Bildung, Zwölf Thesen. S. 9 -24.
Welsch, Wolfgang (2017): Ästhetisches Denken. Stuttgart: Reclam.
Zirfas, Jörg, Leopold Klepacki und Diana Lohwasser (2009): Geschichte der Ästhetischen Bildung. Bd. 1: Antike und Mittelalter. Paderborn: Ferdinand Schöningh.
Courses
Mandatory
For this module all specified courses in the following table have to be taken.
Erfolgreiche Teilnahme an zwei Übungen des Moduls, unbenotete Leistungsnachweise durch Anwesenheit von 80% gemäß HSG § 51, Abs. 11,2. Halbsatz und PVO § 24 Abs. 2 1
Method of Examination
Duration
Weighting
wird angerechnet gem. § 11 Satz 2 PVO
Graded
Remark
Portfolioprüfung
100 %
Siehe Informationen zur Prüfung unter Sonstiges.
Miscellaneous
Für die Zulassung zur Prüfung muss der Nachweis über die Teilnahme an zwei Übungen des Moduls nachgewiesen werden.
BASA Neu M15: Informationen zum Portfolio
Das Modul 15 wird mit einem Portfolio abgeschlossen.
Die Basis des Portfolios ist ein selbst gewähltes und formuliertes Thema aus den Bereichen der besuchten zwei Veranstaltungen. Das Thema kann aus den Kontexten der besuchten Veranstaltungen hervorgehen, geht aber im Sinne der Fragestellung über diese hinaus. Es handelt sich nicht um eine reproduktive Prüfung.
Anmeldung:
Um sich für die Prüfung anzumelden, melden Sie sich über QIS an oder reichen Sie bitte einen Antrag auf ein Portfolio ein. (Siehe download Bereich des Prüfungsamtes).
Schreibbeginn und Thema sprechen Sie bitte mit einem Dozierenden Ihrer Wahl aus Modul 15 individuell ab.
Bitte orientieren Sie sich bei der Wahl der Prüfer/innen an den jeweiligen Themen/Fachgebieten der Dozent/innen. Bitte stimmen Sie die Themen mit den jeweiligen Prüfer/innen VOR der Anmeldung ab.
Nach der Anmeldefrist haben die Studierenden 4 Wochen Zeit zur Bearbeitung.
Inhalt:
Auseinandersetzung mit einem Thema aus den Bereichen Ästhetische Bildung / Medienbildung. Da es sich um eine Modulprüfung handelt, muss das Portfolio inhaltlich über die besuchten Seminare und die Vorlesung hinausgehen u. selbstständig – unter Einbeziehung weiterer Materialien/Literatur (siehe Literaturhinweise in der Moduldatenbank, Texte in Moodle Ästhetische Bildung, Bibliothek) im Sinne der gewählten und abgestimmten Fragestellung erarbeitet werden.
Das Thema hat in der Regel einen pädagogischen, künstlerischen/ästhetischen oder wissenschaftlichen Schwerpunkt (oder eine Mischung).
Eine eigene Fragestellung, sei sie künstlerisch/ästhetisch, wissenschaftl. o. pädagogisch muss erkennbar sein.
Es ist auch möglich ein eigenes Projekt (pädagogisch oder künstlerisch) durchzuführen, zu dokumentieren, theoretische einzuordnen und zu reflektieren.
Formalia:
- Deckblatt: Studiengang /Modul, Name, E Mailadresse, Matrikelnummer, Thema
- Gliederung
- Text
- Literatur/Quellenverzeichnis
Sie orientieren sich an den Regeln wissenschaftlichen Arbeitens nach gängigen Zitationssystemen (z. B. Harvard, Citavi o.a.). Eine Vermischung der Fußnotenlogik und der Zitation in Klammern (z. B. Harvard) ist ungünstig, fehleranfällig und in Fachpublikationen unüblich. Also verwenden Sie bitte NICHT (a. a. O.); (ebd.) o.ä. in Klammern. Das ist im Fließtext unübersichtlich.
Einschließlich Deckblatt, Gliederung, Literatur/Quellenverzeichnis, Fotos etc. umfasst das Portfolio ca. 10 – 15 Seiten.
Prof. Dr. phil. habil. Sabine Grosser
Informationen Stand 17.06.25