Areas of Competence: Knowledge and Understanding; Use, application and generation of knowledge; Communication and cooperation; Scientific self-understanding / professionalism.
Die Studierenden können psychologische und pädagogische Grundlagen benennen sowie Aufgaben von Pflegefachpersonen in der Patient*innen- und Angehörigenedukation begründet darlegen. Sie können die Bedeutung von Patient*innen- und Angehörigenedukation für die Lebensqualität und die Gesundheit der Betroffenen erläutern. Sie können aktuelle Entwicklungen u.a. im Kontext der digitalen Transformation benennen und die Unterschiede zwischen Information, Anleitung, Schulung und Beratung mit den jeweiligen Anlässen, Voraussetzungen und den jeweils spezifischen Methoden und Formen der Kommunikation erklären. Die Studierenden können grundlegende didaktische Prinzipien der Wissensweitergabe umsetzen sowie Edukationsprozesse gestalten und Anschauungsmaterialien entsprechend aufbereiten. Sie können die Wirkung der kommunikativen Interventionen überprüfen.
Die Studierenden können Informationen strukturiert und adressat*innengerecht weitergeben sowie Informationsmaterialien und -angebote zielgruppenorientiert gestalten. Sie können mediale Angebote bewerten. Sie können Methoden der Präsentation, der Visualisierung und Gesprächstechniken gezielt und situationsangemessen auswählen und anwenden. Sie können Anleitungssequenzen, Trainings und Schulungen vorbereiten, durchführen, dokumentieren und evaluieren.
Die Studierenden arbeiten auf einer partnerschaftlichen Ebene mit den zu Pflegenden, Familien und Angehörigen zusammen. Dabei werden die zu pflegenden Menschen, Familien und Angehörigen vor dem Hintergrund ihrer Lebenswelt und ihren Erfahrungen im Umgang mit Gesundheit und Krankheit wahrgenommen.
Die Studierenden können mit Konflikten im Pflegeprozess umgehen, können aktiv zuhören sowie motivieren und können sich adressat*innengerecht ausdrücken.