Modul mit Lehrveranstaltungsdetails


Verwaltung
08.02.2019 10:20:16
FB SK
Versionshistorie
Version Modulkürzel oder Nummer Semester Status
1 BASA M05 SoSe 2018 Veröffentlicht
2 BASA M05 WiSe 2018/19 Veröffentlicht
3 50500 - BASA M05 SoSe 2019 Veröffentlicht
4 50500 WiSe 2019/20 Veröffentlicht
5 50500 SoSe 2020 Veröffentlicht
6 50500 WiSe 2020/21 Veröffentlicht
7 50500 SoSe 2021 Veröffentlicht
8 50500 WiSe 2021/22 Veröffentlicht
9 50500 SoSe 2022 Veröffentlicht
10 50500 WiSe 2022/23 Veröffentlicht
11 50500 SoSe 2025 Veröffentlicht
12 50500 WiSe 2025/26 Warte auf Veröffentlichung
Allgemeine Informationen
Psychologische und sozialmedizinische Grundlagen der Sozialen Arbeit
Psychological and sociomedical foundations of social work
50500 - BASA M05
PsychSozMedB-01-BA-M
Prof. Dr. Schorn, Ariane (ariane.schorn@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Lütjen, Reinhard (reinhard.luetjen@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Schorn, Ariane (ariane.schorn@haw-kiel.de)
Sommersemester 2019
2 Semester
In der Regel jedes Semester
Deutsch
Studiengänge und Art des Moduls (gemäß Prüfungsordnung)
Studiengang Vertiefungsrichtung Schwerpunkt Modulart Fachsemester
B.A. - BASA - Soziale Arbeit (PO 2017/2019 V6) Pflichtmodul

Kompetenzen / Lernergebnisse
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden kennen die Zusammenhänge zwischen gesellschaftlichen Lebens- und Produktionsbedingungen, individueller Lebensweise/Lebensstil bzw. Lebenslagen und der Entwicklung von Krankheit bzw. der Erhaltung/Wiedergewinnung von Gesundheit. Sie lernen typische Fragestellungen der klinischen Psychologie und deren Relevanz für die Soziale Arbeit kennen sowie die daraus abgeleiteten wichtigsten Psychotherapieverfahren nachvollziehen und für die Zusammenarbeit in den Netzwerken der psychosozialen Hilfen nutzen. Die Studierenden haben einen Überblick über zentrale Entwicklungsprozesse und -aufgaben in Kindheit und Adoleszenz; sie haben weiterhin einen Überblick über entwicklungsfördernde bzw. gefährdende Erfahrungen und Gegebenheiten.
Angaben zum Inhalt
Sozialmedizin: Über eine Auseinandersetzung mit den Begriffen Gesundheit und Krankheit und der Darstellung epidemiologisch wichtiger Erkrankungen (z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Tumorerkrankungen, Infektionskrankheiten, endogener Psychosen, Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen) werden die Zusammenhänge zwischen individueller Lebensweise, gesellschaftlichen Lebens- und Produktionsbedingungen und der Entwicklung von Krankheit bzw. der Erhaltung von Gesundheit dargestellt und der Zusammenhang zur sozialarbeiterischen Praxis vermittelt.

Klinische Psychologie: Die Psychologie ist die Wissenschaft vom menschlichen Erleben und Verhalten. Als bedeutende Teildisziplin der Psychologie bietet die Klinische Psychologie verschiedene Theorien und Modelle zum Verständnis und zur Einordnung individueller Erlebens- und Verhaltensauffälligkeiten. „Klinisch“ ist dabei nicht als Beschränkung auf den stationären bzw. Krankenhausbereich misszuverstehen. Klinische Psychologie beschäftigt sich allgemein mit der Beschreibung, Erkennung, Erklärung und Behandlung psychischer Auffälligkeiten bzw. Störungen.Psychische Störungen können sich durch verschiedene Merkmale auszeichnen. Dazu gehören die Abweichung von sozialen Normen, persönliches Leid der Betroffenen, Beeinträchtigung der Lebensführung unangemessenes Verhalten und soziale Ausgrenzung. In der Veranstaltung sollen verschiedene psychologische Zugangsmöglichkeiten zu psychischen Problematiken vorgestellt und an Beispielen aus der sozialpädagogischen Praxis erläutert werden. Fragen der Diagnostik, Behandlung und Prävention sollen ebenfalls angesprochen werden.

Entwicklung in Kindheit und Jugend: Erkenntnisse der Entwicklungspsychologie sind für pädagogische Fachkräfte von großer Relevanz. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen grundlegende Prozesse der psychosozialen, psychosexuellen und kognitiven Entwicklung vom Säuglingsalter bis zum frühen Erwachsenenalter. Beleuchtet werden insbesondere das Thema Bindung/Bindungsentwicklung sowie die Bedeutung der (frühen) Eltern-Kind-Interaktion. In diesem Zusammenhang wird es auch um Schutz- und Risikofaktoren der kindlichen Entwicklung gehen.
Arbeitsaufwand
10 SWS
12,0 Leistungspunkte
120 Stunden
240 Stunden
Modulprüfung
Prüfungsform Dauer Gewichtung wird angerechnet gem. § 11 Satz 2 PVO Benotet Anmerkung
Klausur 180 Minuten 100 %