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Administration
04.02.2026 17:34:28
FB SK
Version History
Version Module Code Semester Status
1 54000 WiSe 2022/23 Released
2 54000 SoSe 2023 Released
3 54000 WiSe 2023/24 Released
4 54000 SoSe 2024 Released
5 54000 WiSe 2024/25 Released
6 54000 SoSe 2025 Released
7 54000 SoSe 2025 Released
8 54000 WiSe 2025/26 Released
9 54000 WiSe 2025/26 Released
10 54000 WiSe 2025/26 Released
11 54000 WiSe 2026/27 Released
12 54000 SoSe 2026 Released
General information
Medienbildung in der Sozialen Arbeit
Media literacy in social work
54000
MedBildSozAr-01-BA-M
Tondorf, Uli (uli.tondorf@haw-kiel.de)
Tondorf, Uli (uli.tondorf@haw-kiel.de)
Sommersemester 2026
1 Semester
In der Regel jedes Semester
Deutsch
Curricular relevance (according to examination regulations)
Study Subject Study Specialization Study Focus Module type Semester
B.A. - BASA 21/22 - Soziale Arbeit (PO 2021/2023 V7) Pflichtmodul
B.A. - BASA 25 - Soziale Arbeit (PO 2025 V8) Pflichtmodul

Qualification outcome
Areas of Competence: Knowledge and Understanding; Use, application and generation of knowledge; Communication and cooperation; Scientific self-understanding / professionalism.
Die Studierenden

- ... erweitern Ihr Wissen um
- ... verschiedene themenbezogene Zusammenhänge zwischen Sozialer Arbeit und Medienpädagogik,
- ... einzelne selbstgewählte Felder der medienpädagogischen Theorie und Praxis und deren Modelle, Methoden oder Konzepte
- ... ein Verständnis der daraus resultiernden theoretischen und praktischen Schnittfelder,
- ... ein Verständnis von unterschiedlichen möglichen medienbezogenen Aneignungsprozessen der Adressat\*innen ihrer Arbeit

... und integrieren dies in Ihr Verständnis der Sozialen Arbeit.
Die Studierenden können o.g. Wissen anwenden um

- ... die Entwicklung und Bedeutungen von Medien für damit verbundene fachliche Aufgaben in der Sozialen Arbeit analysieren und beschreiben zu können,
- ... die sozialarbeiterische Praxis auf einem Verbund medienpädagogischer und sozialarbeiterischer Theorien zu reflektieren,
- ... sich in Zukunft theoretische und praktische Zugänge auch zu neuen Schnittfeldern zu erarbeiten,
- ... damit auf zukünftige Medienentwicklungen im Sinne der Aufträge der Sozialen Arbeit reagieren zu können und so Erkenntniszusammenhänge in sozialarbeiterische Praxis einfließen zu lassen.
Die Studierenden können in der Fachcommunity

- ... über Medien, deren Entwicklung und die Bedeutungen für damit verbundene fachliche Aufgaben kommunizieren,
- ... passende Kooperationen erkennen und/oder deren Organisation angehen,
- ... den Bedarf notwendiger bzw. hilfreicher Fach- und Praxisveranstaltungen erkennen - sowohl individuell, wie auch für das eigene Praxisumfeld (Adressat\*innen, Institutionen, Fachkräfte, Netzwerke u.v.a.m.).
Die Studierenden haben im Rahmen ihrer Professionalität

- ...eine Haltung mit der sie neuen Medienentwicklungen im Rahmen der Sozialen Arbeit im Sinne der Adressat\*innen verantwortungsbewusst begegnen können,
- ... ein Bewusstsein für die Aufgaben, die im Rahmen von Medienentwicklungen in der Sozialen Arbeit entstehen, so wie ein Verantwortungsbewusstsein diese anzusteuern,
- ... die Möglichkeit Medienbegriffe im Sinne ihres professionellen Verständnisses reflektieren zu können.
Content information
Die verschiedenen Veranstaltungen innerhalb des Modules bieten jeweils unterschiedliche themengebundene Zugänge zu theoretischen und praktischen medienpädagogischen Fragestellungen und deren Verhältnis zu Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit.

Die Studierenden wählen interessengesteuert zwei der Veranstaltungen aus. Die derart in den Veranstaltungen erlernten unterschiedlichen Zugänge werden im Rahmen eines Portfolios z.B. durch übergreifende theoretische Bezüge aus Pädagogik, Soziologie, Psychologie, Medienwissenschaft, Sozialer Arbeit o.ä. in Beziehung gesetzt, sowie auf eine mögliche Arbeitspraxis bezogen. Unterstürzung dazu bietet der Portfoliobegleitkurs.
Baacke, Dieter(Hrsg.) (1999) : Medienkompetenz. Modelle und Projekte. Bonn.

Bockhorst, Hildegard; Reinwand, Vanessa-Isabella; Zacharias, Wolfgang (Hrsg.) (2012): Handbuch
Kulturelle Bildung. München.

Grosser, Sabine (2018): Ansichtssachen. Chancen transkultureller Perspektiven im Lernen mit Kunst und darüber hinaus, in: World Heritage and Arts Education, Hrsg. Wiegelmann-Bals/ Ströter-Bender, Ausgabe 3, 77-89, https://kw.uni-paderborn.de/fach-kunst/kunst-und-ihre-didaktik-malerei/internetzeitschrift-world-heritage-arts-education/

Kutscher, N., Ley, T., Seelmeyer, U., Siller, F., Tillmann, A., & Zorn, I. (2020). Handbuch Soziale Arbeit und Digitalisierung / Nadia Kutscher, Thomas Ley, Udo Seelmeyer, Friederike Siller, Angela Tillmann, Isabel Zorn. Beltz.

Moser, Heinz (2010): Einführung in die Medienpädagogik. Aufwachsen im Medienzeitalter. [Online-Ausg.], Wiesbaden. http://dx.doi.org/10.1007/978-3-531-92215-7

Sander, U., Gross, F. von, & Hugger, K.-U. (2022). Handbuch Medienpädagogik / Uwe Sander, Friederike von Gross, Kai-Uwe Hugger Hrsg (2. Auflage). Springer VS.

Süss, Daniel; Lampert, Claudia; Wijnen, Christine W. (2012): Medienpädagogik. Ein Studienbuch zur Einführung. Wiesbaden.

Wunder, M. (2021). Digitalisierung und Soziale Arbeit : Transformationen und Herausforderungen / Maik Wunder (Hrsg.). Verlag Julius Klinkhardt.

Sowie die Studien und Materialien des Medienverbundes Südwest (insbesodnere JIM-, KIM-, miniKIM- und FIM-Studie). https://www.mpfs.de/startseite/
Courses

Mandatory


For this module all specified courses in the following table have to be taken.

Course code Course Name English Course name
5.40.05.1 Portfoliobegleitkurs (M10) backing course for portfolio (M10)

Elective


The following table lists the available elective courses for this module.

Course code Course Name English Course name
5.40.04.23 Jugendmedienschutz: Phänomene und Prävention Youth media Protection: phenomenons and prevention
5.40.04.28 Games und Demokratie games and democracy
5.40.04.3 (5.11.07.8) Medienbildung in der Sozialen Arbit: Gaming in der Sozialen Arbeit Media literacy in Social Work: Gaming in Social Work
5.40.04.24 Sexualität und Medien in der Sozialen Arbeit Media and sexuality in social work
5.40.04.29 Kurzfilme als Bildungsanlässe Shortfilms as impuls for bildung
5.40.04.27 Soziale Arbeit und KI Social work and artificial intelligence
5.40.04.14.2 Medienbildung in der frühen Kindheit media education in early childhood
5.40.04.09 Medienbildung in der Sozialen Arbeit: Übung: Prototyping Medienbildung media education in social work: exercise: prototyping media education
5.40.04.7 (5.11.07.4) Medienbildung in der Sozialen Arbeit: Kino im Kopf - Hörspiel in der Kinder- und Jugendarbeit Media Literacy in Social Work: Cinema in the head - Radioplay in child- and youth work
5.40.04.30 Soziale Arbeit im digitalen kapitalismus? Social work in digtal capitalism?
5.40.04.5 (5.11.07.10) Medienbildung in der Sozialen Arbeit: Selfie-Times! Selbstdarstellung in (Medien-)Kunst und Sozialen Medien. Media Literacy in Social Work: Selfie Times! Self-presentation in (media) art and social media.
5.40.04.4 (5.11.07.9) Medienbildung in der Sozialen Arbeit: Bildkompetenz als Medienkompetenz - Bilder im Kontext kultureller Globalisierung Media Literacy in Social Work: Media Competence - Pictures in the Context of Globalization
Workload
5 SWS
5,0 Credits
60 Hours
90 Hours
Module Examination
Method of Examination Duration Weighting wird angerechnet gem. § 11 Satz 2 PVO Graded Remark
Portfolioprüfung 0 % Anmeldung zur Portfolioprüfung über QIS im Anmeldezeitraum
Miscellaneous
Sie lernen in den Veranstaltungen sehr unterschiedliche Schnittfelder zwischen Sozialer arbeit/Sozialpädagogik und Medienpädagogik kennen. Dies gilt in verschiedener Weise in theoretischer und pratkischer Hinsicht. Im zukünftigen Arbeitsleben werden durch neue Entwicklungen in Gesellschaft und Medie neue Herausforderungen entstehen, die eine eigene Einarbeitung erfordern. Mit dem Portfolio belegen Sie, dass Sie den Prozess der Einarbeitung beherrschen und übergreifende Diskurse erkennen, verstehen und auf die Arbeitspraxis beziehen können. Dies belegen Sie anhand der Beispiele aus den Veranstaltungen, die Sie innerhalb des Modules belegt haben.

Das unbenotete Portfolio besteht aus drei Teilen

Teil 1 und 2 ist
Je ein Teil aus den beiden im Rahmen von M10 besuchten Veranstaltungen.

Max 6000-8000 Zeichen, bei dazugehörigen erstellten Produkten (bsp.: Hörspiel) weniger.

Die Lehrenden geben die Aufgaben dazu im Rahmen ihrer Veranstaltung bekannt.

Teil 3 ist

- eine verbindende theoretische Betrachtung der Teile 1 und 2
- auf Grundlage medienpädagogischer und sozialarbeiterischer/-pädagogischer Theorie
- innerhalb eines selbstgewählten Rahmens.

8000-10000 Zeichen

Zu 1 und 2

In den Veranstaltungen werden jeweils unterschiedliche medienpädagogische Felder sowie mögliche Berührungspunkte mit der Sozialen Arbeit/Sozialpädagogik erarbeitet. Sie verfassen dazu in jedem Seminar einen Teil, der Teil des Gesamtportfolios ist. Aufgabe für Teil 3 ist verbindende theoretische Bezüge zu erkennen und diese zu verschriftlichen.

Zu 3
Sie recherchieren Theorieansätze - oder bringen diese aus den Veranstaltungen mit - mit denen sich zwischen den Inhalten der Veranstaltungen sinnvolle Verbindungen herstellen lassen.
(Was sich anbietet: abstrakte Begriffe: Kompetenz, Erziehung, Sozialisation, Bildung, Aneignung, Öffentlichkeit... ; Metadiskurse: Digitalisierung, Mediatisierung, Medialisierung...; aktuelle Gesellschaftsdiagnosen u.v.a.m.) Sie stellen diese kurz zusammen und entwickeln ein reflektierendes Fazit. Medienpädagogische und sozialarbeiterische/-pädagogische Theorien und Konzepte stellen die Bezugsgrößen für den verbindenden Teil dar. Ansätze finden sich in bspw. in Hugger/Sander, Kutscher/Siller

Unterstützung hierzu wird im "Portfoliobegleitkurs" angeboten.