Course


General information
Motivierende Gesprächsführung (TVStAE)
Motivational Interviewing
3.1.1.68
Horn, Michael (michael.horn@haw-kiel.de)
In der Regel jedes Semester
Deutsch
Relations of this course to published module descriptions and their study program assignments

Modules in which this coursee is available for election


Module Study Subject Study Specialization Study Focus Semester
Theorieveranstaltung zur staatlichen Anerkennung
Theoretical Studies for State Recognition
SA - STAE - Staatliche Anerkennung
Qualification outcome
Areas of Competence: Knowledge and Understanding; Use, application and generation of knowledge; Communication and cooperation; Scientific self-understanding / professionalism.
Die Studierenden

- kennen die Grundhaltung und zentralen Prinzipien des Motivational Interviewing
- beschreiben die Stadien von Veränderungsprozessen sowie deren Bedeutung für die Beratung
- erläutern den Stellenwert von Ambivalenz, Eigenmotivation und Selbstwirksamkeit im Veränderungsprozess
Die Studierenden

- wenden grundlegende Methoden des Motivational Interviewing auf ausgewählte Gesprächssituationen an
- erkennen und fördern „Change Talk“ und „Confidence Talk“ in Übungen und Fallbeispielen
- reflektieren Möglichkeiten und Grenzen des Motivational Interviewing in unterschiedlichen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit
Die Studierenden

- gestalten Gespräche auf der Grundlage einer wertschätzenden und klientenzentrierten Grundhaltung
- berücksichtigen Ambivalenz und Widerstand im Beratungsprozess
- unterstützen Klient*innen dabei, eigene Veränderungsziele zu entwickeln und Handlungsmöglichkeiten zu erkunden
Die Studierenden

- reflektieren ihre Rolle in der Begleitung von Veränderungsprozessen
- setzen sich mit der Bedeutung einer klientenzentrierten Gesprächsführung für professionelles Handeln auseinander
- prüfen die Anwendbarkeit des Motivational Interviewing für unterschiedliche berufliche Handlungssituationen
Content information
Das Seminar vermittelt die Grundlagen des Motivational Interviewing (MI), eines klientenzentrierten Beratungsansatzes zur Förderung von Veränderungsbereitschaft.
Ursprünglich für die Suchthilfe entwickelt, wird MI heute in zahlreichen Arbeitsfeldern des Gesundheits- und Sozialwesens eingesetzt. Im Mittelpunkt stehen der wertschätzende Umgang mit Ambivalenz, die Stärkung der Eigenmotivation sowie die Förderung der Selbstwirksamkeit.

Die Teilnehmenden lernen die Grundhaltung und Prinzipien des MI, die Stadien der Veränderung sowie den konstruktiven Umgang mit Widerstand kennen. Darüber hinaus werden Methoden wie das Erkennen und Fördern von „Change Talk“ und „Confidence Talk“ vorgestellt und praktisch eingeübt.

Ziel des Seminares ist es, Veränderungsprozesse professionell zu begleiten und gemeinsam mit Klient*innen tragfähige Ziele und Wege zur Umsetzung zu entwickeln
Teaching format
Teaching format SWS
Seminar 2
Miscellaneous
Voraussetzung für den erfolgreichen Abschluss der Lehrveranstaltung ist die Teilnahme an mindestens 80 % der Veranstaltungszeit.