Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden können für Kommunikation und Beratung (1) relevante sozialpsychologische Grundlagen, einschließlich der sozialen Wahrnehmung, Attributionsprozessen, prosoziales Verhalten, Stereotype und Vorurteile sowie Gruppenprozesse darlegen, dieses Wissen auf die Kontexte der sozialen Arbeit anwenden und Schlussfolgerungen für ihr praktischen Handeln ableiten.
Die Studierenden können (2) ausgewählte Theorien der zwischenmenschlichen Kommunikation und Interaktion beschreiben und vergleichen. Sie sind befähigt, unterschiedliche Modelle der sozialen Interaktion, sowohl in dyadischen Beziehungen als auch innerhalb und zwischen Gruppen auf Praxissituationen zu übertragen und anzuwenden.
Die Studierenden können (3) zentrale Theorien und Ansätze der psychosozialen Beratung und Gesprächsführung einordnen und zur Reflexion nutzen, um in praktischer Anwendung z.B. in der Gestaltung von Beziehungen gemäß dem personzentrierten Ansatz, dem Umgang mit Übertragungsphänomenen oder der leidvollen Selbstorganisation von Problemsystemen Strategien zu reflektieren und kontextbezogen zu beurteilen.
Die Studierenden verfügen über eine (4) Basiskompetenz in Beratung und Gesprächsführung, können relevante Gesprächsführungstechniken benennen und in Grundzügen anwenden.