Modul mit Lehrveranstaltungsdetails


Verwaltung
02.07.2023 18:37:44
FB SK
Versionshistorie
Version Modulkürzel oder Nummer Semester Status
1 55350 SoSe 2023 Veröffentlicht
2 55350 SoSe 2023 Veröffentlicht
3 55350 SoSe 2023 Veröffentlicht
4 55350 WiSe 2023/24 Veröffentlicht
5 55350 WiSe 2023/24 Veröffentlicht
6 55350 SoSe 2024 Veröffentlicht
7 55350 SoSe 2024 Veröffentlicht
8 55350 WiSe 2024/25 Veröffentlicht
9 55350 WiSe 2025/26 Veröffentlicht
Allgemeine Informationen
Konzeptionelles Handeln im Schwerpunkt Soziale Hilfen
Practice seminars for the focus area social services
55350
KonzHandSchC-01-BA-M
Prof. Dr. Hack, Carmen (carmen.hack@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Marquardsen, Kai (kai.marquardsen@haw-kiel.de)
Schneider, Susanne (susanne.schneider@haw-kiel.de)
Schreiber, Sabrina (sabrina.schreiber@haw-kiel.de)
Wintersemester 2023/24
2 Semester
In der Regel jedes Semester
Deutsch
Studiengänge und Art des Moduls (gemäß Prüfungsordnung)
Studiengang Vertiefungsrichtung Schwerpunkt Modulart Fachsemester
B.A. - BASA 21/22 - Soziale Arbeit (PO 2021/2023 V7) Soziale Hilfen Wahlmodul

Kompetenzen / Lernergebnisse
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden kennen die grundlegenden Strukturen, die wesentlichen Arbeitsfelder, theoretischen Konzepte und Handlungsformen Sozialer Hilfen. Sie kennen die gesellschaftlichen, normativen und administrativen Bedingungsfaktoren der Sozialen Hilfen. Sie verstehen Soziale Hilfe in ihrer gesellschaftlichen Bedeutung und in ihrer Wechselwirkung mit anderen gesellschaftlichen Systemen (wie Politik, Bildung). Die Studierenden kennen lebenslagenbezogene Phänomene, wie Armut, Migration, Arbeitslosigkeit und verstehen diese in ihren Ursprüngen und Auswirkungen. Sie wissen um und verstehen die Bedeutung von „beruflicher Haltung“ für eine professionelle Praxis.
Die Studierenden können die erworbenen Kenntnisse reflexiv auf die aktuellen und zukünftigen Anforderungen der Praxis und vertieft auf ein Arbeitsfeld übertragen sowie zielgruppen- und kontextspezifisch nutzen. Sie schärfen ihr sozialarbeiterisches Profil und festigen ihre berufliche Identität
Die Studierenden begründen ihr Handeln auf Basis von Fachwissen und sichern es damit wissenschaftlich ab. Sie verfügen über Kompetenzen der berufs-, arbeitsfeld-, organisations-, fachgrenzen übergreifenden Kooperation. Dabei machen sie ihren Auftrag, die Ziele, spezifische Grundlagen und die Durchführung der Arbeit im Rahmen der Sozialen Hilfen transparent und tragen zu kooperativen Lösungen bei.
Die Studierenden verstehen die Praxis der Sozialen Hilfen als wissenschaftlich fundierte, haltungsbezogene und methodisch geleitete Praxis. Als professionelle Fachkräfte wissen sie um die damit verbundenen Notwendigkeiten und möglichen Begrenzungen (z.B. Rahmenbedingungen), können diese reflektieren und angemessene struktur- und /bzw. fallbezogene Handlungsstrategien entwickeln.
Angaben zum Inhalt
• Organisationsformen, Finanzierung, Planung und Steuerung Sozialer Hilfe
• Veränderungen und Perspektiven Sozialer Hilfe (z.B. Ökonomisierung, Digitalisierung)
• Zielgruppen Sozialer Hilfe, ihre Lebenslagen und Lebenswelten
• Aufgaben, Arbeitsfelder und Angebote Sozialer Hilfe
• Theoretische Konzepte Sozialer Hilfe
• Spezifische Vertiefungen in den jeweiligen Vertiefungsgebieten
Literatur wird in den jeweiligen Übungen bekannt gegeben
Lehrveranstaltungen

Pflicht


Für dieses Modul sind die folgenden Lehrveranstaltungen zu belegen.

Veranstaltungskürzel Veranstaltungsname Englischer Veranstaltungsname
5.53.50.3 Vorbereitung Praktikum II im Schwerpunkt Soziale Hilfen Internship II
5.53.50.4 Auswertung Praktikum II im Schwerpunkt Soziale Hilfen Internship II

Wahl


Für dieses Modul stehen die folgenden Lehrveranstaltungen zur Wahl.

Veranstaltungskürzel Veranstaltungsname Englischer Veranstaltungsname
5.53.50.10 (5.27.07) Schuldnerberatung Debt counselling
5.58.10.53 Rehabilitation und Teilhabe in sozialstaatlichen Bezügen Rehabilitation and participation in social welfare systems
5.53.50.16 (5.27.30) Einführung in die Praxis der Sozialhilfe am Beispiel der Hilfe zum Lebensunterhalt Introduction to the practice of social welfare: the example of maintenance support
5.53.50.8 (5.27.05) Bildung und Lernen für, im und mit dem Alter Education and learning for, in and with age
5.53.50.18 (5.27.32) Diversity in den Sozialen Hilfen Diversity in social services
5.53.50.28 Bildung und Lernen im Alter, für das Älterwerden und mit älteren Menschen Education in higher ages
5.53.50.33 Inklusive Sozialräume Inclusive Social Spaces
5.53.50.29 Unterstützte Kommunikation - gelingende Kommunikation und Teilhabe unter erschwerten Bedingungen Facilitated Communication
5.53.50.7 (5.27.04) Prekäre Lebenslagen im Kontext sozialer Hilfen Precarious living conditions
5.53.50.11 (5.27.12) Kollegiales Fallverstehen Collegial case supervision
5.53.50.9 (5.27.06) Gutachten und Berichte Reports, evaluations – social services
5.53.50.26 (5.27.40) Soziale Netzwerkarbeit im Kontext Sozialer Hilfen Social networking in the field of social services
5.53.50.22 (5.27.36) Ausländer- und Asylrecht Laws on foreign nationals and the right to asylum
5.53.50.27 (5.27.42) Armut und soziale Ungleichheit im Kontext Sozialer Hilfen Poverty and social inequality in the field of social services
5.53.50.2 (5.27.01) Soziale Einzelhilfe – Vom Case Work zum Case Management Individual social services: from case work to case management
5.53.50.33 Systemische Beratung älterer Menschen Systemic consulting with elderly people
5.53.50.15 (5.27.25) Professionelle Soziale Arbeit im Kontext Sozialer Hilfen Professional social work in the context of social services
5.53.50.19 (5.27.33) Gesprächsführung im Kontext der Sozialen Hilfen Communication skills in contexts of social services
5.53.50.20 (5.27.34) Flüchtlingsbegleitung in der Praxis A practical approach to accompanying refugees
5.53.50.6 (5.27.03) Praktische Übungen im Bereich Projektmanagement und Konzeptionsentwicklung Tutorial in the field of project managament and concept development
5.53.50.12 (5.27.13) Opferhilfe und viktimologische Theorie Victim support and victimological theory
5.53.50.31 (5.27.45) Das Recht auf Selbstbestimmung und seine Grenzen Right to self-determination
5.53.50.5 (5.27.02) Mediation in Arbeitsfeldern Sozialer Hilfen Mediation in the context of social services
5.53.50.25 (5.27.39) Reflexion professioneller Handlungskompetenz im Kontext Sozialer Hilfen Reflection of professional practical competence in the context of social services
5.53.50.30 Einzelfall- und gruppenbezogene Handlungsformen in den Sozialen Hilfen Individual case aid and social group work
Arbeitsaufwand
10 SWS
15,0 Leistungspunkte
120 Stunden
330 Stunden
Modulprüfung
Nachweis über die Ableistung des 6-wöchigen Praktikums II. Näheres wird in der Praktikumsrichtlinie geregelt.
Prüfungsform Dauer Gewichtung wird angerechnet gem. § 11 Satz 2 PVO Benotet Anmerkung
Hausarbeit 100 % Praktikumsbericht (betreut durch die Lehrenden des Auswertungsseminars)
Portfolioprüfung 0 % Weitere Hinweise zum Portfolio unter Sonstiges
Sonstiges
Eine konzeptionelle Übung darf aus einem anderen Schwerpunkt gewählt werden.

Beide Teilleistungen (Hausarbeit (Praktikumsbericht) und Portfolio) sind zum Bestehen des Moduls notwendig, können aber getrennt voneinander beantragt und geschrieben werden.

Hinweis zum Portfolio:
Das Portfolio umfasst drei Arbeitsaufgaben (inhaltliche Darstellung, Reflexion und Transfer):
1) Erstellen Sie eine Mindmap zu den von Ihnen besuchten konzeptionellen Übungen, in der Sie
wesentliche Inhalte der konzeptionellen Übungen darstellen (1 Seite)
2) Reflektieren Sie: Welchen Beitrag können die Inhalte der konzeptionellen Übungen zur
Erweiterung Ihrer professionellen Handlungskompetenz (Wissen, Können, berufliche Haltung)
leisten? (3 Seiten)
3) Wählen Sie ein Praxisfeld bzw. ein Fallbeispiel im/aus dem Bereich der Sozialen Hilfen aus.
Wenden Sie bitte mindestens fünf Ihnen wichtige Aspekte aus den konzeptionellen Übungen auf
dieses Praxisfeld/Fallbeispiel an. Stellen Sie dabei Verbindungen zu den in Modul 19a4
(Grundlagenveranstaltungen: Soziale Hilfen 1, 2 und 3) behandelten theoretischen Inhalten sowie zu
anderen Modulen her (4 Seiten).
Gesamt: ca. 8 Seiten
Prüfer/innen: Alle Hauptamtlich Lehrenden des Schwerpunkts Soziale Hilfen