Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden lernen in den Konzeptionellen Übungen theoretische Hintergründe, methodische Möglichkeiten und konzeptionelle Überlegungen im Hinblick auf die geschlechtersensible und -reflexive sowie sexualpädagogische Begleitung von Mädchen* und Jungen*, Frauen* und Männern* (z.B. im Kontext von Mädchen*- oder Jungen*arbeit, Beratung, Frauenhaus) und LGBTQI*-Personen kennen. Im Praktikum II lernen die Studierenden Lebenslagen und Lebenswelten von Adressat*innen und die darauf abgestimmten Hilfe- und Bildungsangebote der Sozialen Arbeit kennen.
Die Studierenden lernen exemplarisch praktisches Handeln in einer Organisation/einem Arbeitsfeld aus dem gewählten 1. Schwerpunkt kennen. Sie kennen Methoden fachlich-konzeptioneller Handlungsplanung und Evaluation ("methodisches Handeln“). Sie kennen spezifische Anforderungen an Berufsrolle und Berufsethik und können entsprechend in dem von ihnen gewählten Arbeitskontext des Praktikums II handeln. Die Studierenden können vor dem Hintergrund der Aufgaben, den Zielgruppen und Zielen der Organisation für ein begrenztes eigenes Handlungsprojekt ein fachlich begründetes Konzept entwickeln und in Absprache/ Zusammenarbeit mit der Anleitung praktisch realisieren, dokumentieren und auswerten (Praktikumsbericht).
Sie besitzen Handlungs- und Reflexionskompetenzen zur Bearbeitung und Lösung von geschlechtsspezifischen und sexualitätsbezogenen Fragestellungen, Benachteiligungen und zu Geschlechterkonflikten und können (sozial-)pädagogisches Handeln und Interaktionen geschlechter- und sexualitätsreflexiv gestalten.
Die Studierenden lernen die Arbeit im Team und mit Adressat*innen der Sozialen Arbeit im Rahmen des Praktikums II kennen und reflektieren die Herausforderungen mit dem Team und im Rahmen der Praktikumsauswertung.
Die Studierenden wenden im Rahmen des Praktikums das bisher im Studium erlernte Wissen an und entwickeln so ihre eigene professionelle Identität als Sozialarbeiter*in/Sozialpädagog*in weiter. Die Studierenden nutzen wissenschaftliches Wissen zur Reflexion des Handelns in Bezug auf die Organisationen der Sozialen Arbeit, der Adressat*innen, der Problemstellungen in den verschiedenen Handlungsfeldern und die eigene Identität als Sozialarbeiter*in/Sozialpädagog*in.