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Administration
04.02.2026 17:32:07
FB SK
Version History
Version Module Code Semester Status
1 53300 WiSe 2021/22 Released
2 53300 WiSe 2021/22 Released
3 53300 SoSe 2022 Released
4 53300 WiSe 2022/23 Released
5 53300 WiSe 2022/23 Released
6 53300 SoSe 2023 Released
7 53300 WiSe 2023/24 Released
8 53300 SoSe 2024 Released
9 53300 SoSe 2024 In Progress
10 53300 WiSe 2024/25 Released
11 53300 WiSe 2024/25 Released
12 53300 SoSe 2025 Released
13 53300 WiSe 2025/26 Released
14 53300 WiSe 2025/26 Released
15 53300 SoSe 2026 Released
16 53300 WiSe 2026/27 Released
General information
Einführung in wissenschaftliche Grundlagen der Sozialen Arbeit
Introduction to the scientific foundations of Social Work
53300
EinfWissGrun-01-BA-M
Prof. Dr. Müller, Michael (michael.mueller@haw-kiel.de)
Möller, Kim Catharina (kim.c.moeller@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Müller, Michael (michael.mueller@haw-kiel.de)
Wintersemester 2026/27
1 Semester
In der Regel jedes Semester
Deutsch
Curricular relevance (according to examination regulations)
Study Subject Study Specialization Study Focus Module type Semester
B.A. - BASA 25 - Soziale Arbeit (PO 2025 V8) Pflichtmodul

Qualification outcome
Areas of Competence: Knowledge and Understanding; Use, application and generation of knowledge; Communication and cooperation; Scientific self-understanding / professionalism.
Die Studierenden haben ein Grundverständnis der Sozialen Arbeit als Wissenschaft (Sozialarbeitswissenschaft) entwickelt und kennen unterschiedliche fachspezifische erkenntnis- und wissenschaftstheoretische Ansätze inkl. der dazugehörigen grundlegendsten wissenschaftsmethodischen Vorgehensweisen. Darüber hinaus kennen und verstehen sie die grundlegendsten Prinzipien guter wissenschaftlicher Praxis, wesentlich in Form von Literaturrecherche sowie Erkenntnis- bzw. Wissensdokumentation und -präsentation ("Techniken wissenschaftlichen Arbeitens")
Die Studierenden besitzen die Kompetenz zum selbstständigen Erschließen und Bearbeiten fachwissenschaftlicher Fragestellungen. Sie können (aktuelle) Literatur zum entsprechenden fachwissenschaftlichen Diskurs recherchieren, auf ihre wissenschaftliche Güte prüfen und vor dem Hintergrund wissenschafts- und erkenntnistheoretischer Hintergründe einordnen, darstellen und diskutieren.
Gruppen- und Teamarbeiten (peer-reviews; kooperatives Lernen usw.) helfen bei der Umsetzung der Ziele, sich sowohl die theoretischen als auch praktischen Grundlagen sozialarbeitswissenschaftlicher Fragestellungen zu erarbeiten. Dabei werden nicht nur klassische Haltungsprinzipien, sondern auch eine konstruktive Kommunikation mitgefördert.
Die Studierenden haben ein individuelles aber wissenschafts- und erkenntnistheoretisch angemessenes Grundverständnis von Wissenschaft allgemein und speziell von Sozialarbeitswissenschaft entwickelt und können dieses argumentativ begründen. Darüber hinaus haben sie eine fachwissenschaftlich angemessene Grundhaltung (u.a. skeptisch, eklektisch, konstruktivistisch, „ideologiefrei“) ansatzweise entwickelt, oder aber zumindest verstanden, dass es eine genuin fachwissenschaftliche Grundhaltung gibt, welche konkretes fachliches Handeln (praktisch und wissenschaftlich) maximal beeinflusst. Sonach können die Studierenden rudimentär argumentieren, ob ihre persönliche Grundhaltung (als Konsequenz ihrer je eigenen Welt- und Menschenbilder) eine sozialarbeitswissenschaftliche (sozialpädagogisch, sozialarbeiterische) – konvergiert in der Definition Sozialer Arbeit als Menschenrechtsprofession – ist oder nicht.
Content information
Siehe Inhalte zu Vorlesung und Übung
Berger, P. L., Luckmann, T. & Plessner, H. (2021). Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit: Eine Theorie der Wissenssoziologie (M. Plessner, Übers.) (28. Auflage). Fischer Taschenbuch.

Birgmeier, B. & Mührel, E. (2017). Wissenschaftliche Grundlagen Sozialer Arbeit. Wochenschauverlag

Brekke, J. S. & Anastas, J. W. (2019). Shaping a science of social work: Professional knowledge and identity. Oxford University Press. https://doi.org/10.1093/oso/9780190880668.001.0001

Brendel, E. (2017). Wissen. In L. Kühnhardt & T. Mayer (Hrsg.), Bonner Enzyklopädie der Globalität (S. 331–341). Springer Fachmedien Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-13819-6_26

Ofner, F. (opyright 2019). Konstruktivismus und Interrelationismus. Ernst von Glasersfeld und George Herbert Mead im Vergleich. In T. Hug & Mitterer, Josef Schorner, Michael (Hrsg.), Radikaler Konstruktivismus: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft : Ernst von Glasersfeld (1917-2010) (S. 67–76). Innsbruck University Press.

Popper, K. R. (2002). Logik der Forschung (10., verb. und vermehrten Aufl., Jub.-Ausg). Mohr Siebeck.

Tetens, H. (2017). Realismus und Anti-Realismus im Allgemeinen. In M. Schrenk (Hrsg.), Handbuch Metaphysik (S. 230–236). J.B. Metzler. https://doi.org/10.1007/978-3-476-05365-7_31

Zahavi, D. (2009). Husserls Phänomenologie: Übersetzt von Bernhard Obsieger (1. Aufl.). UTB GmbH.
Courses

Mandatory


For this module all specified courses in the following table have to be taken.

Course code Course Name English Course name
5.33.03 Grundlagen der Wissenschaft Soziale Arbeit: Übung Scientific Foundations of Social Work: Seminar
5.33.02 Grundlagen der Wissenschaft Soziale Arbeit: Vorlesung Scientific Foundations of Social Work: Lecture
Workload
4 SWS
5,0 Credits
48 Hours
102 Hours
Module Examination
Method of Examination Duration Weighting wird angerechnet gem. § 11 Satz 2 PVO Graded Remark
Hausarbeit 100 % Semesterabschließende Hausarbeit
Miscellaneous
• Die Anmeldung der Hausarbeit erfolgt nach Absprache des Themas (inkl. der Fragestellung, der vorläufigen Gliederung und zentraler Quellen) mit den Lehrenden. Im Anschluss wird die Hausarbeit über das QIS angemeldet.

• Der Fließtext umfasst zwischen 24.000 und 30.000 Zeichen inkl. Leerzeichen (exklusive Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Quellenverzeichnis, Erklärung). Inhaltlich wird ein aktuelles bzw. bedeutendes Thema der Sozialarbeitswissenschaft behandelt (es muss ein Bezug zur Sozialen Arbeit hergestellt werden und bitte verweisen Sie auch auf aktuelle Forschungsergebnisse aus empirischen Studien).

• Das Quellenverzeichnis sollte mind. 10 Quellen umfassen. Achten Sie darauf, sowohl wissenschaftliche Buchpublikationen (Monographien, Sammelwerke, Handbücher) als auch Journalartikel und empirische Studien aus dem sozialwissenschaftlichen bzw. sozialarbeitswissenschaftlichen Feld zu verwenden. Auch englische Quellen sollen, falls passend, zur Anwendung kommen.

• Es wird erwartet, dass die Richtlinien des Fachbereiches „Hinweise zur formalen Gestaltung von Abschlussarbeiten“ zur Anwendung kommen, es sei denn der oder die Lehrende vereinbart in der Übung etwas anderes. Die Richtlinien sind unter folgendem Link abrufbar:
https://www.fh-kiel.de/fh-intern/fachbereiche-intern/soziale-arbeit-und-gesundheit/informationen-aus-dem-pruefungsamt/aequivalenztabellen-richtlinien-merkblaetter-anfertigung-von-arbeiten/