Areas of Competence: Knowledge and Understanding; Use, application and generation of knowledge; Communication and cooperation; Scientific self-understanding / professionalism.
Die Studierenden verstehen was Soziale Arbeit (Sozialpädagogik und Sozialarbeit) als Profession und als (Handlungs)-Wissenschaft (Sozialarbeitswissenschaft) ausmacht und können dies auch benennen. Sie wissen um die Wesensmerkmale von Wissenschaft, wissenschaftlichem Erkennen und Wissen und können so den Unterschied zu „ungesicherten“ Meinungen oder Überzeugungen präzisieren.
Sie können darüber hinaus den spezifischen Gegenstand bzw. Gegenstandsbereich der Sozialarbeitswissenschaft sowie aktuelle Diskurslinien und Forschungsschwerpunkte benennen und mit eigenen Worten beschreiben. Darüber hinaus können sie die sozialarbeitswissenschaftlichen Zugänge zum Gegenstand und ihre wissenschafts- und erkenntnistheoretischen Hintergründe beschreiben. Zuletzt wissen sie um die ethische Klammer (Metaethik) der Sozialarbeitswissenschaft und können diese mit eigenen Worten argumentieren.
Die Studierenden verfügen über ein wissenschaftliches Selbstverständnis, welches getragen ist von grundlegenden Prinzipien philosophischer Skepsis, wissenschafts- und erkenntnistheoretisch reflektierter Argumentation und dies vor dem Hintergrund der Definition Sozialer Arbeit als Menschenrechtsprofession. Sie können entsprechend ihre je eigenen Welt- und Menschenbilder mit denen der Sozialen Arbeit abgleichen.