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Administration
25.01.2024 07:02:00
FB SK
Version History
Version Module Code Semester Status
1 53500 WiSe 2021/22 Released
2 53500 WiSe 2021/22 Released
3 53500 WiSe 2021/22 Released
5 53500 SoSe 2022 Released
6 53500 WiSe 2022/23 Released
7 53500 SoSe 2023 Released
8 53500 WiSe 2023/24 Released
9 53500 SoSe 2024 Released
10 53500 WiSe 2024/25 Released
11 53500 SoSe 2025 Released
12 53500 WiSe 2025/26 Released
13 53500 WiSe 2025/26 Released
14 53500 WiSe 2026/27 Released
15 53500 SoSe 2026 Released
General information
Pädagogische und soziologische Grundlagen
Paedagogical and sociological foundations
53500
PädSoziolGrC-01-BA-M
Prof. Dr. Groß, Melanie (melanie.gross@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Akbas, Bedia (bedia.akbas@haw-kiel.de)
Dr. Cudak, Karin (karin.cudak@haw-kiel.de)
Engelmann, Markus (markus.engelmann@haw-kiel.de)
Hock, Manfred (manfred.hock@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Irmler, Marianne (marianne.irmler@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Marquardsen, Kai (kai.marquardsen@haw-kiel.de)
Prof.Dr. Tsianos, Vassilis (vassilis.tsianos@haw-kiel.de)
Vogel, Joshua (joshua.vogel@haw-kiel.de)
Sommersemester 2024
1 Semester
In der Regel jedes Semester
Deutsch
Curricular relevance (according to examination regulations)
Study Subject Study Specialization Study Focus Module type Semester
B.A. - BASA 21/22 - Soziale Arbeit (PO 2021/2023 V7) Pflichtmodul

Qualification outcome
Areas of Competence: Knowledge and Understanding; Use, application and generation of knowledge; Communication and cooperation; Scientific self-understanding / professionalism.
Die Studierenden
- kennen Grundbegriffe der Pädagogik und der Soziologie.
- kennen soziologische Debatten über die Phänomene Sozialer Wandel, Sozialisation, Soziale Ungleichheiten sowie Macht und Herrschaft
- kennen erziehungswissenschaftliche Perspektiven auf Erziehungs- und Bildungsprozesse
- kennen Grundlagen der Heilpädagogik
- verstehen grundlegende Begriffe wie Teilhabe, Partizipation, Mündigkeit und dialogische Beziehungen
- verstehen die Bedeutung von Menschenbildern für das Verständnis und die Gestaltung von Erziehungs- und Bildungsprozessen.
Die Studierenden
- können die theoretische und empirischen Grundlagen aus Pädagogik und Soziologie reflexiv auf die Handlungsfelder der Sozialen Arbeit übertragen.
Die Studierenden
- können alleine und in Gruppen wissenschaftliche Texte bearbeiten und die zentralen Argumentationslinien erkennen und wissenschaftlich einordnen
- können Ergebnisse von Arbeitsprozessen in der Lehrveranstaltung gemeinsam oder alleine anschaulich darstellen.
Die Studierenden
- entwickeln ein Professionsverständnis, das sich aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Bezügen reflexiv entwickelt.
Content information
Einführung in pädagogisches Denken und Handeln: In der Veranstaltung werden die zentralen Aspekte der pädagogischen Konzepte von Maria Montessori, Janusz Korczak, Alexander Neill, Reggio Emilia und Heinrich Kupffer vorgestellt und insbesondere das dahinter stehende Kinderbild reflektiert.

Vermittlung von Basiskenntnissen der Heil-/Sonderpädagogik (Geschichte, Grundbegriffe und Leitprinzipien); Sensibilisierung für die Lebenssituation behinderter Menschen und die Inklusionsproblematik; kursorischer Überblick zu verschiedenen Themenbereichen und Handlungsfeldern.

In der Übung Inhalte und Formen von Erziehung werden der Erziehungsbegriff, ausgewählte Erziehungsmittel sowie das pädagogische Verhältnis aus unterschiedlichen theoretischen Perspektiven und mit unterschiedlicher Akzentsetzung durch die jeweiligen DozentInnen thematisiert.

Sozialer Wandel und Theorie der Gesellschaft: Gesellschaft ist das Geflecht von menschlichen Beziehungen, Ereignissen und Handlungen in einem Raum. Diese Ordnung des Sozialen unterliegt permanent dem Wandel. In dieser Veranstaltung werden zum einen Theorien und Modelle von Gesellschaft vorgestellt. Verstehende Soziologie, Symbolischer Interaktionismus oder Systemtheorie sind theoretische Perspektiven auf das Soziale und erlauben, grundlegende Orientierungen und Handlungsmethoden für die Soziale Arbeit abzuleiten. Zum anderen wird der Frage nachgegangen, wie sich welche Entwicklungen auf die Soziale Arbeit auswirken. Soziale Arbeit als gesellschaftliche Institution wird von gesellschaftlichen Entwicklungsprozessen beeinflusst und findet veränderte Problemlagen und Rahmenbedingungen vor.

Sozialisation und Lebenslauf: Es geht um die Menschwerdung als sozialer Prozess, einerseits der Internalisierung von gesellschaftlichen Normen und Werten sowie des Erlernens von Rollen, andererseits der Beeinflussung durch gesellschaftliche Institutionen und Sozialisationsinstanzen. Zwischen Geburt und Tod werden verschiedene Statuspassagen durchlaufen, bei denen jeweils andere Fähigkeiten und Fertigkeiten ins Zentrum rücken.Sozialisation wird aus verschiedenen theoretischen Sichtweisen und Ebenen betrachtet.

Soziologie und Soziale Arbeit: In vielerlei Hinsicht ist die Soziologie für die Soziale Arbeit von besonderer Relevanz: Sie formuliert Begriffe und Theorien, um gesellschaftliche Prozesse und Strukturen zu beschreiben und zu untersuchen.
In dieser Veranstaltung werden soziologische Perspektiven für die Soziale Arbeit erschlossen, die sich z.B. mit Phänomenen wie soziale Ungleichheit, dem Wandel der Erwerbsarbeit sowie der Regierung des Sozialen beschäftigen. Ausgehend von konkreten Phänomenen werden Grundkenntnisse soziologischer Theorien vermittelt.
Abels, Heinz/König, Alexandra (2016): Sozialisation. Über die Vermittlung von Gesellschaft und Individuum und die Bedingungen von Identität, 2. Auflage, Wiesbaden.

Beck, Ulrich (1986): Die Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne. Frankfurt: Suhrkamp.

Bernhard, Armin; Rothermel, Lutz; Rühle, Manuel (Hg) (2018): Handbuch Kritische Pädagogik. Eine Einführung in die Erziehungs- und Bildungswissenschaft. Neuausgabe. Weinheim/Basel: Belz Juventa.

Bourdieu, Pierre (1987): Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft. Frankfurt: Suhrkamp.Hurrelmann, Klaus (2012): Sozialisation. Das Modell der produktiven Realitätsverarbeitung, 10. Auflage, Weinheim.

Grendel, Tanja (Hrsg.) (2019): Sozialisation und Soziale Arbeit. Studienbuch zu Theorie, Empirie und Praxis.

Hradil, Stefan (Hg) (2012): Deutsche Verhältnisse. Eine Sozialkunde. Bonn: BpB

Treibel, Annette (2006): Einführung in soziologische Theorien der Gegenwart. (7. aktual. Aufl.) Wiesbaden: UTB
Workload
8 SWS
10,0 Credits
96 Hours
204 Hours
Module Examination
Method of Examination Duration Weighting wird angerechnet gem. § 11 Satz 2 PVO Graded Remark
Portfolioprüfung 50 % Portfolioprüfung im Bereich Pädagogik (Veranstaltungen Pädagogik und Soziale Arbeit, Heilpädagogisches Denken und Handeln, Pädagogisches Denken und Handeln) Anmeldung über QIS Abgabe über Moodle Kurs Vorlesung Bedia Akbas) Abgabe bis 12. Juli 2024, 24.00 Uhr
Portfolioprüfung 50 % Portfolioprüfung im Bereich Soziologie (Veranstaltungen Sozialer Wandel und Theorie der Gesellschaft, Sozialisation und Lebenslauf, Soziologie und Soziale Arbeit) Anmeldung über QIS Abgabe über Moodle Kurs Vorlesung Kai Marquardsen) Abgabe bis 12. Juli 2024, 24.00 Uhr
Miscellaneous
Richtlinien zur Portfolio-Prüfung in BASA Modul 5
(1. Fachsemester) im Sommersemester 2024

Das Modul 5 wird mit einer semesterabschließenden Portfolio-Prüfung geprüft. Die Portfolio-Aufgaben werden während der Vorlesungszeit bis spätestens 01.07.2024 in den einzelnen Lehrveranstaltungen via Moodle bekanntgegeben.

Prüfungsanmeldung:
Die Anmeldung zur Portfolioprüfung erfolgt online über das QIS.
Bei der Anmeldung müssen Sie angeben, ob Sie nur Pädagogik, nur Soziologie oder beide Bereiche gleichzeitig ablegen werden. Außerdem wählen Sie bei der Anmeldung die Prüfenden aus, deren Portfoliofrage Sie beantworten werden. Die Anmeldefrist ist bindend.

Aufgabenstellung:
- Die Lehrenden stellen ihre Fragen spätestens am 01.07.24 (0 Uhr) in ihren Moodlekursen zu den jeweiligen Lehrveranstaltungen (Vorlesungen und Übungen).
- Das Modul wird mit zwei Teilleistungen (Pädagogik und Soziologie) abgeschlossen.
- Teilleistungsprüfung: Die Teilleistungen in Pädagogik und in Soziologie umfassen jeweils die Beantwortung einer Frage aus den Vorlesungen und einer Frage aus den Übungen.
- Legen Sie nur eine Teilleistung in einem Prüfungszeitraum ab, haben Sie 50% des Moduls absolviert und legen die zweite Teilprüfung im jeweils anderen Bereich in einem folgenden Prüfungszeitraum ab. Bedenken Sie bitte, dass es für M5 nur einen Prüfungszeitrum pro Semester gibt und dass wir Ihnen keine Garantie geben können, dass sich Lehrende und Themen nicht ändern.
- Je Frage dürfen bis maximal ca. 8.000 Zeichen, +/- 10% (inklusive Leerzeichen) Antworttext abgegeben werden. Unter jeder Beantwortung notieren Sie bitte die Zeichenmenge. Sollten Sie die Zeichenmenge über- oder unterschreiten erhalten Sie – im Ermessen der prüfenden Person – einen Punktabzug.
- Das Portfolio verfügt je Teilleistung über ein Deckblatt, auf dem die darin behandelten Kurse und die Namen der jeweiligen Lehrenden benannt sind, auf dem außerdem Ihr Name, Ihre Adresse und Ihre Matrikelnummer sowie Ihr Studiengang und das Modul genannt werden.
- Das Portfolio enthält eine Erklärung über die Eigenständigkeit der Arbeit als eingescannten Erklärung (Beispiel: Anlage D, PVO).

Abgabe des Portfolios:
- Die Abgabe der Portfolios muss spätestens bis zum Freitag, den 12. Juli 2024, 24.00 Uhr (Ausschlussfrist) erfolgen. Ein späteres Einreichen des Portfolios ist nicht möglich.
- Im Fall der krankheitsbedingten Verlängerung der Schreibzeit erfolgt die Abgabe per email an pruefungsamt.sg@fh-kiel.de. Beachten Sie unbedingt, dass Sie bei mehr als drei Werktagen Krankschreibung automatisch von der Prüfung abgemeldet werden.
- Die Teilleistungen sind spätestens zum Abgabetermin mit den jeweils unterschriebenen, eingescannten Erklärungen (Beispiel: Anlage D, PVO) hochzuladen.
Das Soziologie-Portfolio laden Sie bitte in den entsprechenden Abgabeordner der Vorlesung von Prof. Dr. Kai Marquardsen hoch.
Das Pädagogik-Portfolio laden Sie bitte in den entsprechenden Abgabeordner der Vorlesung von Prof. Dr. Bedia Akbaş hoch.
- Die Dateinamen sind unbedingt wie folgt anzugeben: „Name_Vorname_ BASA_Modul5_SoSe24_NamenderPrüfenden.pdf“ (Bespiel: „Musterdivers_Maxi_BASA_Modul5_ SoSe24_AkbasHockTsianosGroß.pdf“).

Dateiformat:
Die elektronische Einsendung der Portfolios inkl. der Erklärung zur Eigenständigkeit muss in einer PDF-Datei erfolgen. Eine Einsendung mehrerer Dateien, die verschiedene Einzelteile des Portfolios beinhalten, sowie andere Datei-Formate sind nicht zulässig.

Wird das Portfolio nicht fristgerecht in der oben beschriebenen Form eingereicht, gilt die Prüfung als nicht bestanden.
Kiel, den 07.11.2023 Prof. Dr. Melanie Groß (Modulverantwortliche BASA M5, 1. Fachsemester)