Module container


Administration
15.10.2025 18:01:21
FB SK
Version History
Version Module Code Semester Status
1 53200 WiSe 2021/22 Released
2 53200 SoSe 2022 Released
3 53200 WiSe 2022/23 Released
4 53200 WiSe 2022/23 Released
5 53200 SoSe 2023 Released
6 53200 SoSe 2023 Released
7 53200 WiSe 2023/24 Released
8 53200 SoSe 2024 Released
9 53200 WiSe 2024/25 Released
10 53200 SoSe 2025 Released
11 53200 WiSe 2025/26 Released
12 53200 WiSe 2025/26 Released
13 53200 SoSe 2026 Released
14 53200 WiSe 2026/27 Released
General information
Intersektionale Perspektiven auf Lebenslagen und Lebenswelten
Intersectional perspectives on life worlds and life situations
53200
IntersektPer-01-BA-M
Prof. Dr. Yalcin, Serhat (serhat.yalcin@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Bödecker, Florian (florian.boedecker@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Groß, Melanie (melanie.gross@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Henningsen, Anja (anja.henningsen@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Irmler, Marianne (marianne.irmler@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Isenhardt, Anna (anna.isenhardt@haw-kiel.de)
Magsaam, Alexa (alexa.magsaam@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Marquardsen, Kai (kai.marquardsen@haw-kiel.de)
Mazurowski, Henrik (henrik.mazurowski@haw-kiel.de)
Rathjen, Fenja (fenja.rathjen@haw-kiel.de)
Raupach, Nils (nils.raupach@haw-kiel.de)
Dr. Schmeck, Marike (marike.schmeck@haw-kiel.de)
Dr. Sinner, Kathrin (kathrin.sinner@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Yalcin, Serhat (serhat.yalcin@haw-kiel.de)
Wintersemester 2025/26
2 Semester
In der Regel jedes Semester
Deutsch
Curricular relevance (according to examination regulations)
Study Subject Study Specialization Study Focus Module type Semester
B.A. - BASA 25 - Soziale Arbeit (PO 2025 V8) Pflichtmodul
B.A. - BASA 21/22 - Soziale Arbeit (PO 2021/2023 V7) Pflichtmodul

Qualification outcome
Areas of Competence: Knowledge and Understanding; Use, application and generation of knowledge; Communication and cooperation; Scientific self-understanding / professionalism.
Nach Abschluss des Moduls verfügen die Studierenden über ein breites und integriertes Wissen über die Konzepte Intersektionalität, Gender, Diversity, race/Herkunft, Schicht/Klasse/Lebenslage, Alter, Behinderung als zentrale Querschnittfragen der Sozialen Arbeit. Sie können aktuelle Forschungsergebnisse in den genannten Bereichen verstehen und verfügen darüber hinaus über ein kritisches Verständnis der handlungsfeld- und zielgruppenspezifischer Rahmenbedingungen Sozialer Arbeit. Sie können gender-, diversitäts-, lebenswelt- und lebenslagenspezifische Problem- und Aufgabenstellungen Sozialer Arbeit systematisieren, reflektieren, diskutieren und kontextualisieren. Darauf aufbauend können die Studierenden handlungsfeld- und zielgruppenspezifische Problemlösungen und Handlungsmöglichkeiten erarbeiten und weiterentwickeln, selbständig weiterführende Lernprozesse gestalten, sich mit Fachvertretern und Fachvertreterinnen sowie Laien über handlungsfeld- und zielgruppenspezifische Probleme und Lösungen austauschen sowie handlungsfeld- und zielgruppenspezifische Konzepte kritisch reflektieren und fachbezogen Positionen und konzeptionelle Problemlösungen formulieren und argumentativ verteidigen.
Content information
Eine an intersektionalen Perspektiven ausgerichtete Soziale Arbeit begreift Differenzen und daran geknüpfte Ungleichheitsverhältnisse als sozial hergestellt und betrachtet Differenzkategorien wie Geschlecht, „race“/Herkunft, Klasse/Schicht, körperliche Verfasstheit/Behinderung, Alter als vielfach miteinander verwoben. Gesellschaftliche und institutionelle Rahmenbedingungen sowie Diskurse werden als eine entscheidende Ausgangslage für soziale Ungleichheit gesehen. Durch die gleichzeitige Betrachtung von verschiedenen Differenzkategorien und Handlungsebenen (Makroebene: Herrschaftsverhältnisse, die sich in Strukturen und Systemlogiken von Organisationen und Institutionen zeigen, Mesoebene: symbolische Repräsentationen, Normen und Ideologien in gesellschaftlichen Diskursen, Mikroebene: Subjektivierungs- und Identitätsbildungsprozesse von Individuen) wird eine Fokussierung auf eine Kategorie vermieden und die Unterschiede sowie Wechselwirkungen zwischen den Handlungsebenen und Kategorien sichtbar gemacht. Ein reflektierter Umgang mit Diversität und Differenz und eine Auseinandersetzung mit der Rolle der Sozialen Arbeit innerhalb der bestehenden Herrschaftsstrukturen und hegemonialen Diskurse, aus denen Diskriminierung und Benachteiligung resultieren, ist eine zentrale Handlungsanforderung an Sozialarbeitende. Durch die intersektionale Perspektive sollen im Modul verschiedene Kategorien der Produktion von sozialer Ungleichheit in den Blick genommen werden und ihr Zusammenwirken auf den verschiedenen Ebenen sozialen Handelns betrachtet werden. Um die interaktive Konstruktion von Lebenswelt auf der Subjektebene stärker zu berücksichtigen, wird im Rahmen einer Übung der Intersektionalitätsansatz mit der Perspektive der Lebenswelttheorie verschränkt.
Winker, Gabriele und Nina Degele. 2009. Intersektionalität. Zur Analyse sozialer Ungleichheiten. Bielefeld: transcript Verlag
Biele Mefebue, Astrid V., Bührmann; Andrea D. und Sabine Grenz. 2020. Handbuch Intersektionalität. Wiesbaden: Springer Verlag
Workload
8 SWS
10,0 Credits
96 Hours
204 Hours
Module Examination
Method of Examination Duration Weighting wird angerechnet gem. § 11 Satz 2 PVO Graded Remark
Hausarbeit 100 %
Miscellaneous
Die Studierenden besuchen in Fachsemester 1 die Vorlesung "Intersektionalität und Diversität als Analyseperspektiven für Lebenslagen und Lebenswelten" und wählen im Verlauf der FS 1 oder 2 je ein Seminar aus den Bereichen Geschlechterkompetenzen, Migration und Lebenswelten/Lebenslagen

Das Modul wird mit einer Hausarbeit abgeschlossen, mit der die in der Moduldatenbank hinterlegten Kompetenzziele des Moduls (siehe oben) nachgewiesen werden sollen. Die Studierenden entwickeln in Absprache mit der betreuenden Lehrperson und unter Berücksichtigung der Kompetenzziele des Moduls ein Hausarbeitsthema.

Die Hausarbeit soll theoretische und empirische Grundlagen des gewählten Themas beinhalten und einen Bezug zur Sozialen Arbeit aufweisen.

Zum Prozedere: alle Lehrenden des Moduls betreuen Hausarbeiten! Es wird empfohlen, sich schon frühzeitig Gedanken über ein Hausarbeitsthema zu machen und die Lehrperson, in deren fachlichen Kontext die Arbeit passt, frühzeitig anzusprechen. Es kann nicht garantiert werden, dass alle Lehrpersonen auch im Folgesemester in dem Modul lehren und auch dann noch für die Betreuung von Hausarbeiten zur Verfügung stehen. Nach der Klärung der Fragestellung und der Gliederung stellen Sie einen Antrag auf eine Hausarbeit (siehe hier: https://www.fh-kiel.de/fh-intern/formulare-pruefungswesen/)

Länge der Hausarbeit: etwa 30.000-35.000 Zeichen inkl. Leerzeichen, das entspricht ungefähr 12-15 Seiten. Zum Umfang zählen nur die Seiten von Einleitung, Hauptteil und Schluss (nicht Titelblatt, Verzeichnisse oder Anhänge).