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Administration
04.08.2022 14:32:49
FB SK
Version History
Version Module Code Semester Status
1 54300 WiSe 2022/23 Released
2 54300 SoSe 2023 Released
3 54300 WiSe 2023/24 Released
4 54300 SoSe 2024 Released
5 54300 SoSe 2024 Released
6 54300 WiSe 2024/25 Released
7 54300 SoSe 2025 Released
8 54300 SoSe 2025 Released
9 54300 WiSe 2025/26 Released
10 54300 WiSe 2025/26 Released
11 54300 SoSe 2026 Released
12 54300 WiSe 2026/27 Released
General information
Psychologische und sozialmedizinische Grundlagen
Psychological and sociomedical foundations
54300
PsychSozMedA-01-BA-M
Prof. Dr. Schorn, Ariane (ariane.schorn@haw-kiel.de)
Prof.Dr. Dettmers, Stephan (stephan.dettmers@haw-kiel.de)
Prof.Dr. Friege, Lars (lars.friege@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Schorn, Ariane (ariane.schorn@haw-kiel.de)
Wintersemester 2022/23
1 Semester
In der Regel jedes Semester
Deutsch
Curricular relevance (according to examination regulations)
Study Subject Study Specialization Study Focus Module type Semester
B.A. - BASA 21/22 - Soziale Arbeit (PO 2021/2023 V7) Pflichtmodul

Qualification outcome
Areas of Competence: Knowledge and Understanding; Use, application and generation of knowledge; Communication and cooperation; Scientific self-understanding / professionalism.
Die Studierenden kennen die Zusammenhänge zwischen gesellschaftlichen Lebens- und Produktionsbedingungen, individueller Lebensweise/Lebensstil bzw. Lebenslagen und der Entwicklung von Krankheit bzw. der Erhaltung/Wiedergewinnung von Gesundheit. Sie lernen typische Fragestellungen der klinischen Psychologie und deren Relevanz für die Soziale Arbeit kennen sowie die daraus abgeleiteten wichtigsten Psychotherapieverfahren nachvollziehen und für die Zusammenarbeit in den Netzwerken der psychosozialen Hilfen nutzen. Die Studierenden haben einen Überblick über zentrale Entwicklungsprozesse und -aufgaben in Kindheit und Adoleszenz; sie haben weiterhin einen Überblick über entwicklungsfördernde bzw. gefährdende Erfahrungen und Gegebenheiten.
Content information
Sozialmedizin: Über eine Auseinandersetzung mit den Begriffen Gesundheit und Krankheit und der Darstellung epidemiologisch wichtiger Erkrankungen (z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Tumorerkrankungen, Infektionskrankheiten, endogener Psychosen, Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen) werden die Zusammenhänge zwischen individueller Lebensweise, gesellschaftlichen Lebens- und Produktionsbedingungen und der Entwicklung von Krankheit bzw. der Erhaltung von Gesundheit dargestellt und der Zusammenhang zur sozialarbeiterischen Praxis vermittelt.

Klinische Psychologie: Die Psychologie ist die Wissenschaft vom menschlichen Erleben und Verhalten. Als bedeutende Teildisziplin der Psychologie bietet die Klinische Psychologie verschiedene Theorien und Modelle zum Verständnis und zur Einordnung individueller Erlebens- und Verhaltensauffälligkeiten. „Klinisch“ ist dabei nicht als Beschränkung auf den stationären bzw. Krankenhausbereich misszuverstehen. Klinische Psychologie beschäftigt sich allgemein mit der Beschreibung, Erkennung, Erklärung und Behandlung psychischer Auffälligkeiten bzw. Störungen.Psychische Störungen können sich durch verschiedene Merkmale auszeichnen. Dazu gehören die Abweichung von sozialen Normen, persönliches Leid der Betroffenen, Beeinträchtigung der Lebensführung unangemessenes Verhalten und soziale Ausgrenzung. In der Veranstaltung sollen verschiedene psychologische Zugangsmöglichkeiten zu psychischen Problematiken vorgestellt und an Beispielen aus der sozialpädagogischen Praxis erläutert werden. Fragen der Diagnostik, Behandlung und Prävention sollen ebenfalls angesprochen werden.

Entwicklung in Kindheit und Jugend: Erkenntnisse der Entwicklungspsychologie sind für pädagogische Fachkräfte von großer Relevanz. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen grundlegende Prozesse der psychosozialen, psychosexuellen und kognitiven Entwicklung vom Säuglingsalter bis zum frühen Erwachsenenalter. Beleuchtet werden insbesondere das Thema Bindung/Bindungsentwicklung sowie die Bedeutung der (frühen) Eltern-Kind-Interaktion. In diesem Zusammenhang wird es auch um Schutz- und Risikofaktoren der kindlichen Entwicklung gehen.
Workload
8 SWS
10,0 Credits
96 Hours
204 Hours
Module Examination
Method of Examination Duration Weighting wird angerechnet gem. § 11 Satz 2 PVO Graded Remark
Klausur 180 Minutes 100 %