Course


General information
Praxisbezug: Intersektionale Schutzkonzepte entwickeln – Sexuelle Selbstbestimmung in Einrichtungen sichern
Practical relevance: Developing intersectional protection concepts - Ensuring sexual self-determination in institutions
5.56.10.18
Prof. Dr. Henningsen, Anja (anja.henningsen@haw-kiel.de)
In der Regel im Wintersemester
Deutsch
Relations of this course to published module descriptions and their study program assignments

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Module Study Subject Study Specialization Study Focus Semester
Praxisbezüge im Schwerpunkt Geschlechterreflexive Soziale Arbeit
Practical aspects in the focus area of gender-reflective social work
B.A. - BASA 25 - Soziale Arbeit (PO 2025 V8) Geschlechterreflexive Soziale Arbeit
Qualification outcome
Areas of Competence: Knowledge and Understanding; Use, application and generation of knowledge; Communication and cooperation; Scientific self-understanding / professionalism.
Die Studierenden
-kennen rechtliche, fachliche und ethische Grundlagen zu Schutzkonzepten und sexueller Selbstbestimmung
-verstehen Intersektionalität als Analyseinstrument zur Erkennung struktureller Machtverhältnisse und Mehrfachdiskriminierung im Kontext von sexualisierter Gewalt
-erfassen die Bedeutung institutioneller Verantwortung für Schutz und Teilhabe
Die Studierenden
-analysieren bestehende Schutzkonzepte auf intersektionale Lücken und Ausschlüsse
-entwickeln Bausteine diskriminierungskritischer Schutzkonzepte für Einrichtungen der Sozialen Arbeit
-leiten aus Fallbeispielen praxisbezogene Maßnahmen zur Sicherung sexueller Selbstbestimmung ab
Die Studierenden
-benennen und begründen professionell sensible Themen wie Grenzverletzungen, Machtmissbrauch und Tabuisierung
-kommunizieren angemessen mit verschiedenen Akteurinnen (z. B. Kollegium, Adressat*innen, Träger) über Schutzmaßnahmen
-reflektieren die eigene Rolle im professionellen Dialog zu Macht, Intimität und Schutz
Die Studierenden
-entwickeln ein professionelles Selbstverständnis im Umgang mit Machtverhältnissen, Nähe und Distanz
-erkennen Risiken institutioneller Gewalt und übernehmen Verantwortung für Prävention und Schutz
-handeln reflektiert und konsequent im Spannungsfeld zwischen Schutzauftrag und Selbstbestimmung
Content information
Im Seminar werden Grundlagen und Handlungsansätze zur Entwicklung intersektionaler Schutzkonzepte in der Sozialen Arbeit vermittelt. Im Fokus steht die Sicherung sexueller Selbstbestimmung in pädagogischen und sozialen Einrichtungen – unter besonderer Berücksichtigung struktureller Machtverhältnisse, Mehrfachdiskriminierung und institutioneller Verantwortung. Das Seminar verbindet theoretische Reflexion mit praxisorientierten Strategien.
Teaching format
Teaching format SWS
Übung 2