Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden
-kennen rechtliche, fachliche und ethische Grundlagen zu Schutzkonzepten und sexueller Selbstbestimmung
-verstehen Intersektionalität als Analyseinstrument zur Erkennung struktureller Machtverhältnisse und Mehrfachdiskriminierung im Kontext von sexualisierter Gewalt
-erfassen die Bedeutung institutioneller Verantwortung für Schutz und Teilhabe
Die Studierenden
-analysieren bestehende Schutzkonzepte auf intersektionale Lücken und Ausschlüsse
-entwickeln Bausteine diskriminierungskritischer Schutzkonzepte für Einrichtungen der Sozialen Arbeit
-leiten aus Fallbeispielen praxisbezogene Maßnahmen zur Sicherung sexueller Selbstbestimmung ab
Die Studierenden
-benennen und begründen professionell sensible Themen wie Grenzverletzungen, Machtmissbrauch und Tabuisierung
-kommunizieren angemessen mit verschiedenen Akteurinnen (z. B. Kollegium, Adressat*innen, Träger) über Schutzmaßnahmen
-reflektieren die eigene Rolle im professionellen Dialog zu Macht, Intimität und Schutz
Die Studierenden
-entwickeln ein professionelles Selbstverständnis im Umgang mit Machtverhältnissen, Nähe und Distanz
-erkennen Risiken institutioneller Gewalt und übernehmen Verantwortung für Prävention und Schutz
-handeln reflektiert und konsequent im Spannungsfeld zwischen Schutzauftrag und Selbstbestimmung