Course


General information
Methodenworkshop Motivierende Gesprächsführung („Motivational Interviewing“)
Motivational Interviewing
5.42.13
Prof.Dr. Backhaus, Olaf (olaf.backhaus@haw-kiel.de)
In der Regel jedes Semester
Deutsch
Relations of this course to published module descriptions and their study program assignments

Modules in which this coursee is available for election


Module Study Subject Study Specialization Study Focus Semester
Kommunikation und Beratung II
Communication and Counselling II
B.A. - BASA 25 - Soziale Arbeit (PO 2025 V8)
Qualification outcome
Areas of Competence: Knowledge and Understanding; Use, application and generation of knowledge; Communication and cooperation; Scientific self-understanding / professionalism.
Die Studierenden
- kennen zentrale theoretische Grundlagen der Motivierenden Gesprächsführung (z. B. Transtheoretisches Modell der Verhaltensänderung).
- verstehen Haltung, Techniken und Aufgaben des Ansatzes.
- kennen Abgrenzung und Überschneidung zu anderen Beratungsansätzen (z. B. lösungsorientierte Beratung).
- kennen die Aus- und Fortbildungsstrukturen des Ansatzes (z. B. Fachgesellschaften, Fortbildungsinstitute).
- kennen Anwendungsfelder des Ansatzes in der Sozialen Arbeit (z. B. Suchtkrankenhilfe, Jugendhilfe, Bildungseinrichtungen).
Die Studierenden
- wenden Mikrotechniken (z. B. aktives Zuhören, offene Fragen, Zusammenfassen) situationsgerecht an.
- wenden Makrotechniken (z. B. Förderung von Change- und Confidence-Talk, Umgang mit Widerstand) situationsgerecht an.
- kombinieren Mikro- und Makrotechniken flexibel nach den Aufgaben des Ansatzes (z. B. Kontaktaufnahme, Fokussierung, Planung) im Beratungsprozeß.
Die Studierenden
- reflektieren die ethischen Grundlagen und die Haltung („Guiding-Style“) im professionellen Beratungskontext.
- bewerten die Wirksamkeit des Ansatzes anhand empirischer Befunde
- übertragen wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkmechanismen des Ansatzes auf die eigene Praxis.
Content information
Inhaltlicher Ausgangspunkt des Seminars ist die Frage, wie wir die Zusammenarbeit mit unmotivierten Klient*innen gestalten können. Der amerikanische Psychologe William Miller und sein britischer Kollege Steven Rollnick entwickelten aus der Praxis der Arbeit mit Suchtkranken, die häufig als unmotiviert und widerständig gelten, das Konzept der Motivierenden Gesprächsführung (engl. Motivational Interviewing, kurz MI). Der Ansatz hat sich - über den Suchtbereich hinaus - zu einem zentralen Beratungskonzept der Sozialen Arbeit entwickelt. Anwendungsmöglichkeiten liegen neben der Suchtkrankenhilfe für Berufsfelder wie Erwachsenenpsychiatrie, Kinderrehabilitation oder der Jugendhilfe vor. Zielgruppe des Ansatzes sind Jugendliche und Erwachsene. Nach einer kurzen theoretischen Einführung werden einzelne Techniken des Ansatzes interaktiv eingeübt.
wird in Lehrveranstaltung bekanntgegeben
Teaching format
Teaching format SWS
Übung 2