Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden
- kennen zentrale theoretische Grundlagen der Motivierenden Gesprächsführung (z. B. Transtheoretisches Modell der Verhaltensänderung).
- verstehen Haltung, Techniken und Aufgaben des Ansatzes.
- kennen Abgrenzung und Überschneidung zu anderen Beratungsansätzen (z. B. lösungsorientierte Beratung).
- kennen die Aus- und Fortbildungsstrukturen des Ansatzes (z. B. Fachgesellschaften, Fortbildungsinstitute).
- kennen Anwendungsfelder des Ansatzes in der Sozialen Arbeit (z. B. Suchtkrankenhilfe, Jugendhilfe, Bildungseinrichtungen).
Die Studierenden
- wenden Mikrotechniken (z. B. aktives Zuhören, offene Fragen, Zusammenfassen) situationsgerecht an.
- wenden Makrotechniken (z. B. Förderung von Change- und Confidence-Talk, Umgang mit Widerstand) situationsgerecht an.
- kombinieren Mikro- und Makrotechniken flexibel nach den Aufgaben des Ansatzes (z. B. Kontaktaufnahme, Fokussierung, Planung) im Beratungsprozeß.
Die Studierenden
- reflektieren die ethischen Grundlagen und die Haltung („Guiding-Style“) im professionellen Beratungskontext.
- bewerten die Wirksamkeit des Ansatzes anhand empirischer Befunde
- übertragen wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkmechanismen des Ansatzes auf die eigene Praxis.