Modul mit Lehrveranstaltungsdetails


Verwaltung
12.02.2023 19:10:20
FB SK
Versionshistorie
Version Modulkürzel oder Nummer Semester Status
1 55300 SoSe 2023 Veröffentlicht
2 55300 WiSe 2023/24 Veröffentlicht
3 55300 SoSe 2024 Veröffentlicht
4 55300 WiSe 2024/25 Veröffentlicht
5 55300 WiSe 2025/26 Veröffentlicht
Allgemeine Informationen
Soziale Hilfen - Straffälligen- und Opferhilfe
Social services - Social work with ex-offenders and victims
55300
TheoGrundlSC-01-BA-M
Prof. Dr. Hack, Carmen (carmen.hack@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Bödecker, Florian (florian.boedecker@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Hagemann, Otmar (otmar.hagemann@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Isenhardt, Anna (anna.isenhardt@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Marquardsen, Kai (kai.marquardsen@haw-kiel.de)
N., N. (N.N@haw-kiel.de)
Sommersemester 2023
2 Semester
In der Regel jedes Semester
Deutsch
Studiengänge und Art des Moduls (gemäß Prüfungsordnung)
Studiengang Vertiefungsrichtung Schwerpunkt Modulart Fachsemester
B.A. - BASA 21/22 - Soziale Arbeit (PO 2021/2023 V7) Soziale Hilfen Wahlmodul

Kompetenzen / Lernergebnisse
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden kennen die grundlegenden Strukturen (z.B. Organisations- und Finanzierungsformen), die wesentlichen Arbeitsfelder, theoretischen Konzepte und Handlungsformen Sozialer Hilfen. Sie kennen die gesellschaftlichen, normativen und administrativen Bedingungsfaktoren der Sozialen Hilfen. Sie verstehen Soziale Hilfe in ihrer gesellschaftlichen Bedeutung und in ihrer Wechselwirkung mit anderen gesellschaftlichen Systemen (wie Politik, Bildung). Die Studierenden kennen lebenslagenbezogene Phänomene, wie Armut, Migration, Arbeitslosigkeit und verstehen diese in ihren Ursprüngen und Auswirkungen. Sie wissen um und verstehen die Bedeutung von „beruflicher Haltung“ für eine professionelle Praxis.
Die Studierenden können die erworbenen Kenntnisse reflexiv auf die aktuellen und zukünftigen Anforderungen der Praxis und vertieft auf ein Arbeitsfeld übertragen sowie zielgruppen- und kontextspezifisch nutzen. Sie schärfen ihr sozialarbeiterisches Profil und festigen ihre berufliche Identität.
Die Studierenden begründen ihr Handeln auf Basis von Fachwissen und sichern es damit wissenschaftlich ab. Sie verfügen über Kompetenzen der berufs-, arbeitsfeld-, organisations-, fachgrenzen übergreifenden Kooperation. Dabei machen sie ihren Auftrag, die Ziele, spezifische Grundlagen und die Durchführung der Arbeit im Rahmen der Sozialen Hilfen transparent und tragen zu kooperativen Lösungen bei.
Die Studierenden verstehen die Praxis der Sozialen Hilfen als wissenschaftlich fundierte, haltungsbezogene und methodisch geleitete Praxis. Als professionelle Fachkräfte wissen sie um die damit verbundenen Notwendigkeiten und möglichen Begrenzungen (z.B. Rahmenbedingungen), können diese reflektieren und angemessene struktur- und /bzw. fallbezogene Handlungsstrategien entwickeln
Angaben zum Inhalt
• Organisationsformen, Finanzierung, Planung und Steuerung Sozialer Hilfe
• Veränderungen und Perspektiven Sozialer Hilfe (z.B. Ökonomisierung, Digitalisierung)
• Zielgruppen Sozialer Hilfe, ihre Lebenslagen und Lebenswelten
• Aufgaben, Arbeitsfelder und Angebote Sozialer Hilfe
• Theoretische Konzepte Sozialer Hilfe
• Der Allgemeine Soziale Dienst
• Spezifische Vertiefungen in den jeweiligen Vertiefungsgebieten
Soziale Hilfen I
Baecker, D. (1994): Soziale Hilfe als Funktionssystem der Gesellschaft. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 23, Heft 2 (April), S. 93 -110.
Bieker, R. (2011): Trägerstrukturen in der Sozialen Arbeit – ein Überblick. In: Bieker, R. (Hrsg.): Träger, Arbeitsfelder und Zielgruppen der Sozialen Arbeit, Stuttgart: Kohlhammer
Bäcker, G. u.a. (2010): Sozialpolitik und Soziale Lage in Deutschland, 5., durchges. Auflage (Band 2), Wiesbaden: Westdeutscher Verlag (daraus das Kapitel „Soziale Dienste“), S. 332 – 396.

Soziale Hilfen II
……
Aner, Kirsten; Hammerschmidt, Peter (2018): Arbeitsfelder und Organisationen der Sozialen Arbeit. Eine Einführung. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden (Basiswissen Soziale Arbeit, 6).
Bieker, Rudolf; Floerecke, Peter (Hg.) (2011): Träger, Arbeitsfelder und Zielgruppen der Sozialen Arbeit. Stuttgart: Kohlhammer (Grundwissen Soziale Arbeit, 5/6).
Balz, Hans-Jürgen; Spieß, Erika (2009): Kooperation in sozialen Organisationen. Grundlagen und Instrumente der Teamarbeit ; ein Lehrbuch. 1. Aufl. Stuttgart: Kohlhammer (Sozial-, Persönlichkeits-, Arbeits- und Organisationspsychologie). Online verfügbar unter http://site.ebrary.com/lib/alltitles/docDetail.action?docID=10791839.
Schein, Edgar H. (2011): Helping. How to offer, give, and receive help. San Francisco, Calif.: Berrett-Koehler (A BK business book).
Soziale Hilfen III
Gissel-Palkovich, I. (2011): Lehrbuch Allgemeiner Sozialer Dienst – ASD. Rahmenbedingungen, Aufgaben und Professionalität, Weinheim/München: Juventa (Neuauflage in Bearbeitung)
Gissel-Palkovich, I. (2013): Der Allgemeine Soziale Dienst und Herausforderungen der Zukunft. In: Unsere Jugend, 65. Jg., Heft 4, S. 208 – 219
Merchel, J. (2019): Handbuch Allgemeiner Sozialer Dienst (ASD), 3. , akt. und erw. Auflg., München/Basel: Reinhardt.

Vertiefungsgebiet Straffälligen- und Opferhilfe
• Christie, N. (1995). Grenzen des Leids, 2.bearb. Aufl., Münster: AJZ.
• Cornel, H. / Kawamura-Reindl, G. / Maelicke,B. / Sonnen, B.-R. (Hrsg.) (2009). Resozialisierung. Handbuch. 3. Aufl. Baden-Baden: Nomos.
• Dünkel, F. / Grzywa-Holten, J. / Horsfield, P. & Pruin, I. (Eds.)(2011). Juvenile Justice Systems in Europe. Current Situation and Reform Developments. Vol. 4. 2nd revised ed. Bonn: Forum Verlag Godesberg.
• Johnstone, G. & van Ness, D. W. (Eds.) (2011). Handbook of Restorative Justice. 2nd Ed. London: Routledge.
• Kawamura-Reindl, G. & Schneider, S. (2015). Lehrbuch Soziale Arbeit mit Straffälligen. Weinheim & München: Beltz Juventa.
• Kury, H. / Redo, S. & Shea, E. (Eds.) (2016). Women and Children as Victims and Offenders: Background, Prevention, Reintegration: Suggestions for Succeeding Generations. 2 Bände. New York: Springer.
• Van Camp, Tinneke (2014). Victims of Violence and Restorative Practices. Finding a Voice. London & New York: Routledge.
• Aktuelle Opferschutzberichte der Länder sowie Periodische Sicherheitsberichte des Bundesregierung
Arbeitsaufwand
10 SWS
12,5 Leistungspunkte
120 Stunden
255 Stunden
Modulprüfung
Prüfungsform Dauer Gewichtung wird angerechnet gem. § 11 Satz 2 PVO Benotet Anmerkung
Mündliche Prüfung 30 Minuten 100 %