Modul mit Lehrveranstaltungsdetails


Verwaltung
17.07.2024 12:10:50
FB SK
Versionshistorie
Version Modulkürzel oder Nummer Semester Status
1 55300 SoSe 2023 Veröffentlicht
2 55300 WiSe 2023/24 Veröffentlicht
3 55300 SoSe 2024 Veröffentlicht
4 55300 WiSe 2024/25 Veröffentlicht
5 55300 WiSe 2025/26 Veröffentlicht
Allgemeine Informationen
Theoretische Grundlagen im Schwerpunkt Soziale Hilfen
Theoretical Approaches in Social Services
55300
TheoGrundlSC-01-BA-M
Prof. Dr. Marquardsen, Kai (kai.marquardsen@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Bödecker, Florian (florian.boedecker@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Isenhardt, Anna (anna.isenhardt@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Marquardsen, Kai (kai.marquardsen@haw-kiel.de)
Wintersemester 2024/25
2 Semester
In der Regel jedes Semester
Deutsch
Studiengänge und Art des Moduls (gemäß Prüfungsordnung)
Studiengang Vertiefungsrichtung Schwerpunkt Modulart Fachsemester
B.A. - BASA 21/22 - Soziale Arbeit (PO 2021/2023 V7) Soziale Hilfen Wahlmodul

Kompetenzen / Lernergebnisse
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden kennen die grundlegenden Strukturen (z.B. Organisations- und Finanzierungsformen), die wesentlichen Arbeitsfelder, theoretischen Konzepte und Handlungsformen Sozialer Hilfen. Sie kennen die gesellschaftlichen, normativen und administrativen Bedingungsfaktoren der Sozialen Hilfen. Sie verstehen Soziale Hilfe in ihrer gesellschaftlichen Bedeutung und in ihrer Wechselwirkung mit anderen gesellschaftlichen Systemen (wie Politik, Bildung). Die Studierenden kennen lebenslagenbezogene Phänomene, wie Armut, Migration, Arbeitslosigkeit und verstehen diese in ihren Ursprüngen und Auswirkungen. Sie wissen um und verstehen die Bedeutung von „beruflicher Haltung“ für eine professionelle Praxis.
Die Studierenden können die erworbenen Kenntnisse reflexiv auf die aktuellen und zukünftigen Anforderungen der Praxis und vertieft auf ein Arbeitsfeld übertragen sowie zielgruppen- und kontextspezifisch nutzen. Sie schärfen ihr sozialarbeiterisches Profil und festigen ihre berufliche Identität.
Die Studierenden begründen ihr Handeln auf Basis von Fachwissen und sichern es damit wissenschaftlich ab. Sie verfügen über Kompetenzen der berufs-, arbeitsfeld-, organisations-, fachgrenzen übergreifenden Kooperation. Dabei machen sie ihren Auftrag, die Ziele, spezifische Grundlagen und die Durchführung der Arbeit im Rahmen der Sozialen Hilfen transparent und tragen zu kooperativen Lösungen bei.
Die Studierenden verstehen die Praxis der Sozialen Hilfen als wissenschaftlich fundierte, haltungsbezogene und methodisch geleitete Praxis. Als professionelle Fachkräfte wissen sie um die damit verbundenen Notwendigkeiten und möglichen Begrenzungen (z.B. Rahmenbedingungen), können diese reflektieren und angemessene struktur- und /bzw. fallbezogene Handlungsstrategien entwickeln
Angaben zum Inhalt
xx
Soziale Hilfen I
Foucault, Michel: Überwachen und Strafen: die Geburt des Gefängnisses. - 14. Aufl. - Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2013
Anhorn, Roland: Foucaults Machtanalytik und Soziale Arbeit: Eine kritische Einführung und Bestandsaufnahme. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2007.
Cornel, Heinz: Resozialisierung: Handbuch für Studium, Wissenschaft und Praxis. - 5., aktualisierte und erweiterte Auflage. - Baden-Baden: Nomos, 2023.
Bäcker, Gerhard: Sozialpolitik und soziale Lage in Deutschland: Band 1: Grundlagen, Arbeit, Einkommen und Finanzierung. 5., durchgesehene Auflage. - Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften / GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden, 2010

Soziale Hilfen II
Ackermann, Timo (2011): Fallstricke sozialer Arbeit. Systemtheoretische, psychoanalytische und marxistische Perspektiven. 2., überarb. Aufl. Heidelberg: Auer.
Hirschauer, Stefan (2021): Menschen unterscheiden. Grundlinien einer Theorie der Humandifferenzierung. In: Zeitschrift für Soziologie 50 (3-4), S. 155–174. DOI: 10.1515/zfsoz-2021-0012.
Linke, Angelika; Runte, Maren (2016): Alterseuphemismen : Reden wir das Alter schön? Angelika Linke und Maren Runte im Interview mit Hans Rudolf Schelling. In: Angewandte Gerontologie 01 (03), S. 25–27. DOI: 10.1024/2297-5160/a000054.
Misamer, Melanie (2023): Machtsensibilität in der Sozialen Arbeit. Grundwissen für reflektiertes Handeln. 1. Auflage. Stuttgart: Kohlhammer.
Reframing Aging Initiative (2022): Communication Best Practices. Reframing Aging Initiative Guide to Telling a More Complete Story of Aging.
Schein, Edgar H. (2010): Prozess und Philosophie des Helfens. Einzelberatung, Teamberatung und Organisationsentwicklung. Dt. Ausg. Bergisch Gladbach: EHP (EHP-Organisation).
Schmidt-Hertha, Bernhard (2018): Spotlights der Bildung im Alter: Angebotskonzepte und informelle Lernkontexte. In: Renate Schramek, Cornelia Kricheldorff und Julia Steinfort-Diedenhofen (Hg.): Alter(n) - Lernen - Bildung. Ein Handbuch. Stuttgart: Kohlhammer, S. 261–266.
Wohlfahrt, Norbert (2020): Soziale Dienstleistungsarbeit im Kapitalismus. In: Hans-Uwe Otto (Hg.): Soziale Arbeit im Kapitalismus. Gesellschaftstheoretische Verortungen – Professionspolitische Positionen – Politische Herausforderungen. Weinheim: Beltz Juventa (Edition Soziale Arbeit), S. 182–194.

Soziale Hilfen III
Anhorn, R./Stehr, J. (Hrsg.), Handbuch Soziale Ausschließung und Soziale Arbeit, Perspektiven kritischer Sozialer Arbeit, Wiesbaden: VS Springer.
Balz, Hans-Jürgen; Benz, Benjamin; Kuhlmann, Carola (Hrsg.): Soziale Inklusion. Grundlagen, Strategien und Projekte in der Sozialen Arbeit. Wiesbaden: Springer VS.
Bude, H./Willisch, A. (Hrsg.) (2006): Das Problem der Exklusion: Ausgegrenzte, Entbehrliche, Überflüssige, Hamburg: Hamburger Edition HIS.
Huster, Ernst-Ulrich/Boeckh, Jürgen/Mogge-Grotjahn, Hildegard (2018) (Hrsg.): Handbuch Armut und Soziale Ausgrenzung, 3. Auflage, Wiesbaden: VS Springer.
Kronauer, Martin (2002): Exklusion. Die Gefährdung des Sozialen im hoch entwickelten Kapitalismus, Frankfurt a. Main/New York: Campus.
Arbeitsaufwand
10 SWS
12,5 Leistungspunkte
120 Stunden
255 Stunden
Modulprüfung
Prüfungsform Dauer Gewichtung wird angerechnet gem. § 11 Satz 2 PVO Benotet Anmerkung
Mündliche Prüfung 30 Minuten 100 %