Modul


Allgemeine Informationen
Management Projekt I
Management Projekt I
4.6
Prof. Dr. Hardiman, Marco (marco.hardiman@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Eckardt, Gordon (gordon.eckardt@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Hardiman, Marco (marco.hardiman@haw-kiel.de)
Sommersemester 2019
1 Semester
In der Regel jedes Semester
Deutsch
Studiengänge und Art des Moduls (gemäß Prüfungsordnung)
Studiengang Vertiefungsrichtung Schwerpunkt Modulart Fachsemester
M.A. - BWL Lehre - Betriebswirtschaftslehre (konsekutiv) Pflichtmodul
M.A. - TBWL - Technische Betriebswirtschaft Pflichtmodul

Kompetenzen / Lernergebnisse
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Absolvent*innen...
...kennen und verstehen verschiedene Theorien und Konzepte der strategischen Unternehmensführung sowie angrenzender zentraler Unternehmensbereiche (bspw. des Marketings), besonders die Konzepte bezüglich der Wahrnehmung der Organisation durch unterschiedliche Stakeholder.

...verstehen den erfolgsrelevanten Stellenwert der strategischen Unternehmensführung sowie angrenzender zentraler Unternehmensbereiche (bspw. des Marketings) und dessen Implikationen für verantwortungsvolles Management von Organisationen.
Absolvent*innen...
...können alternative Theorie und Konzepte zur strategischen Führung unter theoretischen, empirischen (Wertewandel: Diversity und Individualisierung, Digitalisierung etc.) und praktische Bezügen beurteilen.

...können für praktische Fragestellungen („real cases“) unter Anwendung fachwissenschaftlicher Methoden und der Grundregeln wissenschaftlichen Arbeitens begründete Vorschläge erarbeiten - für eigenes Führungshandeln und - für (die Schaffung von Bedingungen für) verantwortungsvolles Management.

...können relevante Forschungsfragen formulieren und Forschungsmethoden begründet auswählen, diese anwenden.
...zentrale Forschungserkenntnisse zielgruppenspezifisch zur Veröffentlichung aufbereiten (z.B. Bericht, Portfolio, Präsentation).

...können ihren Lern- und Arbeitsprozess reflektieren und daraus Schussfolgerungen für ihre Handlungsweisen ziehen.
Absolvent*innen...
...können in Unterrichtsbeiträgen, Vorträgen und Präsentationen komplexe fachbezogene Probleme der Menschenführung und der Unternehmensethik erläutern, theoretisch und methodisch fundierte Argumentationen für eigene Lösungsvorschläge aufbauen sowie hochschulöffentlich vorstellen und argumentativ vertreten.
Absolvent*innen...
...reflektieren eigenes fachbezogenes Handeln und eigene Kompetenzen mit theoretischem und methodischem Wissen auf der Grundlage von Systemik und praktischer Philosophie.

...können offene Aufgabenstellungen selbstständig bearbeiten.

...reflektieren die eigene professionelle Identität als (künftige) Manager*innen, in der sie frei und selbstbestimmt unter organisationalen Bedingungen als Führungskräfte fungieren und dabei Verantwortung auch über das Unternehmen hinaus übernehmen werden.
Angaben zum Inhalt
**Management Projekt**
Die Studierenden werden in die Situation der Leitung eines Unternehmensberatungsteams versetzt. Sie agieren dabei in Teams von zwei bis maximal fünf Teilnehmern. Es werden ausgewählte Methoden und Ansätze des strategischen Managements bzw. des Marketing in einem konkreten, unternehmerischen Projekt angewendet , kritisch reflektiert und vertieft. Dafür ist das bis dahin erworbene Wissen aus dem Bereich des strategischen Managements sowie die entsprechenden fachlichen und methodischen Kompetenzen anzuwenden, auf die spezifische Situation zu übertragen und regelmäßig in begründete Empfehlungen zu überführen. Eine fortlaufende Lernkontrolle erfolgt über Feedbackgespräche mit den Lehrenden und unternehmensseitigen Mentoren. Im Mittelpunkt des Moduls steht weniger die Vermittlung von neuem Wissen als vielmehr die Zusammenführung, Reflexion, Vernetzung, Anwendung und Vertiefung des bis dahin erworbenen Wissens in konkreten betriebswirtschaftlichen (Problem-/Entscheidungs-)Situationen. Zugleich werden der Umgang mit Komplexität und funktionsbereichsübergreifender Vernetzung sowie das Auseinandersetzen mit gruppendynamischen Prozessen unterstützt. Seitens der Studierenden wird daher ein grundlegendes Verständnis zu allen betriebswirtschaftlichen Funktions- und Entscheidungsbereichen (Rechnungswesen, Controlling, Personal, Beschaffung, Operations- Management, Marketing etc.), vor allem auf strategischer Ebene vorausgesetzt.  

**Second Cycle Learning (SCL)**
Weiterer Bestandteil dieses Moduls - als Teilmodul - ist Second Cycle Learning.
 
Das Teilmodul SCL ist keine Lehrveranstaltung gemäß Paragraph 52 Abs. 12.
Der Leistungsnachweis muss im unmittelbaren Zusammenhang zur Lehrveranstaltung erbracht werden.
Die Prüfungsleistung besteht aus einem Impulsreferat mit Präsentation und einer Klausur. Lehrender im Teilmodul SCL ist Carsten Schlüter-Knauer.
Lehrsprache: Deutsch. Leistungspunkte 1 (da Teilmodul) SWS 2 Präsenszeit 24 Std. Impulsreferat 24 Std. Selbststudium: 27 Std.

QUALIFIKATIONSZIELE von SCL
Studierende kennen und verstehen verschiedene Lernkonzepte und Theorien in ihren einander ergänzenden Beiträgen und können diese auch kritisieren.
Studierende können sich neues Wissen über den Umgang mit und den Erwerb von Wissen aneignen. Studierende können ihre Selbststudienanteile eigenverantwortlich und nachhaltig gestalten und ihre Lernprozesse reflektieren, die Reflexionsergebnisse wissenschaftlich gestützt verarbeiten und schriftlich niederlegen sowie daraus Schlussfolgerungen für ihre Handlungsweisen ziehen.
Studierende können in Vorträgen, Referaten und mediengestützten Präsentationen ihre Arbeitsergebnisse im Seminar vorstellen und verteidigen.
Studierende können mit offenen Aufgaben umgehen. Sie können eigenes und fremdes Lernhandeln kritisch reflektieren und daraus Schlüsse ziehen für ihre Selbststeuerung und für Reflexionsermöglichungen für andere.  

LEHRINHALTE von SCL
Gruppenarbeit zur Reflexion der Lern- und Forschungspraktiken; Lernphysiologie; Diskussion über das Thema: digitale Demenz oder digitale Paranoia?; Bildliches Lernen: Visualisierungen als Lernmethode; Bewegtes Lernen; Forschendes Lernen und wissenschaftliches Argumentieren; Lernen mit Arbeitsblöcken; Lernen in Gruppen und Paradoxien der Teamarbeit.; Entspannungstechniken.

LEHRFORMEN
Gruppenarbeit; Seminaristischer Unterricht, Lektüre, Impuls-Referate, Diskussionen

TEILMODULPRÜFUNG Voraussetzung für die Teilnahme an der Prüfung gemäß PO: Keine  
Prüfungsform: Klausur | Dauer: 60 Minuten | Gewichtung: 50% | Einz. wiederholbar: Ja | Benotet: Ja
Prüfungsform: Präsentation | Dauer: 20 Minuten | Gewichtung: 50% | Einz. wiederholbar: Ja | Benotet: Ja |

Anmeldung im LMS erforderlich.
**LITERATUR für MP**
Literaturhinweise für das zu bearbeitende Projekt werden im LMS/Moodle-Kurs bekannt gegeben.

**LITERATURAUSWAHL für SCL**
Jürgen August Alt, 2004: Richtig argumentieren. München. Sarah-Janne Blakemore / Uta Frith, 2006: Wie wir lernen. Was die Hirnforschung darüber weiß. München. Nicolas Carr, 2010: Wer bin ich, wenn ich online bin … Und was macht mein Gehirn so lange? München Hans Günther Gassen, 2008: Das Gehirn. Darmstadt. Iris Gruber-Beerfeltz, 2009: Mit der Baumscheibe lernen. Das konstruktive Visualisieren als Methode zur Aneignung komplexer Sachverhalte. Berlin Jan Kalbitzer, 2016:. Digitale Paranoia. München 2016 Manfred Spitzer, 2012:. Digitale Demenz. München Pierce Steel, 2011: Der Zauderberg. Köln Klaus Konrad, 2014: Lernen lernen – allein und mit anderen. Konzepte, Lösungen, Beispiele. Wiesbaden – über den VS-Link der FH- oder der Unibibliothek als Download Bernhard Pörksen / Friedemann Schulz von Thun, 2014: Kommunikation als Lebenskunst. Heidelberg (Hinweise zu dieser Literatur und weitere Literaturangaben folgen in der Veranstaltung bzw. im begleitenden Moodle-Kurs, bitte diese Hinweise vor der Literaturbeschaffung abwarten, da manche Titel von uns auch nur als Material genutzt werden und nicht alle uneingeschränkt zu empfehlen sind.)
Lehrformen der Lehrveranstaltungen
Lehrform SWS
Projekt 8
Arbeitsaufwand
8 SWS
10,0 Leistungspunkte
96 Stunden
204 Stunden
Modulprüfung
Prüfungsform Dauer Gewichtung wird angerechnet gem. § 11 Absatz 2 PVO Benotet Anmerkung
Portfolioprüfung 90 %
Präsentation 20 Minuten 5 %
Klausur 60 Minuten 5 %
Sonstiges
Mobiles Schreibgerät (Laptop oder Tablet) mit W-lan-Verbindung!
Sie bringen sich durch Ihre Anwesenheit als Lernressource für andere Teilnehmer*innen in Diskussion, Feedback und kollegiale Beratung ein. Sie profitieren davon, dass andere sich Ihnen als Lernressourcen zur Verfügung stellen. So konstituiert sich ein selbstverständliches Commitment zur regelmäßigen Teilnahme.