Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls
- erkennen die Studierenden, wie Kapitalanlagen und Kredite von Zinsraten und Verzinsungsarten beeinflusst werden und sind in der Lage, dem Vergleich dienende finanzmathematische Kenngrößen heranzuziehen,
- modellieren die Studierenden wirtschaftswissenschaftliche Zusammenhänge mithilfe ökonomischer Funktionen auch im Falle mehrerer unabhängiger Variablen und können entsprechende Optimierungsprobleme bearbeiten,
- nutzen die Studierenden die Konzepte der (partiellen) Grenzfunktionen, Differentiale und Elastizitäten, um die Auswirkungen marginaler Änderungen in den unabhängigen Variablen auf die Zielvariable abschätzen zu können,
- verstehen die Studierenden die Bedeutung linearer Gleichungssysteme in den Wirtschaftswissenschaften und sind in der Lage, Fragestellungen mithilfe von Matrizen mathematisch zu modellieren und anhand geeigneter Methoden zu beantworten.
Darüber hinaus nutzen die Studierenden statistische Verfahren, um entscheidungsrelevante Informationen zu gewinnen. Sie sind in der Lage, Datensätze anhand von grundlegenden adäquaten Methoden und unter Verwendung der freien Statistikumgebung R zu analysieren und ihre Ergebnisse verantwortungsbewusst zu interpretieren und zu kommunizieren. Sie differenzieren zwischen deskriptiven, explorativen und induktiven Verfahren und kennen deren Anwendungsspektrum im Rahmen einführender Beispiele und anwendungsbezogener Aufgaben. Die Studierenden können die Begriffe Konfidenz- und Signifikanzniveauniveau einordnen, diese auch als "Konsument" von statistischen Auswertungen kritisch hinterfragen und Analyseergebnisse mit Lehrinhaltsbezug vor diesem Hintergrund bewerten.
Die Studierenden gehen mit symbolischen und formalen Elementen der Wirtschaftsmathematik und mathematischen Statistik sicher um, verstehen math. Darstellungsformen, verwenden diese selbständig und sind in der Lage, zwischen ihnen begründet zu wechseln.
Die Studierenden kommunizieren Lösungswege und Ergebnisse verständlich, können diese hinsichtlich Effizienz und Korrektheit beurteilen und – je nach Kontext - daraus ggf. Schlüsse für die Praxis ziehen.