Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden kennen die Strukturen, die Arbeitsfelder sowie die grundlegenden theoretischen Konzepte der Kinder- und Jugendhilfe.
Sie kennen die Lebenslagen und Lebenswelten von Kindern, Jugendlichen und Familien sowie handlungsleitende demokratietheoretische und emanzipatorische Erziehungs- und Bildungsbegriffe.
Die Studierenden kennen die Bedeutung von Differenzkategorien wie Geschlecht, Sexualität, Klasse und Migration für das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen sowie darauf bezogene Konzepte wie Intersektionalität, Gender- und Queersensibilität in Bildungsprozessen innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe.
Sie kennen die fachlichen Grundlagen der Hilfen zur Erziehung
Sie verstehen die Relevanz der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen für Kinder- und Jugendliche in den Hilfen zur Erziehung.
Die Studierenden können die erworbenen Kenntnisse reflexiv zur Analyse und Entwicklung von Bildungs- und Handlungskonzepten in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe nutzen.
Die Studierenden argumentieren auf Basis von Fachwissen und gelangen kooperativ zur Lösung dilemmatischer pädagogischer Fragen.
Die Studierenden verstehen sich als professionell handelnde Fachkräfte, die auf der Grundlage konzeptionellen und fachlichen Wissens nachvollziehbare Entscheidungen treffen können, die Kinder- und Jugendliche bei der Erlangung von Handlungsfähigkeit unterstützen.