Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden können die häufigsten psychischen Erkrankungen des Kindes- und Jugendalters benennen sowie zentrale Symptome und Herausforderungen beschreiben, die damit für das Kind und dessen Mitwelt verbunden sind.
Sie erkennen Anhaltspunkte und Merkmale, die auf Entwicklungsauffälligkeiten und -störungen hinweisen und können daraus fachliche Konsequenzen ziehen.
Die Studierenden wissen theoretisch fundiert um die Bedeutung und Funktion des kindlichen Spiels und können daraus entsprechende Schlussfolgerungen für die Gestaltung der pädagogischen Praxis ziehen.
Sie erkennen Hinweise auf Lernschwierigkeiten und können entsprechende Unterstützungsmöglichkeiten benennen.
Die Studierenden können die theoretischen Grundlagen eines aktuellen Präventionskonzepts (z.B. Marte Meo) benennen. Sie können einen Kommunikations- und Interaktionsrahmen beschreiben, der eine gesunde psychosoziale Entwicklung unterstützt.
Die Studierenden können ausgewählte Verfahren der Entwicklungs-, Interaktions-, und Risikodiagnostik erläutern und kritisch reflektieren sowie darlegen, was Ziele, Aufgaben und Objekte psychosozialer Diagnostik in der Kindheitspädagogik sind. Sie können Kriterien einer professionellen Diagnostik als theoriegeleitete, systematische Sammlung und Bewertung hochwertiger Informationen benennen.