Areas of Competence: Knowledge and Understanding; Use, application and generation of knowledge; Communication and cooperation; Scientific self-understanding / professionalism.
Die Studierenden erwerben die Fähigkeiten, wissenschaftlich zu denken und zu arbeiten, um im Verlauf des Studiums reflektieren und forschen zu können. Studierende sollen nicht nur wissenschaftliche Studien, insbesondere im Bereich der Kindheitsforschung, rezipieren und interpretieren können, sondern selbst (Forschungs-)Fragen entwickeln, adäquate Forschungsmethoden anwenden, empirisches Material generieren und auswerten sowie die gewonnenen Erkenntnisse im Hinblick auf deren Relevanz für das eigene praktische Handeln reflektieren und sich beim praktischen Tun davon leiten lassen.
Sie sind in der Lage,
- Bildung und Erziehung in der Kindheit wissenschaftlich und kritisch reflektierend über pädagogische Settings hinweg zu denken,
- wissenschaftliche Literatur auf Grundlage von forschungsmethodischem Wissen zu bearbeiten, zu beurteilen und Gelerntes in Handlung umzusetzen,
- die Standortgebundenheit der eigenen Perspektiven zu erkennen und sich mit Blick für Forschungsfragen sowohl neuen Situationen zuzuwenden als auch von vertrauten Situationen systematisch zu distanzieren,
- qualitative und quantitative Erhebungsmethoden anzuwenden, eigene Forschungsergebnisse systematisch auszuwerten, aufeinander zu beziehen und unter Zuhilfenahme von Theorien in mündlich und schriftlich angemessener Art und Weise zu interpretieren und kommunizieren.
Sie kennen die besonderen Herausforderungen der empirischen Forschung mit Kindern (und auch weiteren beteiligten Akteuren wie z.B. Eltern oder pädagogischen Fachkräften) und können den Forschungsprozess altersgerecht gestalten. Sie nehmen Kinder als Akteure und Subjekte ernst und ermöglichen ihnen, ihre Perspektiven und Orientierungen in der ihnen angemessenen Ausdrucksweise zu artikulieren. Dabei können sie Verantwortung für den Forschungsprozess als soziale Interaktion übernehmen und können mit allen beteiligten Akteuren im Feld kooperieren. Die Studierenden erfahren in der Einführung in empirische Forschungsmethoden die zentralen Prinzipien der Qualitativen Sozialforschung, kennen verschiedene Erhebungsverfahren und Erhebungsmethoden, probieren einige Erhebungsinstrumente aus und lernen gegenstandsangemessene Auswertungsmethoden kennen und anwenden. Ziel des Moduls ist es die erlernten Methoden für das Modul M8 I und M8 II zu operationalisieren.