Curricular relevance (according to examination regulations)
Study Subject
Study Specialization
Study Focus
Module type
Semester
M.A. - TBWL - Technische Betriebswirtschaft
Pflichtmodul
Qualification outcome
Areas of Competence: Knowledge and Understanding; Use, application and generation of knowledge; Communication and cooperation; Scientific self-understanding / professionalism.
Absolvent*innen
können den Stellenwert der verschiedenen Führungsfunktionen, insbesondere des Personalmanagements (HRM) für deliberative und emergente Konzeptionen verantwortungsvoller Unternehmenssteuerung unter den Bedingungen von Komplexität und Kontingenz nachvollziehen.
kennen und verstehen wesentliche Ansätze der Wirtschaftsethik und der Unternehmensethik
kennen und verstehen die Implikationen der praktischen Philosophie und Wissenschaftstheorie für verantwortungsvolles Management von und in Unternehmen in einem marktwirtschaftlich und kapitalistisch geordneten Wirtschaftssystem der modernen Gesellschaft.
Absolvent*innen
können alternative Theorie und Konzepte zu verantwortungsvoller Unternehmensführung / Unternehmensethik unter theoretischen, empirischen (Wertewandel: Diversity und Individualisierung, Digitalisierung etc.) und praktischen Bezügen beurteilen.
können für praktische Fragestellungen (möglichst: „real cases“) unter Anwendung fachwissenschaftli-cher Methoden und der Grundregeln wissenschaftlichen Arbeitens begründete Vorschläge für (die Schaffung von Bedingungen für) verantwortungsvolles Managementerarbeiten.
Absolvent*innen
können in Unterrichtsbeiträgen, Vorträgen und Präsentationen komplexe fachbezogene Probleme der Unternehmensethik erläutern, theoretisch und methodisch fundierte Argumentationen für eigene Lösungsvorschläge aufbauen sowie hochschulöffentlich und vor Laien vorstellen und argumentativ vertreten.
Absolvent*innen
können eigenes fachbezogenes Handeln und eigene Kompetenzen mittels theoretischen und methodischen Wissens auf der Grundlage von Systemik und praktischer Philosophie reflektieren.
können offene Aufgabenstellungen selbstständig bearbeiten.
reflektieren die eigene professionelle Identität als (künftige) Manager*innen, in der sie frei und selbstbestimmt unter organisationalen Bedingungen als Führungskräfte (nicht nur im HRM) fungieren und dabei Verantwortung auch über das Unternehmen hinaus übernehmen werden.
Content information
Die Lehrinhalte entsprechen dem Modul Unternehmensführung 2.
- Baecker, D., Organisation und Management, Berlin 2003.
- Göbel, E., Unternehmensethik, 3. Auflage, Stuttgart 2013.
- Klaus, H., Schneider, H. J. (Hrsg.), Personalperspektiven. Human Resource Management und Führung im ständigen Wandel. 12. Auflage, Wiesbaden 2016.
- Watzlawick, P. et al., Menschliche Kommunikation. 12., unveränderte Auflage, Göttingen 2011.
- Klaus, H., Richter, B., Terzidis, K., Personal¬entwicklung im Spannungsfeld von Globalisierung und Ethik, in: Kumar, B. N., Osterloh, M., Schreyögg, G. (Hrsg.), Unternehmensethik und die Transformation des Wettbewerbs. Shareholder-Value – Globalisierung – Hyperwettbewerb, Stuttgart 1999, S. 509 – 532.
- Klaus, H., Schneider, H. J. (Hrsg.), Personalperspektiven. Human Resource Management und Führung im ständigen Wandel. 12. Auflage, Wiesbaden 2016.
- Steinmann, H., Löhr, A. (Hrsg.), Unternehmensethik, Stuttgart 1989.
- Steinmann, H., Schreyögg, G., Koch, J., Management. 7. Aufl., Wiesbaden 2013.
- „Unternehmensethik und Corporate Social Responsibility – Herausforderungen an die Betriebswirtschaftslehre“, zfbf Sonderheft 58/08.
- van Aaken, D., Schreck, Ph. (Hrsg.), Theorien der Wirtschafts- und Unternehmensethik, Berlin 2015.
- Willke, H., Systemtheorie III: Steuerungstheorie, 4., überarbeitete Auflage, Stuttgart 2014.
Sie bringen sich durch Ihre Anwesenheit als Lernressource für andere Teilneh-mer*innen in Diskussion, Feedback, Fachberatung und kollegiale Beratung ein, und Sie profitieren davon, dass andere sich Ihnen als Lernressourcen zur Verfügung stellen. So konstituiert sich ein selbstverständliches Commitment zur regelmäßigen Teilnahme.