Course


General information
Geschlechterreflexive Sozialen Arbeit III: Paradigmen der Gender Studies im Kontext der Sozialen Arbeit
Gender-reflective social work III: paradigms of gender studies in social work contexts
5.56.04
Prof. Dr. Lamp, Fabian (fabian.lamp@haw-kiel.de)
In der Regel jedes Semester
Deutsch
Relations of this course to published module descriptions and their study program assignments

Modules in which this course is compulsory


Module Study Subject Study Specialization Study Focus Semester
Theoretische Grundlagen im Schwerpunkt Geschlechterreflexive Soziale Arbeit
theoretical approaches in gender-reflective social work
B.A. - BASA 25 - Soziale Arbeit (PO 2025 V8) Geschlechterreflexive Soziale Arbeit
Geschlechterkompetenzen in der Sozialen Arbeit - Geschlechterreflexive Soziale Arbeit
Gendercompetence in social work - genderreflexive social work
B.A. - BASA 21/22 - Soziale Arbeit (PO 2021/2023 V7) Geschlechterkompetenz in der Sozialen Arbeit
Geschlechterkompetenzen in der Sozialen Arbeit - (queer-)feministische Soziale Arbeit
Gendercompetence in social work: (queer-)feminist concepts
B.A. - BASA 21/22 - Soziale Arbeit (PO 2021/2023 V7) Geschlechterkompetenz in der Sozialen Arbeit

Modules in which this coursee is available for election


Module Study Subject Study Specialization Study Focus Semester
Theoretische Grundlagen II
Theoretical Foundations II
B.A. - BASA 25 - Soziale Arbeit (PO 2025 V8)
Qualification outcome
Areas of Competence: Knowledge and Understanding; Use, application and generation of knowledge; Communication and cooperation; Scientific self-understanding / professionalism.
Die Studierenden kennen grundlegende Paradigmen der Gender Studies im Kontext der Sozialen Arbeit. Sie können die zentralen Inhalte des feministischen Differenzparadigmas, des ethnomethodologischen Konstruktivismus und des Poststrukturalismus benennen, historisch verorten und auf deren Grundlage Konsequenzen formulieren für die Profession der Sozialen Arbeit, für die eigene Wahrnehmung und Haltung in Bezug auf Geschlechterfragen und in Bezug auf die Praxis der Sozialen Arbeit. Sie können unter Rückgriff auf das Analyseinstrument der Intersektionalität die Verwobenheit von Geschlecht mit anderen Differenzkategorien (etwa race, class, body) auf struktureller Ebene, der Ebene von Repräsentationen und der Ebene von Identitäten analysieren.
Die Studierenden sind in der Lage, sich auf der Basis von Fachliteratur mit den Paradigmen der Gender Studies im Kontext der Sozialen Arbeit auseinander zu setzen und sich diese eigenständig und in der Lehrveranstaltung aneignen.
Die Studierenden diskutieren die unterschiedlichen Perspektiven, Einsatzmöglichkeiten und –grenzen der Paradigmen für verschiedene Kontexte der Sozialen Arbeit.
Die Studierenden sind bereit und in der Lage, in Kontexten der Sozialen Arbeit gleichstellungsorientiert zu handeln. Sie erkennen Diskriminierungen im Kontext Geschlecht auf struktureller Ebene, der Ebene der Repräsentationen und im Alltag. Sie kennen Strategien und Konzepte der feministischen, geschlechterreflexiven und queeren Sozialen Arbeit und können diese Konzepte vor dem allgemeinen Auftrag des Gender Mainstreaming in der Praxis umsetzen.
Content information
Geschichte der Frauenbewegung (Bürgerliche Frauenbewegung und Arbeiterinnenbewegung im 19. Jahrhundert, feministische Frauenbewegung im Kontext von 1968, "dritte Welle" der Frauenbewegung seit den 1990er Jahren
-Differenzparadigma der feministischen Sozialen Arbeit und Konsequenzen für die Praxis
-Grundlagen des ethnomethodologischen Konstruktivismus, "doing gender", „doing masculinity“ und Konsequenzen für die Praxis
-Grundlagen des Poststrukturalismus und der Queer-Bewegung und Queer-Theory und Konsequenzen für die Praxis
-Das Modell der Intersektionalität als integratives Analyseinstrument
Teaching format
Teaching format SWS
Lehrvortrag 2
Examinations
Method of Examination Duration Weighting wird angerechnet gem. § 11 Satz 2 PVO Graded Remark