Areas of Competence: Knowledge and Understanding; Use, application and generation of knowledge; Communication and cooperation; Scientific self-understanding / professionalism.
Das Mentoring soll ein gemeinschaftlicher Lern- und Bildungs- sowie Orientierungsraum für Studienanfänger*innen und erfahrene Student*innen sein. Mentoring ist ein Prozess, in dessen Mittelpunkt die geschützte, begleitete und temporäre Beziehung zwischen Mentor*innen und Studienanfänger*innen steht. Die Studienanfänger*innen können durch die Erfahrungen der Mentor*innen lernen und sich gemeinschaftlich mit Handlungs-, Prozess- und Strukturwissen der Fachhochschule Kiel auseinandersetzen.
Das Mentoring soll ein niedrigschwelliges Angebot für die Studienanfänger*innen sein. Es werden Einblicke in das Studium aus der Peer-Perspektive eröffnet, um Erfahrungen auszutauschen und Fragen zu klären. Von Vorteil ist, dass die Mentor*innen ebenfalls Student*innen sind und der Erfahrungs- bzw. Wissensvorsprung nicht so groß ist, daher die Beratungs- und Unterstützungsbeziehung auf Augenhöhe erfolgen kann.
Die Gestaltung der gemeinsamen Lern- und Bildungsräume verfolgt das Ziel, die Autonomie der Student*innen zu fördern, damit sie zu verantwortungsvollen und erfolgreichen Akteur*innen ihres eigenen Lern- und Bildungsweges werden. Selbstgesteuertes, autonomes Lernen soll auf vielfältige Art angeregt werden. Die Mentor*innen unterstützen die Studienanfänger*innen bei der Studienplanung, sich mit Aspekten des Zeit- und Aufgabenmanagements auseinanderzusetzen und Lern- und Arbeitsstrategien zu entwickeln.
Im Studium und im Beruf nimmt die Entwicklung persönlicher Kompetenzen wie der Fähigkeit zum kritischen Denken und Handeln und der Selbstreflexion eine bedeutsame Rolle ein. Dies kann gefördert werden, wenn Student*innen im Hochschulkontext Räume haben, in denen sie sich selbst erfahren und reflektieren und diskutieren können. Das Mentoringprogramm eröffnet hier kollegiale Reflexions-, Diskussions- und Kritikräume für die Student*innen, um über das eigene Studium, die Inhalte der Veranstaltungen und die eigene Praxis reflektieren zu können. Durch Austausch, Lernen und Experimentieren können die Ressourcen der Student*innen gestärkt werden.