Course


General information
Medienbildung: Seminar
Media literacy: Seminar
5.45.04
Dr. Strobel, Benjamin (benjamin.strobel@haw-kiel.de)
In der Regel jedes Semester
Deutsch
Relations of this course to published module descriptions and their study program assignments

Modules in which this course is compulsory


Module Study Subject Study Specialization Study Focus Semester
Ästhetische Bildung und Medienbildung in der Sozialen Arbeit II
Aesthetic learning und media literacy in social work II
B.A. - BASA 21/22 - Soziale Arbeit (PO 2021/2023 V7)
Qualification outcome
Areas of Competence: Knowledge and Understanding; Use, application and generation of knowledge; Communication and cooperation; Scientific self-understanding / professionalism.
Leben und Lernen in einer modernen Kommunikationsgesellschaft bedeutet Leben und Lernen in einer Medienwelt. Das Handeln und Denken in der heutigen Gesellschaft ist durch Medienerfahrungen geprägt. Medienpädagogik setzt an der Interaktion von Medien und Akteur*in an.
- Die Studierenden kennen die soziale Bedeutung des gegenwärtigen und auch zukünftig fortlaufenden Prozesses der Mediatisierung und können diesen auf allen gesellschaftlichen Ebenen erkennen und einschätzen.
- Sie können die Potentiale und Herausforderungen digitaler Medien in Kommunikations- und Kooperationsprozessen auch bei zukünftigen Entwicklungen einschätzen und nutzen.
- Die Studierenden erkennen Risiken und Potentiale medialer Angebote für die Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit und können mit diesen Arbeiten
- Die Studierenden kennen Herangehensweisen um individuelle Bedeutungen medialer Agebote bei ihren Adressat:innen erfassen, verstehen und in sinnvolle Angebote einbinden zu können
- Die Studierenden wissen um die Notwendigkeit sich zu zukünftigen Entwicklungen im Feld digitaler Medien auf wissenschaftlicher Grundlage informieren zu müssen und haben die Kompetenz Theorien und Forschungen dazu verstehen und einschätzen zu können
-Die Studierenden können kommunikative und (alltags)ästhetische Risiken und Potentiale digitaler Medien für die verschiedenen Adressat:innengruppen sozialer Arbeit einschätzen und nutzbar machen
- Die Studierenden können lebensweltliche, medienbezogene Herausforderungen bei unterschiedlichen Adressat*innen erkennen und davon ausgehend Bildungsprozesse initieren und begleiten.
- Die Studierenden haben eine auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende, reflexiv-professionelle Haltung zu medialen Entwicklungen in der Gesellschaft
Content information
- Medienwissenschaftliche Grundlagen: Medientheorien, gesellschaftliche Medienentwicklung, Grundkenntnisse zum deutschen Mediensystem
- Medienpädagogische Grundbegriffe und Handlungsmodelle: Medienbildung, Medienerziehung, Medienkompetenz, Medienkritik, Mediengestaltung
- Kinder- und Medienschutz (auch im Bereich der Onlinemedien)
- medienethische Reflexionen, zum Beispiel Medien und Weltbilder, Wertorientierung in Medien,
Mediennutzungsverhalten verschiedener Adressat*innen (z.B. Kinder, Jugendliche und Familien, ältere Menschen)
-lebensweltlich-reflexiver Umgang mit Medieninhalten, Mediennutzung und Medienrezeption. Medienrezeption als komplexer Prozess der Aneignung in dem die Akteur*innen sich aktiv mit den Medieninhalten auseinander setzen
-digitale Medien und social media als soziale Räume, die bestimmten Adressat*innengruppen besondere Anerkennungsstrukturen und Möglichkeiten des Empowerment bieten
Klischees und Stereotype in Medien (u.a. geschlechtsbezogene oder ethnische Klischees); Gewalt und Medien
- Ziele und Arbeitsformen einer handlungsorientierten Medienpädagogik
- Gestaltung mit Medien zur Sensibilisierung von Wahrnehmung und Förderung von Selbstausdruck und Kommunikation 
- Medien im Kontext der Sozialen Arbeit (z.B. Kita, Jugend(kultur)arbeit...)
- Medien im Kontext sozialer Probleme (Kinder- und Jugendmedienschutz, Hatespeech, Cybermobbing, Cybergrooming, Sexting, Fakenews, Extremismus...)
Mediatisierung
Reißmann, W., Krotz, F., & Hoffmann, D. (2017). Mediatisierung und Mediensozialisation : Prozesse - Räume - Praktiken. Springer VS.

Medienbildung
Jörissen, B., & Marotzki, W. (2009). Medienbildung - eine Einführung : Theorie - Methoden - Analysen (1. Auflage). Klinkhardt.

Medienpädagogik
Süss, D., Trültzsch-Wijnen, C. W., & Lampert, C. (2018). Medienpädagogik : Ein Studienbuch zur Einführung (3. Auflage). Springer VS.

Studien des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (www.mpfs.de) (fortlaufend)
Teaching format
Teaching format SWS
Seminar 2
Examinations
Method of Examination Duration Weighting wird angerechnet gem. § 11 Satz 2 PVO Graded Remark