Areas of Competence: Knowledge and Understanding; Use, application and generation of knowledge; Communication and cooperation; Scientific self-understanding / professionalism.
Die Studierenden
- kennen zentrale theoretische Grundlagen der Motivierenden Gesprächsführung (Motivational Interviewing, MI) nach Miller und Rollnick;
- verstehen die Haltung und Prinzipien von MI (z. B. Ambivalenz, Empathie, Selbstwirksamkeit, Diskrepanzentwicklung);
- können die theoretische Einbettung des Ansatzes in Konzepte von Motivation, Veränderung und Widerstand erläutern;
- kennen Anwendungsfelder der MI in verschiedenen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit (u. a. Sucht, Jugendhilfe, Psychiatrie, Rehabilitation).
Die Studierenden
- können zentrale Gesprächstechniken der MI (z. B. OARS: offene Fragen, Affirmationen, reflektierendes Zuhören, Zusammenfassen) in exemplarischen Beratungssituationen anwenden;
- sind in der Lage, förderliche und hinderliche Kommunikationsmuster im Umgang mit „unmotivierten“ Klient*innen zu erkennen und zu reflektieren;
- können Gesprächsstrategien entwickeln, die Motivation und Eigenverantwortung von Klient*innen stärken;
- nutzen ihr Wissen, um Interventionen theoriegeleitet auszuwählen und zu begründen.
Die Studierenden
- reflektieren ihre eigene Haltung gegenüber „Widerstand“ und „Motivationsmangel“ im Beratungskontext;
- können theoretisches Wissen über Motivation und Veränderungsprozesse kritisch auf unterschiedliche Zielgruppen und Praxisfelder übertragen;
- sind in der Lage, die Wirksamkeit und Grenzen von MI anhand empirischer Befunde und praktischer Erfahrungen einzuschätzen;
- können eigenes Erfahrungswissen aus Übungssequenzen systematisch mit theoretischen Konzepten verbinden.