Areas of Competence: Knowledge and Understanding; Use, application and generation of knowledge; Communication and cooperation; Scientific self-understanding / professionalism.
Die Studierenden erkennen die die Bedeutsamkeit der Kategorie „Geschlecht“ für die Soziale Arbeit. Sie können hierarchische und ungleiche Geschlechterverhältnisse als Ursachen für Problemlagen von AdressatInnen Sozialer Arbeit beschreiben (strukturelle Ebene) und verstehen geschlechtsspezifische Deutungsmuster und Bewältigungsstrategien von Adressaten und Adressatinnen als Ergebnisse unterschiedlicher Sozialisationsprozesse. Die Studierenden kennen die Notwendigkeit und die Grundlagen geschlechtssensibler Perspektiven, Handlungskonzepte und Arbeitsfelder in der Sozialen Arbeit.
Die Studierenden sind in der Lage, Geschlechtergrechtigkeit als Ziel einer geschlechterreflexiven Sozialen Arbeit argumentativ zu vertreten.
Die Studierenden erkennen die Soziale Arbeit als geschlechtsspezifisch organisierte Profession, die auch an der (Re-)Produktion von Geschlechterverhältnissen beteiligt ist. Sie verstehen die Soziale Arbeit als Profession, die zur Verwirklichung der grundgesetzlich festgeschriebenen Geschlechtergerechtigkeit beiträgt und kennen das dafür gängige Instrument des Gender Manstreaming.