Areas of Competence: Knowledge and Understanding; Use, application and generation of knowledge; Communication and cooperation; Scientific self-understanding / professionalism.
Die Studierenden sind in der Lage,
-in der Sozialen Arbeit mit älteren Menschen die unterschiedlichen Arbeitsfelder, aktuelle Entwicklungen und Aufgaben sowie mögliche Leitbilder zu benennen und zu begründen.
- grundlegende entwicklungspsychologische, soziologische, pädagogische, medizinische Erkenntnisse und Theorien anzuwenden, um Probleme, aber auch Chancen älterer Menschen in ihrer Lebenswelt analysieren zu können.
- typische Altersstereotype zu benennen und ihre Folgen zu bestimmen.
- die Gewinne und Verluste im Alter differenziert auf der psychischen, körperlichen und sozialen Ebene darzulegen und Konsequenzen für die berufliche Praxis abzuleiten.
- typische Altersprobleme zu nennen, sie abzugrenzen und zu definieren sowie ihre wesentliche Bestimmungen zu nennen, wie z.B. kognitive Störungen oder Depression.
- verschiedene Dimensionen des Älterwerdens (psychisch, körperlich, sozial) zu unterscheiden und zu begründen, warum das chronologische Alter als gesellschaftlicher Platzanweise problematisch ist.
- die Essentials der Gerontologie zu nennen und daraus ein umfassendes Bild der menschlicher Entwicklung (nicht nur) im Alter abzuleiten.
- je nach Kontext aus einem Pool unterschiedlicher Interventionen die für den Fall möglicherweise passenden auszuwählen und diese Entscheidung zu begründen.
Die Studierenden sind in der Lage,
- aus gerontologischen Theorien und Modellen mögliche Interventionen für gelingendes Altern abzuleiten.
- Theorien und Modelle zum erfolgreichen Altern wiederzugeben und kritisch dazu Stellung zu nehmen.
- zu erläutern, welche wesentlichen Kompetenzen (Wissen, Können, Haltung) in der verschiedenen Arbeitsfeldern (Arbeit mit Menschen mit kognitiver Störung, Bildungsberatung im Alter, Pflegeberatung, offene Seniorenarbeit) für ein professionelle Praxis vorhanden sein sollten.
- die Möglichkeiten und Grenzen verschiedener Interventionen kritisch zu beurteilen.
- abzuschätzen, welche Gefahren in der Konstruktion verschiedener Altersklassen in der beruflichen Praxis liegen.
-die soziale Kategorie "Alter" auf ihre Konstruiertheit bzw. Realität hin zu untersuchen.
-Die Studierenden sind in der Lage in Gruppen- und Plenumsarbeit zielfördernd zusammen
zu arbeiten.
-Sie nehmen dabei einen achtsame Haltung gegenüber den Bedürfnissen der Teilnehmer
ein
-Die Studierenden entwickeln eine professionelle Berufsidentität und Haltung, die den Besonderheiten im Alter gerecht wird.
-Sie entwickeln ein differenziertes Altersbild, das der Ambivalenz im Alter Rechnung trägt, und können die Auswirkungen verschiedener Altersbilder auf die berufliche Praxis reflektieren.