Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden kennen sozialphilosophische und ethische Grundbegriffe und Begründungsmodelle. Sie können sich kritisch mit Menschenbildern, Werten und moralischen Entwürfen auseinandersetzen und diese auf Problemstellungen Sozialer Arbeit reflexiv anwenden. Sie setzen sich mit berufsethischen Perspektiven der Sozialen Arbeit auseinander.
Die Studierenden sind in der Lage, konkrete normative Fragen der Sozialen Arbeit auf einer allgemeinen ethischen Ebene zu formulieren und ggf. zu klären
Die Studierenden eignen sich in der Auseinandersetzung mit anderen Studierenden ethische Grundbegriffe und Begründungsmodelle an und setzen sich anhand von exemplarischen ethischen Problemstellungen und Dilemmata in der Gruppe kritisch mit ihnen auseinander. Sie verständigen sich im Rahmen von Fallbeispielen über normative Aspekte sozialer Interventionen.
Die Studierenden machen sich eigene Werthaltungen und normative Orientierungen bewusst und können diese im Kontext sozialpädagogischer und –arbeiterischer Fragestellungen reflektieren. Die Studierenden erkennen ethische Überlegungen als eine nützliche Ressource, um in der Praxis Entscheidungen zu treffen, beispielsweise im Zusammenhang mit in der Sozialen Arbeit eingeschriebenen Dilemmata. Sie entwickeln zu Beginn ihres Studiums Anfänge einer beruflich-professionellen Identität, besonders im Blick auf die ethischen Fragen und Problemstellungen beruflichen Handelns.