Modul mit Lehrveranstaltungsdetails


Verwaltung
15.09.2022 08:40:36
FB SK
Versionshistorie
Version Modulkürzel oder Nummer Semester Status
1 53200 WiSe 2021/22 Veröffentlicht
2 53200 SoSe 2022 Veröffentlicht
3 53200 WiSe 2022/23 Veröffentlicht
4 53200 WiSe 2022/23 Veröffentlicht
5 53200 SoSe 2023 Veröffentlicht
6 53200 SoSe 2023 Veröffentlicht
7 53200 WiSe 2023/24 Veröffentlicht
8 53200 SoSe 2024 Veröffentlicht
9 53200 WiSe 2024/25 Veröffentlicht
10 53200 SoSe 2025 Veröffentlicht
11 53200 WiSe 2025/26 Veröffentlicht
12 53200 WiSe 2025/26 Veröffentlicht
13 53200 SoSe 2026 Veröffentlicht
14 53200 WiSe 2026/27 Veröffentlicht
Allgemeine Informationen
Intersektionale Perspektiven auf Lebenswelten und Lebenslagen
Intersectional perspectives on life situations and life worlds
53200
IntersektPer-01-BA-M
Prof. Dr. Lamp, Fabian (fabian.lamp@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Beichner, Dawn (dawn.beichner@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Bödecker, Florian (florian.boedecker@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Groß, Melanie (melanie.gross@haw-kiel.de)
Guse, Christiane (christiane.guse@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Hagemann, Otmar (otmar.hagemann@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Henningsen, Anja (anja.henningsen@haw-kiel.de)
Heyrock, Merle (merle.heyrock@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Irmler, Marianne (marianne.irmler@haw-kiel.de)
Magsaam, Alexa (alexa.magsaam@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Marquardsen, Kai (kai.marquardsen@haw-kiel.de)
Mortezai, Jahan (jahan.mortezai@haw-kiel.de)
Plewa, Martina (martina.plewa@haw-kiel.de)
Raupach, Nils (nils.raupach@haw-kiel.de)
Reis, Sónia (sonia.reis@haw-kiel.de)
Dr. Schmeck, Marike (marike.schmeck@haw-kiel.de)
Prof.Dr. Tsianos, Vassilis (vassilis.tsianos@haw-kiel.de)
van Elsacker, Mareike Klara (mareike.k.van-elsacker@haw-kiel.de)
Wintersemester 2022/23
2 Semester
In der Regel jedes Semester
Deutsch
Studiengänge und Art des Moduls (gemäß Prüfungsordnung)
Studiengang Vertiefungsrichtung Schwerpunkt Modulart Fachsemester
B.A. - BASA 21/22 - Soziale Arbeit (PO 2021/2023 V7) Pflichtmodul

Kompetenzen / Lernergebnisse
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Nach Abschluss des Moduls verfügen die Studierenden über ein breites und integriertes Wissen über die Konzepte Intersektionalität, Gender, Diversity, race/Herkunft, Schicht/Klasse/Lebenslage, Alter, Behinderung als zentrale Querschnittfragen der Sozialen Arbeit. Sie können aktuelle Forschungsergebnisse in den genannten Bereichen verstehen und verfügen darüber hinaus über ein kritisches Verständnis der handlungsfeld- und zielgruppenspezifischer Rahmenbedingungen Sozialer Arbeit. Sie können gender-, diversitäts-, lebenswelt- und lebenslagenspezifische Problem- und Aufgabenstellungen Sozialer Arbeit systematisieren, reflektieren, diskutieren und kontextualisieren. Darauf aufbauend können die Studierenden handlungsfeld- und zielgruppenspezifische Problemlösungen und Konzepte erarbeiten und weiterentwickeln, selbständig weiterführende Lernprozesse gestalten, sich mit Fachvertretern und Fachvertreterinnen sowie Laien über handlungsfeld- und zielgruppenspezifische Probleme und Lösungen austauschen sowie handlungsfeld- und zielgruppenspezifische Konzepte kritisch reflektieren und fachbezogen Positionen und konzeptionelle Problemlösungen formulieren und argumentativ verteidigen.
Angaben zum Inhalt
Eine an intersektionalen Perspektiven ausgerichtete Soziale Arbeit begreift Differenzen und daran geknüpfte Ungleichheitsverhältnisse als sozial hergestellt und betrachtet Differenzkategorien wie Geschlecht, „race“/Herkunft, Klasse/Schicht, körperliche Verfasstheit/Behinderung, Alter als vielfach miteinander verwoben. Gesellschaftliche und institutionelle Rahmenbedingungen sowie Diskurse werden als eine entscheidende Ausgangslage für soziale Ungleichheit gesehen. Durch die gleichzeitige Betrachtung von verschiedenen Differenzkategorien und Handlungsebenen (Makroebene: Herrschaftsverhältnisse, die sich in Strukturen und Systemlogiken von Organisationen und Institutionen zeigen, Mesoebene: symbolische Repräsentationen, Normen und Ideologien in gesellschaftlichen Diskursen, Mikroebene: Subjektivierungs- und Identitätsbildungsprozesse von Individuen) wird eine Fokussierung auf eine Kategorie vermieden und die Unterschiede sowie Wechselwirkungen zwischen den Handlungsebenen und Kategorien sichtbar gemacht. Ein reflektierter Umgang mit Diversität und Differenz und eine Auseinandersetzung mit der Rolle der Sozialen Arbeit innerhalb der bestehenden Herrschaftsstrukturen und hegemonialen Diskurse, aus denen Diskriminierung und Benachteiligung resultieren, ist eine zentrale Handlungsanforderung an Sozialarbeitende. Durch die intersektionale Perspektive sollen im Modul verschiedene Kategorien der Produktion von sozialer Ungleichheit in den Blick genommen werden und ihr Zusammenwirken auf den verschiedenen Ebenen sozialen Handelns betrachtet werden. Um die interaktive Konstruktion von Lebenswelt auf der Subjektebene stärker zu berücksichtigen, wird im Rahmen einer Übung der Intersektionalitätsansatz mit der Perspektive der Lebenswelttheorie verschränkt.
Winker, Gabriele und Nina Degele. 2009. Intersektionalität. Zur Analyse sozialer Ungleichheiten. Bielefeld: transcript Verlag
Biele Mefebue, Astrid V., Bührmann; Andrea D. und Sabine Grenz. 2020. Handbuch Intersektionalität. Wiesbaden: Springer Verlag
Arbeitsaufwand
8 SWS
10,0 Leistungspunkte
96 Stunden
204 Stunden
Modulprüfung
Prüfungsform Dauer Gewichtung wird angerechnet gem. § 11 Satz 2 PVO Benotet Anmerkung
Portfolioprüfung 100 %
Sonstiges
Die Studierenden wählen je ein Seminar aus den Bereichen Geschlechterkompetenzen, Migration und Lebenswelten/Lebenslagen

Nähere Informationen zur Prüfungsleistung finden sich hier: https://www.fh-kiel.de/fileadmin/data/sug/pruefungsamt/richtlinien_zur_anfertigung_von_arbeiten/richtlinie_portfolio_m2_basa_neu.docx.pdf