Modul mit Lehrveranstaltungsdetails


Allgemeine Informationen
Kooperation und Partizipation
Networking and participation
10320
KoopPartiz-01-MA-M
Prof. Dr. Irmler, Marianne (marianne.irmler@haw-kiel.de)
Prof.Dr. Friege, Lars (lars.friege@haw-kiel.de)
Draheim, Lena (lena.draheim@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Irmler, Marianne (marianne.irmler@haw-kiel.de)
Wintersemester 2025/26
1 Semester
In der Regel im Wintersemester
Deutsch
Studiengänge und Art des Moduls (gemäß Prüfungsordnung)
Studiengang Vertiefungsrichtung Schwerpunkt Modulart Fachsemester
M.A. - 00 - Klinische Sozialarbeit Pflichtmodul

Kompetenzen / Lernergebnisse
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Nach Abschluss des Moduls können die Studierenden Methoden und Organisationsformen zur Partizipation von Klient*innen in der Gesundheitsversorgung und Teilhabeförderung benennen. Sie können spezifische Ansätze der Peerarbeit erklären und können diese in der Begleitung von Klient*innen reflektiert einordnen (z.B. Peer-Support, Peer-Counseling).
Die Studierenden eignen sich Methoden der inter- und transdisziplinären Zusammenarbeit an und können diese im Rahmen fiktiver Fallbesprechungen gezielt anwenden.
Die Studierenden eignen sich spezifische Methoden aus dem Bereich Kommunikation und Kooperation an und wenden diese im Rahmen von fiktiven Fallbesprechungen interdisziplinär sowie transdisziplinär an. Sie können Möglichkeiten des Managements multiprofessioneller Netzwerke und Teams erläutern.
Die Studierenden erwerben eine interdisziplinäre Haltung und können mit Hilfe der ICF über Disziplingrenzen hinweg kommunizieren.
Angaben zum Inhalt
- Auseinandersetzung mit wesentlichen Begrifflichkeiten und Konzepten im Kontext Partizipation und Peerarbeit: Partizipation, Teilhabe, Peer-Support, Peer-Counseling
- Auseinandersetzung mit wesentlichen Begrifflichkeiten und Konzepten im Kontext Kooperation: Multi-, Inter- und Transdisziplinarität
- Reflexion der eigenen Einordnung der Profession vor dem Hintergrund multiprofessioneller Begleitungskonzepte in der Klinischen Sozialarbeit
- Auseinandersetzung mit interprofessionellen Vorurteilen
- Methoden zur Kooperation und zur Organisation von Kooperationsmethoden und Netzwerkarbeit

LV:
• Peerarbeit und Partizipation von Klient*innen
• Kooperationsmanagement in professionellen Netzwerken
Amstutz et al. (Hrsg.) (2019). Kooperation kompakt. Barbara Budrich
Jungert, M., Romfeld, E., Sukopp, T. & Voigt, U. (2013). Interdisziplinarität. Theorie - Praxis - Probleme. WBG
Lerch, S. (2017). Interdisziplinäre Kompetenzen. Eine Einführung. Waxmann.
Utschakowski, J., Gyöngyver, S. & Bock, T. (2013). Vom Erfahrenen zum Experten. Wie Peers die Psychiatrie verändern. Psychiatrie-Verlag.
Utschakowski, J. et al. (2016). Experten aus Erfahrung. Peerarbeit in der Psychiatrie. Psychiatrie-Verlag
Lehrveranstaltungen

Pflicht


Für dieses Modul sind die folgenden Lehrveranstaltungen zu belegen.

Veranstaltungskürzel Veranstaltungsname Englischer Veranstaltungsname
103202 Peerarbeit und Partizipation von Nutzer*innen Peer-support and participation of users
103203 Kooperationsmanagement in professionellen Netzwerken Cooperation in professional networks
Arbeitsaufwand
3 SWS
5,0 Leistungspunkte
36 Stunden
114 Stunden
Modulprüfung
Prüfungsform Dauer Gewichtung wird angerechnet gem. § 11 Satz 2 PVO Benotet Anmerkung
Präsentation 20 Minuten 100 % Präsentation semesterabschließend
Sonstiges
Richtlinien zur Prüfungsleistung
Das Modul M12 wird mit einer Präsentation als Prüfungsleistung abgeschlossen. Diese findet während der beiden Prüfungszeiträume zum Ende des Semesters bzw. zum Anfang des Folgesemesters statt.
Informationen zu Wiederholungsversuchen finden Sie unter § 11 der PVO
Inhaltlich soll von den Studierenden ein Konzeptpapier zur Etablierung von Projekten, Methoden u.ä. aus dem Bereich Kooperation und Partizipation vorgestellt werden, bei dem inhaltliche Bezüge zu den einzelnen Veranstaltungen des Moduls Anwendung finden. Eine kritische Reflexion der Methoden soll in die Präsentation eingebunden sein.