Modul mit Lehrveranstaltungsdetails


Verwaltung
08.02.2019 10:21:50
FB SK
Versionshistorie
Version Modulkürzel oder Nummer Semester Status
1 BASA M14b2 SoSe 2018 Veröffentlicht
2 BASA M14b2 SoSe 2019 Veröffentlicht
3 BASA M14b2 WiSe 2018/19 Veröffentlicht
4 51400b2 - BASA M14b2 SoSe 2019 Veröffentlicht
5 51400b2 WiSe 2019/20 Veröffentlicht
6 51400b2 SoSe 2020 In Bearbeitung
7 51400b2 SoSe 2020 Veröffentlicht
8 51400b2 SoSe 2020 Veröffentlicht
9 51400b2 SoSe 2020 Veröffentlicht
10 51400b2 SoSe 2020 Veröffentlicht
11 51400b2 WiSe 2020/21 Veröffentlicht
12 51400b2 SoSe 2021 Veröffentlicht
13 51400b2 WiSe 2021/22 Veröffentlicht
14 51400b2 SoSe 2022 Veröffentlicht
15 51400b2 WiSe 2022/23 Veröffentlicht
16 51400b2 WiSe 2022/23 Veröffentlicht
17 51400b2 SoSe 2023 Veröffentlicht
18 51400b2 SoSe 2025 Veröffentlicht
19 51400b2 WiSe 2025/26 Veröffentlicht
Allgemeine Informationen
Konzeptionelle Übungen im Schwerpunkt Rehabilitation und Gesundheit
Practice seminars in rehabilitation and health services
51400b2 - BASA M14b2
KonzÜbSchweB-01-BA-M
Prof.Dr. Dettmers, Stephan (stephan.dettmers@haw-kiel.de)
Sommersemester 2019
2 Semester
In der Regel jedes Semester
Deutsch
Studiengänge und Art des Moduls (gemäß Prüfungsordnung)
Studiengang Vertiefungsrichtung Schwerpunkt Modulart Fachsemester
B.A. - BASA - Soziale Arbeit (PO 2017/2019 V6) Rehabilitation und Gesundheitswesen Pflichtmodul

Kompetenzen / Lernergebnisse
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden kennen exemplarisch Handlungsfelder und Interventionsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit im Bereich von Rehabilitation und Gesundheitswesen. Sie verfügen über Kompetenzen im Umgang mit Zielgruppen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die durch chronische Erkrankungen oder Behinderungen beeinträchtigt sind. Sie kennen die Erfordernisse, die sich für die Soziale Arbeit im Umgang mit diesen verschiedenen Adressaten ergeben und können entsprechende Problemlagen und Praxissituationen reflektieren. Sie lernen konkreten Rahmenbedingungen Sozialer Arbeit durch die gezielte Betrachtung von Praxisfeldern kennen und verknüpfen Wissensbestände aus dem Studium zur Identifizierung der unterschiedlichen Interessen und Bedarfe der wesentlichen beteiligten Personen und Organisationen bzw. Institutionen.
Die Studierenden können
-zentrale Aufgaben und Interventionsmöglichkeiten in konkreten Handlungsfeldern insbesondere in der (Gemeinde-) Psychiatrie, Suchthilfe, Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen sowie bei ausgesuchten somatischen Störungsbildern (Onkologie, Neurologie, Geriatrie) ableiten
-Interventionen zur sozialen Sicherung, sozialen Unterstützung und subjektiven Kompetenzentwicklung bei gesundheitlichen Einschränkungen konkret in den genannten Praxisfeldern entwickeln und fallbezogen umsetzen
-fachliche Zugänge Sozialer Arbeit anhand des Qualifikationsrahmens 6.0 (Fachbereichstag Soziale Arbeit) und des Qualifikationskonzeptes gesundheitsbezogener Sozialer Arbeit (QGSA) entwickeln und organisationsbezogen einbinden
Die Studierenden können
-konkrete Aufgaben und Beiträge Sozialer Arbeit in den genannten Handlungsfeldern bei chronischen Erkrankungen und Behinderung plausibel präsentieren
-konkrete Interventionsmöglichkeiten Sozialer Arbeit bei chronischen Erkrankungen und Behinderungen über die Nutzung von sozialer Diagnostik, Interventionsmethoden und Evaluation fallbezogen entwickeln
-Interventionsstrategien in Organisationen einbinden
-epidemiologische Sachverhalte aus Gesundheits- und Sozialberichterstattungen für sozialräumliche Strategien Sozialer Arbeit bei psychischen Störungen, Abhängigkeiteserkrankungen und bei gesundheitlichen Störungen im Kindes- und Jugendalter bereitstellen
Die Studierenden
-begründen ihre eigenen fachlichen Kompetenzen in der Fallarbeit nicht nur normorientiert, sondern auch über empirische und theoretische Erkenntnisse in den genannten Handlungsfeldern
-orientieren sich in ihrer fachlichen gesundheitsbezogenen Ausrichtung an dem Tripelmandat und leiten konkrete Dimensionen für die genannten Handlungsfelder ab
-können ethische Dilemmata im Zusammenhang mit psychischen Störungen, Abhängigkeitserkrankungen und bei gesundheitlichen Störungen im Kindes- und Jugendalte erkennen, daraus ethisch reflektiert korrekte Entscheidungen für die Fallarbeit ableiten
-können in multiprofessionellen Teams die konkreten fachlichen Zugänge Sozialer Arbeit argumentativ vertreten
Angaben zum Inhalt
- Grundlagen der Klinischen Sozialarbeit / clinical social work (csw)
- Störungsspezifische Beziehungsgestaltung
- Stress und Entspannung bei Kindern und Jugendlichen
- Prävention und Suchtvorbeugung in Theorie und Praxis
- Sozialpädagogische Methodik in psychiatrischen Einrichtungen
- Einführung in Deutsche Gebärdensprache
- Familienpsychologische Grundlagen der Kinderrehabilitation
- Methodenworkshop: Motivierende Gesprächsführung
- Psychomotorik
- Zielreise – Reiseziele. Ein erfahrungsorientierter Workshop zur
personenzentrierten Teilhabeplanung
- Grundlagen der Sozialen Arbeit für Menschen mit Behinderungen in Schleswig-Holstein
- Handlungskonzepte aus ausgesuchten Einrichtungen und Organisationen
- Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) (2016): Kerncurriculum Soziale Arbeit.
- Fachbereichstag Soziale Arbeit und Deutscher Berufsverband Soziale Arbeit (2016): Deutschsprachige Definition Sozialer Arbeit des Fachbereichstags Soziale Arbeit und DBSH, https://www.dbsh.de/fileadmin/downloads/20161114_Dt_Def_Sozialer_Arbeit_FBTS_DBSH_02.pdf. zuletzt geprüft am 03.02.20189.
-Dettmers, S. (2018). Gesundheitsbezogene Soziale Arbeit und Teilhabe. in: Recht und Praxis der Rehabilitation (RP Reha) 1/2018, S. 05- 10.
- Schäfer, P.; Bartosch, U. (2016): Qualifikationsrahmen Soziale Arbeit – QR SozArb Version 6.0. (Hrsg.): Fachbereichstag Soziale Arbeit
- Dettmers S., Röh D., Ortmann K., Ulrich H., Böhnisch Ansen H., Adolph H. (2015): Qualifikationskonzept gesundheitsbezogene Soziale Arbeit (QGSA). DVSG (Hg.). Berlin: DVSG
Lehrveranstaltungen

Wahl


Für dieses Modul stehen die folgenden Lehrveranstaltungen zur Wahl.

Veranstaltungskürzel Veranstaltungsname Englischer Veranstaltungsname
LH Einsamkeit und Gesundheit loneliness and health
EBP Einführung evidenzbasierte (Soziale) Arbeit im Rehabilitation- und Gesundheitswesen Introduction of evidence-based (social) work in rehabilitation and health care
Mindfullness Achtsamkeitsbasierte Interventionen: Grundlagen und Anwendung Mindfulness-based interventions: basics and application
n.n. Basisqualifikation Suchtprävention Drug Abuse Prevention
PSGB Psychische Störungen bei geistiger Behinderung mental disorders in intellectual disability
BSA Betriebliche Sozialarbeit Company Social Work
DCR Störungsbilder der Kinderrehabilitation Disorders of child rehabilitation
EH Eingliederungshilfe integration assistance
MI Methodenworkshop Motivierende Gesprächsführung: Grundlagen und Vertiefung Motivational Interviewing
GSK Methodenworkshop Training Sozialer Kompetenzen Method Workshop Training Social Skills
PS Psychische Störung bei geistiger Behinderung Mental disorder with intellectual disability
TPK Therapeutische und pädagogische Konzepte im Handlungsfeld Rehabilitation von Menschen mit Behinderung Therapeutic and educational concepts in the field of rehabilitation of people with disabilities
5.25.08.0 Prävention und Suchtvorbeugung in Theorie und Praxis Substance abuse prevention in theory and practice
AZ Angst- und Zwangsstörungen Anxiety and Obsessive Compulsive Disorders
tbd Drogenhilfe und Drogenpolitik Drug help and Drug policies
Case Studies Kasuistik in der gesundheitsbezogenen Sozialen Arbeit Case Studies in Health Social Work
5.25.01.0 Grundlagen der Klinischen Sozialarbeit / clinical social work (csw) Principles of clinical social work (csw)
Arbeitsaufwand
8 SWS
10,0 Leistungspunkte
96 Stunden
204 Stunden
Modulprüfung
Prüfungsform Dauer Gewichtung wird angerechnet gem. § 11 Satz 2 PVO Benotet Anmerkung
Portfolioprüfung 0 %