Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Kursteilnehmer*innen können vermessungstechnische Grundlagen u.a. für Maßeinheiten, Referenzflächen, Koordinatensysteme, Lage- und Höhenfestpunkte erklären. Sie wissen, welche Verfahren und Geräte zur Lage- und Höhenmessung zur Anwendung kommen und können eine fallspezifische Auswahl begründen. Sie können beschreiben wie geodätische Informationen in Form von digitalen Messdaten aufbereitet werden.
Die Studierenden können vermessungstechnische Aufgaben zur Ausführung, Vergabe und Abnahme innerhalb des Bauwesens durchführen. Die Richtigkeit der Ergebnisse können sie mit dem erlernten Fachwissen auf Plausibilität prüfen.
Die Studierenden können Frage-/Aufgabenstellungen aus der Vermessungskunde in Kleingruppen kooperativ erarbeiten, sowie den Lösungsweg und die Ergebnisse diskutieren. Sie nutzen eigenständig verschiedene Vermessungsinstrumente für die praktische Anwendung entsprechender Methoden zum Aufmessen und Abstecken von Baugrundstücken und Bauwerken.
Die Studierenden begründen das eigene Handeln mit theoretischem und methodischem Wissen im Bereich der Vermessungskunde und Geodäsie. Sie reflektieren ihr berufliches Handeln kritisch in Bezug auf gesellschaftliche Erwartungen und Folgen.