Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden kennen
- die charakteristischen Merkmale der Berufsstände des wirtschaftlichen Prüfungswesens sowie die diesbezüglichen Entwicklungen in Theorie und Praxis,
- die Standes- und Fachorganisationen, die Grundsätze einer ordnungsgemäßen Prüfung, die rechtlichen Grundlagen und die Verantwortlichkeiten im wirtschaftlichen Prüfungswesen sowie die Maßnahmen der Qualitätssicherung und Qualitätskontrolle,
- den risikoorientierten Prüfungsansatz und können diesen sowohl allgemein als auch an konkreten praktischen Beispielen erläutern,
- die einzelnen Jahresabschlussaussagen und können diese beschreiben,
- die Grundlagen der Auftragsannahme, der Prüfungsplanung und der Prüfungsdurchführung und können diese darstellen,
- die verschiedenen Prüfungsmethoden und können deren Vor- und Nachteile an konkreten Beispielen erklären.
Die Studierenden wissen, wie Prüfungsurteile zu Stande kommen und wie die relevanten Prüfungsergebnisse extern sowie intern kommuniziert werden.
Die Studierenden können
- Jahresabschlussrisiken an konkreten Fallbeispielen identifizieren und beurteilen,
- den risikoorientierten Prüfungsansatz in der Praxis anwenden,
- eine Abschlussprüfung inhaltlich strukturieren, risikorelevante Themengebiete in Jahresabschlüssen identifizieren und geeignete Methoden zur Erlangung von adäquaten Prüfungsnachweisen auswählen sowie in der Praxis anwenden,
- erlangte Prüfungsnachweise überprüfen und evaluieren sowie eine aggregierte Einschätzung zum Erfolg einer Abschlussprüfung eines Unternehmens abgeben,
- ihre Prüfungsergebnisse dokumentieren und einen Prüfungsbericht anfertigen.
Die Studierenden können
- Arbeitsresultate zur Jahresabschlussprüfung in Präsentationen sowohl vor Fachfremden als auch vor Fachvertreterinnen und Fachvertretern vorstellen und verteidigen sowie
- diesbezüglich in Diskussionen eine theoretisch und methodisch fundierte Argumentation aufbauen.
Die Studierenden
- begründen das eigene berufliche Handeln mit theoretischem und methodischem Wissen, welches auf den Grundsätzen einer rechtskonformen und adäquaten Jahresabschlussprüfung basiert,
- reflektieren die eigenen Einstellungen/Befindlichkeiten/Werte/Überzeugungen/Haltungen und/oder Fähigkeiten vor dem Hintergrund des theoretischen und methodischen Wissens zur Jahresabschlussprüfung,
- reflektieren die eigene professionelle Identität und können die eigenen beruflichen Entscheidungen angesichts gesellschaftlicher Erwartungen und Folgen begründen, bewerten und ggf. revidieren und
- reflektieren die eigene professionelle Identität und können die eigenen Stärken gegenüber (fachfremden) Personen an einem praxisorientierten Beispiel erklären.