Lehrveranstaltung


Allgemeine Informationen
Rehabilitation und Gesundheitswesen II: Rehabilitation bei Sucht und Abhängigkeitserkrankungen
Rehabilitation and health services II: Rehabilitation in cases of addiction and addiction-related illnesses
5.14.23.0
Prof. Dr. Kostrzewa, Regina (regina.kostrzewa@haw-kiel.de)
In der Regel jedes Semester
Deutsch
Zuordnung dieser Veranstaltung zu Modulbeschreibungen und deren Studiengangszuordnungen

Module, in denen diese Lehrveranstaltung belegt werden muss


Modul Studiengang Vertiefungsrichtung Schwerpunkt Fachsemester
Theoretische Grundlagen im Schwerpunkt Gesundheitsbezogene Soziale Arbeit
Theoretical Foundations In Health-Related Social Work
B.A. - BASA 21/22 - Soziale Arbeit (PO 2021/2023 V7) Rehabilitation und Gesundheitswesen
Theoretische Grundlagen im Schwerpunkt Gesundheitsbezogene Soziale Arbeit
Theoretical Foundations In Health-Related Social Work
B.A. - BASA 25 - Soziale Arbeit (PO 2025 V8) Gesundheitsbezogene Soziale Arbeit
Theoretische Grundlagen im Schwerpunkt Rehabilitations- und Gesundheitswesen
Theoretical approaches in rehabilitation and health services
B.A. - BASA 21/22 - Soziale Arbeit (PO 2021/2023 V7) Rehabilitation und Gesundheitswesen
Theoretische Grundlagen im Schwerpunkt Rehabilitation und Gesundheitswesen
Theoretical approaches in rehabilitation and health services
B.A. - BASA - Soziale Arbeit (PO 2017/2019 V6) Rehabilitation und Gesundheitswesen

Module, in denen diese Lehrveranstaltung zur Wahl steht


Modul Studiengang Vertiefungsrichtung Schwerpunkt Fachsemester
Theoretische Grundlagen II
Theoretical Foundations II
B.A. - BASA 21/22 - Soziale Arbeit (PO 2021/2023 V7)
Zweiter Schwerpunkt (Wahl aus Erziehung und Bildung, Geschlechterkompetenzen in der Sozialen Arbeit, Rehabilitation und Gesundheitswesen, Soziale Hilfen)
Second specialization (Elective from childhood education, gender competence in social work, rehabilitation and health services, or social services)
B.A. - BASA - Soziale Arbeit (PO 2017/2019 V6)
Kompetenzen / Lernergebnisse
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden lernen die verschiedenen Formen von Sucht und Abhängigkeit sowie der Prävention theoretisch und im Hinblick auf die historische Entwicklung im Kontext der Suchtarbeit kennen. Sie erproben praxisorientiert exemplarische Methoden sowie Interventionsmöglichkeiten für die unterschiedlichen Adressat*innen in der Sozialen Arbeit. Sie verfügen über Kompetenzen im Umgang mit den verschiedenen Zielgruppen und können die Vielfalt zeitgemäßer Ansätze von gendersensibler bis diversityorientierter Suchtprävention unterscheiden sowie angemessen reflektieren.
Angaben zum Inhalt
• Klärung zentraler Begriffe von Sucht und Abhängigkeit sowie der Suchtvorbeugung, Erarbeitung der Suchtstadien (Suchttrias, ICD-10, DSM-5)
• Stigmatisierung und Selbststigmatisierung
• Vorstellung der Methodenvielfalt im Rahmen gendersensibler und diversityorientierter Suchtprävention
• Resilienzförderung bei Kindern suchtkranker Eltern
• Alkohol und Drogen in der Familie
• Erarbeitung des Themenspektrums präventiver Angebote unter Einbezug spezifischer Zielgruppen
• Medien – Sucht – Abhängigkeit
• Differenzierung moderner Präventionsziele von Risikokompetenz zur Konsumkompetenz
• Möglichkeiten einer Entstigmatisierung in der Suchtprävention
• Diskussion aktueller Entwicklungen in einer integrativen Suchthilfe und Drogenpolitik
• Party-Präventionsprojekt Odysee
• Bühler, A./Bühringer, G. (2015): Evidenzbasierung in der Suchtprävention - Konzeption, Stand der
Forschung und Empfehlung. In: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (Hrsg.) Prävention und
Gesundheitsförderung in Deutschland. Köln.
• Fachstelle Suchtprävention Berlin (Hrsg.) (2012): Suchtprävention und Beratung gender- und
diversitygerecht gestalten. Berlin.
• Kostrzewa, R. (2010): Konzeptoptimierung eines alkoholpräventiven peer-Projektes anhand einer
Evaluationsstudie. Tönning.
• Kostrzewa, R. (2018): Stigmatisierung und Selbststigmatisierung im Kontext von Suchterkrankungen. Ein
veränderbarer Teufelskreis. In: Konturen. Verfügbar unter:
https://www.konturen.de/fachbeitraege/stigmatisierung-und-selbststigmatisierung-im-kontext-von-
suchterkrankungen/
• Kostrzewa, R. (2018/2019): Von gendersensibler und diversityorientierter Suchtprävention bis
Resilienzförderung und Kompetenzorientierung. In: rausch – Wiener Zeitschrift für Suchttherapie, 7./8.
Jahrgang, Heft 4-2018/1-2019, S. 280 – 286.
• Kostrzewa, R. (2022): Alkohol und Drogen in der Familie. Kohlhammer Verlag. Stuttgart
• Nationaler Aktionsplan Gesundheitskompetenz (2018): Nationaler Aktionsplan • Stadt Zürich (Hrsg.)
(2013): Gendersensible und diversityorientierte Suchtprävention. Grundlagen und Checkliste. Zürich.
Lehrform
Lehrform SWS
Übung 2
Prüfungen
Prüfungsform Dauer Gewichtung wird angerechnet gem. § 11 Satz 2 PVO Benotet Anmerkung