Lehrveranstaltung


Allgemeine Informationen
Opferhilfe und viktimologische Theorie
Offender support and victimological theory
5.27.13.0
Prof. Dr. Hagemann, Otmar (otmar.hagemann@haw-kiel.de)
In der Regel im Wintersemester
Deutsch
Zuordnung dieser Veranstaltung zu Modulbeschreibungen und deren Studiengangszuordnungen

Module, in denen diese Lehrveranstaltung zur Wahl steht


Modul Studiengang Vertiefungsrichtung Schwerpunkt Fachsemester
Konzeptionelles Handeln im Schwerpunkt Soziale Hilfen
Practice seminars for the focus area social services
B.A. - BASA 21/22 - Soziale Arbeit (PO 2021/2023 V7) Soziale Hilfen
Konzeptionelle Übungen im Schwerpunkt Soziale Hilfen
Practice seminars in social services
B.A. - BASA - Soziale Arbeit (PO 2017/2019 V6) Soziale Hilfen
Praxisbezüge im Schwerpunkt Teilhabeorientierte Soziale Arbeit
Practice Seminars for the focus area Participation-Oriented Social Work
B.A. - BASA 25 - Soziale Arbeit (PO 2025 V8) Teilhabeorientierte Soziale Arbeit
Kompetenzen / Lernergebnisse
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
s. Modulbeschreibung
Angaben zum Inhalt
Die „Opferperspektive“ ist weit über die Soziale Arbeit und das Gesundheitswesen
hinaus gesellschaftlich relevant. Das Spektrum reicht von Kriminalitätsopfern, über
Mobbing- und Unfallopfer bis hin zu strukturellen Opfern beispielsweise durch
Globalisierung, Wirtschaftskrise oder Migration.
Studierende kennen unterschiedliche theoretische Ansätze der Viktimologie als
Menschenrechtsansatz, als strafrechtsbezogen oder als allgemeine Viktimologie,
gesetzgeberische Aktivitäten und sind über praktische Anwendungen dieses Wissens
durch bestehende Institutionen, die Umgang mit Opfern haben, im Bilde.
Schwerpunkte bilden Opferbedürfnisse und Copingverhalten, besondere Formen, wie
häusliche und sexualisierte Gewalt sowie der Ansatz der Restorative Justice, mithin
die auf die (Wieder)Herstellung des sozialen Friedens zwischen Opfern, Tätern und
der Gemeinschaft zielende Arbeit von MediatorInnen, zu dem aktuell ein
Forschungsprojekt an der FH läuft (vgl. www.rjustice.eu).
Aertsen, I.; Vanfraechem, I. & Bolívar Fernández, D. (Eds.)(2015). Victims and Restorative Justice. London & New York: Routledge. R 33 38/1
Bard, Morton & Sangrey, Dawn (1986)[1979]. The Crime Victim’s Book. 2. Aufl. Secaucus.
Böttger, A.; Lobermeier, O.; Plachta, K. (2014). Opfer rechtsextremer Gewalt. Wiesbaden: Springer VS.
Hagemann, O.; Schäfer, P & Schmidt, S. (Hrsg.)(2009). Victimology, Victim Assistance and Criminal Justice. FH Niederrhein Verlag.
Schäfer, P. & Weitekamp, E. (Hrsg.)(2014). Establishing Victimology, FH Niederrhein Verlag.
Lehrform
Lehrform SWS
Übung 2
Prüfungen
Prüfungsform Dauer Gewichtung wird angerechnet gem. § 11 Satz 2 PVO Benotet Anmerkung