Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Fachkräfte in der Sozialen Arbeit benötigen sowohl die Bereitschaft, sich selbst auf ästhetische Prozesse einzulassen, als auch große Offenheit für die Vielgestalt ästhetischer Betätigung von unterschiedlichen Adressat*innen.
Die Unterschiede zwischen primärer ästhetischer Erfahrung als Einheit von Körper-, Raum- und Zeitwahrnehmung und medial vermittelter Erfahrung sind dabei grundlegend und eröffnen ein Verständnis dafür, wie Lebenswelten der Adressat*innen ästhetische Rezeptions- und Produktionsprozesse beinhalten. Ästhetische Bildung generiert eine Interdisziplinarität (z.B. Musik - Kunst - Kultur), bei der sich verschiedene Zugänge in hohem Maße verbinden.
Die Studierenden
- haben sich mit theoretischen Zugängen zur Ästhetischen Bildung auseinandergesetzt.
- haben eigene ästhetische Prozesse praktisch erfahren (Modul 10) und kennen die Ausdrucksformen unterschiedlicher künstlerischer Bereiche.
- kennen empirische Befunde bezüglich ästhetisch-kultureller Verhaltensweisen
- können Konzepte und Methoden der ästhetischen Bildung unter Berücksichtigung künstlerisch-ästhetischer Techniken anwenden.
- können ästhetische Projekte planen, durchführen und evaluieren.
Die Studierenden
- haben ein Verständnis für die Bedeutung der ästhetischen Dimension der menschlichen Kommunikation und Kultur und sind dazu in der Lage, adressat*innenbezogene Angebote didaktisch auszugestalten.