Lehrveranstaltung


Allgemeine Informationen
Sozialraumorientierung in der Kinder- und Jugendarbeit
folgt
5.24.56.0
Prof. Dr. Akbas, Bedia (bedia.akbas@haw-kiel.de)
In der Regel jedes Semester
Deutsch
Zuordnung dieser Veranstaltung zu Modulbeschreibungen und deren Studiengangszuordnungen

Module, in denen diese Lehrveranstaltung zur Wahl steht


Modul Studiengang Vertiefungsrichtung Schwerpunkt Fachsemester
Konzeptionelles Handeln im Schwerpunkt Erziehung und Bildung
Practice seminars for the focus area Childcare and education
B.A. - BASA 21/22 - Soziale Arbeit (PO 2021/2023 V7) Erziehung und Bildung
Konzeptionelle Übungen im Schwerpunkt Erziehung und Bildung
Practice seminars in childhood education and youth work/welfare
B.A. - BASA - Soziale Arbeit (PO 2017/2019 V6) Erziehung und Bildung
Kompetenzen / Lernergebnisse
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden...
Die Studierenden...
Die Studierenden...
Die Studierenden...
Angaben zum Inhalt
Anhand eines größeren Bildungsprojekts werden den Studierenden sozialraumorientierte Methoden des pädagogischen Handelns in der Arbeit mit Kinder- und Jugendlichen vorgestellt, sowie deren Möglichkeiten und Grenzen aufgezeigt.
Ziele der Lernveranstaltung:
• Einführung in die Gemeinwesenarbeit und Sozialraumorientierung als Methoden der Sozialen Arbeit.
• Leitprinzipien der Sozialraumorientierten Arbeit: Selbstbestimmung, Aktivierung, Ressourcenorientierung
• Selbstbestimmung und Aktivierung: Hier geht es darum durch Beziehungsarbeit und den Aufbau vielfältiger Kooperationsstrukturen, Menschen dazu zu ermutigen sich aktiv einzubringen, das bedeutet, die Selbstbestimmung handelnder Subjekte zu fördern.
• Ressourcenorientierung: Möglichkeiten zur Bündelung der Ressourcen im Stadtteil/Sozialraum durch die Etablierung von Reflexionsräumen: Wie können Reflexionsräume gestaltet werden? Projekt- und Ideenwerkstätten als Reflexionsräume.
• Erfolgreiche Beispiele sozialraumorientierter Arbeit aus einem Bildungsprojekt
• Grenzen der Sozialraumorientierung: Soziale Arbeit hat mit spezifischen strukturellen Differenz-, Stigmatisierungs-, Ausgrenzungs- und Diskriminierungsverhältnissen zu tun, die ihre Adressat(inn)en, vor besondere Problemlagen stellen. Gleichzeitig geht es immer auch um Angehörige der sog. Mehrheitsgesellschaft und um die vorhandenen Organisationen und Institutionen und deren Funktionen, Perspektiven, Strukturen, Routinen, Zugangsbarrieren, usw.
Galuske, M. (2013): Methoden der Sozialen Arbeit. Eine Einführung. 10. Aufl. Weinheim/München: Juventa
Herriger, N. (2014): Empowerment in der Sozialen Arbeit. Eine Einführung. Stuttgart/Berlin/Köln: Kohlhammer
Kessl, F. (2006): Soziale Arbeit als Regierung – eine machtanalytische Perspektive. In: Weber, S./ Maurer, S. (Hg.) (2006): Gouvernementalität und Erziehungswissenschaft. Wiesbaden: VS. S. 63-75
Kreckel, R. (2004): Politische Soziologie der sozialen Ungleichheit. Frankfurt a.M.: Campus. Dort der Abschnitt „Marx und Weber: Klasse und Stand“ und „Neue Dimensionen: Hierarchie und Wissen“. S. 52-75
Leiprecht, R. (2013): ‚Subjekt‘ und ‚Diversität‘ in der Sozialen Arbeit. In: Wagenblass, S./Spatscheck, C. (Hg.): Bildung, Teilhabe und Gerechtigkeit – Gesellschaftliche Herausforderungen und Zugänge Sozialer Arbeit. Weinheim: Beltz/Juventa. S. 184-199
Thiersch, H. (2012): Gutes Leben im Konzept des gelingenderen Alltags. In: Ders. (Hg.): Soziale Arbeit und Lebensweltorientierung: Konzepte/Kotexte. Gesammelte Aufsätze. Bd 1. Weinheim/Basel: Beltz/Juventa. S. 394-400.
Materialien aus dem Projekt „Bildungserfolg durch Gestaltung von Vielfalt“
Lehrform
Lehrform SWS
Übung 2
Prüfungen
Prüfungsform Dauer Gewichtung wird angerechnet gem. § 11 Satz 2 PVO Benotet Anmerkung