Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden kennen geschlechterrollenspezifische Elemente des historischen Nationalsozialismus. Sie kennen Strukturen, Denkweisen und Subkulturen aktueller rechtsextremer Gruppierungen und politischer Strömungen, etwa rechter Hooligans, „identitärer“ Aktivist*innen und Neonazis.
Die Studierenden sind in der Lage, die aus ihrer Allgemeinbildung bekannte Ideologie und Gesellschaftsordnung des „3. Reiches“ unter Genderaspekten zu analysieren. Sie haben eine eigene Haltung zu in der „Mitte der Gesellschaft“ fortlebenden genderspezifischen rechtsextremen Ideologiefragmenten entwickelt und können diese argumentativ vertreten.
Die Studierenden haben ihre im Laufe des Studiums Soziale Arbeit entwickelte Haltung zu einer menschrechtsorientierten und gendersensiblen Soziale Arbeit vertieft. Dieses Wissen können sie auf konkrete Fragestellungen zum Thema gendersensible Arbeit mit rechtsextremen Mädchen*, Frauen*, Jungen* und Männern* anwenden und Fallbeispiele selbstständig lösen.
Die Studierenden sind geübt in pädagogischer– und wissenschaftlicher Auseinandersetzung mit den genannten Themen. Sie haben ihr Wissen um Methoden wie kollegiale Fallberatung vertieft und können diese auf Fragestellungen rund um die Themen Gender und Rechtsextremismus anwenden.