Lehrveranstaltung


Allgemeine Informationen
Landwirtschaft, Umwelt und rechtliche Rahmenbedingungen
Agriculture, Environment and Legal Frameworks
IL 13
Dr. Schmitt, Lennart (lennart.schmitt@haw-kiel.de)
In der Regel im Sommersemester
Deutsch
Zuordnung dieser Veranstaltung zu Modulbeschreibungen und deren Studiengangszuordnungen

Module, in denen diese Lehrveranstaltung zur Wahl steht


Modul Studiengang Vertiefungsrichtung Schwerpunkt Fachsemester
Wahlmodule „Interdisziplinäre Lehre“ gem. § 1 Abs. 3 PVO
Elective modules interdisciplinary teaching
B.Sc. - NAW - Nachhaltige Agrarwirtschaft
Spezielle Landwirtschaft 1
Special Agriculture 1
B.Sc. - L - Landwirtschaft
Spezielle Landwirtschaft 3
Special Agriculture 3
B.Sc. - L - Landwirtschaft
Spezielle Landwirtschaft 2
Special Agriculture 2
B.Sc. - L - Landwirtschaft
Kompetenzen / Lernergebnisse
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden bekommen einen Einblick in das Querschnittsthema Agrarumweltrecht. Sie lernen, wie das Umwelt- und Naturschutzrecht zahlreiche Bereiche der landwirtschaftlichen Erzeugung beeinflussen. Behandelt werden die für landwirtschaftliche Unternehmen besonders relevanten Regelungsbereiche – darunter Eingriffs- und Biotopschutz, Habitatsschutz, Immissionsschutz, Wasser- und Bodenschutz – sowie typische Nutzungskonflikte, etwa beim Umgang mit Knicks oder anderen Landschaftselementen.
Die Studierenden können betriebliche Maßnahmen rechtlich einzuordnen, genehmigungs- und anzeigepflichtige Vorgänge erkennen und Zweifelsfragen frühzeitig mit den zuständigen Behörden oder Rechtsberatern abstimmen, um bußgeld- oder strafbewehrte Verstöße zu vermeiden. Die Studierenden sind in der Lage, agrarumweltrechtliche Fragestellungen dem richtigen Rechtsgebiet zuzuordnen, relevante Normen zu finden und grundlegende rechtliche Risiken sicher zu bewerten.
Die Studierenden sind in der Lage, auf Basis der vermittelten juristischen Inhalte, differenzierte Diskussion zur Nutzungskonkurrenz zwischen Landwirtschaft und Umweltschutz zu führen, und können Zielkongruenzen herausstellen.
Angaben zum Inhalt
• Grundlagen des Umweltrechts und seiner Querschnittsstruktur
• Recht des Naturschutzes und der Landschaftspflege (u. a. Eingriffsregelung, Biotopschutz, Habitatschutz)
• Handlungsanforderungen und Nutzungsbeschränkungen im landwirtschaftlichen Unternehmen
• Rechtliche Besonderheiten bei Knicks und weiteren Landschaftsstrukturen
• Immissionsschutz, Vorkaufsrecht, und Bodenschutzrecht mit Bezug zur Landwirtschaft
• Genehmigungs- und Anzeigepflichten typischer Betriebsabläufe
• Behördenverfahren und verwaltungsrechtliche Grundprinzipien
Bundesnaturschutzgesetz, Landesnaturschutzgesetz SH
Weitere benötigte Rechtsgrundlagen und Materialien werden bereitgestellt
Lehrform
Lehrform SWS
Lehrvortrag + Übung 2
Sonstiges