Lehrveranstaltung


Allgemeine Informationen
Depression und Depressionsprävention
Depression and Depression prevention
5.43.09 (5.05.08)
Prof. Dr. Bischkopf, Jeannette (jeannette.bischkopf@haw-kiel.de)
In der Regel jedes Semester
Deutsch
Zuordnung dieser Veranstaltung zu Modulbeschreibungen und deren Studiengangszuordnungen

Module, in denen diese Lehrveranstaltung zur Wahl steht


Modul Studiengang Vertiefungsrichtung Schwerpunkt Fachsemester
Psychologische und sozialmedizinische Grundlagen
Psychological and sociomedical foundations
B.A. - BASA 21/22 - Soziale Arbeit (PO 2021/2023 V7)
Psychologische und sozialmedizinische Grundlagen der Sozialen Arbeit
Psychological and sociomedical foundations of social work
B.A. - BASA - Soziale Arbeit (PO 2017/2019 V6)
Kompetenzen / Lernergebnisse
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden
- kennen Grundlagen der Epidemiologie und Klassifikation Affektiver Störungen sowie Grundlagen verschiedener aktueller Behandlungsansätze
- können das bio-psycho-soziale Modell auf diese Störungsgruppe anwenden
- verfügen über einen lebensweltbezogenen Zugang zu Menschen in depressiven Krisen
- kennen psychosoziale Risikofaktoren für die Entwicklung und Chronifizierung von depressiven Krisen
- kennen Ansätze der Prävention und Anwendungsbeispiele im Versorgungskontext
- verfügen über Kenntnisse zur Situation verschiedener Angehörigengruppen und können Grundlagen der Angehörigenarbeit auf diesen Kontext anwenden
- können ihre professionelle Expertise im Unterschied zu anderen Berufsgruppen im Feld erläutern
Angaben zum Inhalt
Depressionen zählen zu den häufigsten psychischen Störungen. Sie treten im Zusammenhang mit Traumatisierung, aber auch nach einem Herzinfarkt oder bei Krebserkrankungen auf. Eine anhaltende depressive Stimmung kann auch im Vorfeld einer psychotischen Entwicklung oder bei beginnenden dementiellen Prozessen im Alter eine Rolle spielen. Unter dem Begriff „Burnout“ treten psychische Krisen im Beruf auf, die mit Depression verglichen werden. Folglich ist eine vertiefte Kenntnis depressiver Symptome, ihrer Entstehung und Behandlung hilfreich für den Umgang mit Adressat*innen Sozialer Arbeit in ganz unterschiedlichen Kontexten. In der Übung soll vor allem behandelt werden, welche Kenntnisse es über Risiko- und Schutzfaktoren für Depressionen gibt und wie diese das praktische Handeln leiten können. Hierbei soll auch diskutiert werden, welche Prozesse zu einer Chronifizierung psychischer Störungen führen können und welche Ansätze der Prävention es gibt.
Bischkopf, J. (2019). So nah und doch so fern. Mit depressiv erkrankten Menschen leben. 4., vollst. überarb. Auflage. Köln: Balance Buch + Medien Verlag
DGPPN, BÄK, KBV, AWMF, AkdÄ, BPtK, BApK, DAGSHG, DEGAM, DGPM, DGPs, DGRW (Hrsg.) für die Leitliniengruppe Unipolare Depression. S3-Leitlinie/Nationale VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression – Langfassung, 2. Auflage. (in Überarbeitung). Available from: https://www.leitlinien.de/nvl/depression
Kornwachs, G. & Hautzinger, M. (2019). Depression im Kindes- und Jugendalter. Möglichkeiten der Prävention und der Früherkennung. sozialpsychiatrische informationen 49(3), 41-45.
Koschig, M., Conrad, I. & Riedel-Heller, S.(2019). Prävention der Depression. Psychotherapeut 64, 4–8.
Lehrform
Lehrform SWS
Übung 2
Prüfungen
Prüfungsform Dauer Gewichtung wird angerechnet gem. § 11 Satz 2 PVO Benotet Anmerkung