Lehrveranstaltung


Allgemeine Informationen
Tiergesundheitsmanagement
Animal Health Management
LV 04
Prof.Dr. Krüger, Stefan (stefan.krueger@haw-kiel.de)
In der Regel im Sommersemester
Deutsch
Zuordnung dieser Veranstaltung zu Modulbeschreibungen und deren Studiengangszuordnungen

Module, in denen diese Lehrveranstaltung zur Wahl steht


Modul Studiengang Vertiefungsrichtung Schwerpunkt Fachsemester
Spezielle Landwirtschaft 1
Special Agriculture 1
B.Sc. - L - Landwirtschaft
Spezielle Landwirtschaft 4
Special Agriculture 4
B.Sc. - L - Landwirtschaft
Spezielle Landwirtschaft 3
Special Agriculture 3
B.Sc. - L - Landwirtschaft
Spezielle Landwirtschaft 2
Special Agriculture 2
B.Sc. - L - Landwirtschaft
Kompetenzen / Lernergebnisse
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden beurteilen in besonders sensiblen Bereichen der Nutztierhaltung die Grundlagen einer effizienten und zugleich nachhaltigen Betriebsführung. Die besonderen Herausforderungen, die an Tierhalter gestellt werden, die entsprechenden Tiergruppen zu managen und den Einzeltieren dabei zugleich ihre Eigendynamik zu erhalten, werden den Studierenden vermittelt und ihr Wissen in diesem Bereich verbreitert. Dazu werden die gängigen Haltungsbedingungen kritisch reflektiert.  Im Ergebnis erwerben die Studierenden umfassende Kenntnisse moderner Herdenführung für die Teilbereiche Jungtieraufzucht, Reproduktion und Milchproduktion.
Die Studierenden können zu einem gewählten Themenschwerpunkt recherchieren, Informationen sammeln, diese bewerten und interpretierend einordnen. Sie leiten fallbezogene Lösungen aus dem erworbenen Wissen ab und sind dazu in der Lage, diese auszuformulieren und in der Praxis umzusetzen.
Die Studierenden vertreten in Diskussionen argumentativ komplexe fachbezogene Probleme und Lösungen gegenüber Fachvertreter*innen sowie Laien und können innerhalb dieser Fachdiskussion theoretisch und methodisch fundierte Argumentationen aufbauen.
Die Studierenden begründen das eigene berufliche Handeln mit theoretischem und methodischen Wissen auf der Grundlage der Wissensvermittlung in diesem Modul gekoppelt mit aktuellen praktischen Beispielen aus der Nutztierhaltung. Hierbei reflektieren sie die eigene professionelle Identität und können die eigenen beruflichen Entscheidungen angesichts relevanter gesellschaftlicher Erwartungen begründen, bewerten, vertreten und gegebenenfalls revidieren.
Angaben zum Inhalt
Ziel soll die Optimierung der Nutzungsdauer sein, um vorzeitige durch Haltungs- und Fütterungseinflüsse bedingte Abgänge zu vermeiden. Hierzu werden folgende Bereiche angesprochen:
Weidemanagement der Jungtiere; Biosicherheit in der Nutztierhaltung
Geburtsmanagement, Puerperium und Krankheiten im Puerperium; Haltungsformen und ethologische Standards bei landwirtschaftlichen Nutztieren; Managementprogramme für die Jungtieraufzucht; Impfungen und Impfprogramme; Reduzierung des Medikamenteneinsatzes durch Optimierung der Haltungsbedingungen; Digitalisierungsstrategien in der Nutztierhaltung
Vorlesungsskript
Lehrform
Lehrform SWS
Lehrvortrag 2
Prüfungen
Prüfungsform Dauer Gewichtung wird angerechnet gem. § 11 Satz 2 PVO Benotet Anmerkung
Mündliche Prüfung 20 Minuten 100 %

Sonstiges
Gemäß § 4 Abs. 2 PO müssen die Module des 1. + 2. Semesters bestanden sein und mindestens 30 Leistungspunkte aus dem 3. + 4. Semester zum Ende des 4. Semesters nachgewiesen sein.
Bestandene Prüfleistung des Moduls B 16 - Nutztierhaltung