Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden sind in der Lage:
- die grundsätzlichen Forschungsgegenstände qualitativer Interviewforschung zu benennen;
- die wesentlichen standardisierten und nicht-standardisierten Erhebungsmethoden der Sozialforschung im Hinblick auf ihre Möglichkeiten und Grenzen zu diskutieren;
- die Bedeutung der Forschungsfrage für den Forschungsprozeß zu erläutern,
- die wesentlichen Prinzipien qualitativer Interviewführung zu nennen;
- die Bestandteile, den Zweck und die Folgen qualitativer Datenaufbereitung zu begründen (z.B. Transkription);
- die wichtigsten Elemente der Forschungsethik in der qualitativen Sozialforschung zu benennen;
- vorgeschlagene Gütekriterien für qualitative Sozialforschung im Hinblick auf ihre Brauchbarkeit zu diskutieren.
Die Studierenden sind in der Lage:
- aus den Besonderheiten des Mensch-Welt-Verhältnisses (Intersubjektivität, Vergegenständlichung) die Begründetheit für qualitative Sozialforschung abzuleiten;
- vorgeschlagene Gütekriterien für qualitative Sozialforschung zu diskutieren und abzuwägen;
- mit qualitativen Interviews beantwortbare Forschungsfragen zu entwickeln;
- einen Interviewleitfaden für ein Mini-Interview zu entwerfen;
- dieses Leitfaden für die Durchführung des Mini-Interviews zu nutzen;
- an diesem Beispiel die Datenaufbereitung wie z.B. die Transkription umzusetzen;
- um dieses kurze Transkript exemplarisch mit verschiedenen Verfahren der qualitativen Datenanalyse auszuwerten;
Die Studierenden sind in der Lage:
- in Gruppen- und Plenumsarbeit zielfördernd zusammen zu arbeiten;
- eine achtsame Haltung gegenüber den Bedürfnissen der Teilnehmer*innen einzunehmen;
- auf Argumente sachlich einzugehen und eigene Argumente hervorzubringen;
- Kritik von einem persönlichem Vorwurf zu unterscheiden und deshalb sachlich überprüfen zu können.
Die Studierenden sind in der Lage:
- die Bedeutung von (nicht nur) empirischer Sozialforschung für die Professionalisierung ihres beruflichen Handelns zu begründen;
- die Bedeutung wissenschaftlichen Denkens in seinen Konsequenzen für Beruf und Alltag zu verallgemeiern;
- zu diskutieren, in wie weit wissenschaftliches Denken und Handeln von nicht-wissenschaftlichem abgegrenzt werden kann.