Lehrveranstaltung


Allgemeine Informationen
Praxisforschungsprojekt
Practical research project
5.44.02
Prof. Dr. Akbas, Bedia (bedia.akbas@haw-kiel.de)
Bollert, Gesche (gesche.bollert@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Groß, Melanie (melanie.gross@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Müller, Michael (michael.mueller@haw-kiel.de)
Dr. Richter, Petra (petra.richter@haw-kiel.de)
Dr. Schreieder, Elisabeth (elisabeth.schreieder@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Yalcin, Serhat (serhat.yalcin@haw-kiel.de)
In der Regel jedes Semester
Deutsch
Zuordnung dieser Veranstaltung zu Modulbeschreibungen und deren Studiengangszuordnungen

Module, in denen diese Lehrveranstaltung belegt werden muss


Modul Studiengang Vertiefungsrichtung Schwerpunkt Fachsemester
Forschung in der Sozialen Arbeit II
Research in social work II
B.A. - BASA 25 - Soziale Arbeit (PO 2025 V8)
Kompetenzen / Lernergebnisse
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden kennen das Prinzip des „Forschenden Lernens“ und können die in Modul 9 "Forschung in der Sozialen Arbeit I" erworbenen Kompetenzen im Rahmen eines Praxisforschungsprojekts anwenden.
Die Studierenden entwickeln eine eigene Forschungsfrage und können ein auf darauf bezogenes Forschungsdesign entwickeln, begründen und für die Untersuchung terminieren. Sie können eine Erhebung durchführen und die erhobenen Daten auswerten. Sie können die Güte ihrer Forschungsergebnisse einschätzen und kritisch reflektieren.
Die Studierenden entwickeln ihre Forschungsdesigns im stetigen Austausch mit anderen Studierenden und führen ihre Forschungsvorhaben in kleinen Forschungsgruppen kooperativ durch.
Die Studierenden reflektieren den Forschungsprozess (Problemerkennung, -formulierung, reflektierte und kriteriengeleitete Bearbeitung unter Anwendung passender Methoden) in seiner Übertragbarkeit auf zukünftiges Handeln im Kontext der Sozialen Arbeit.
Angaben zum Inhalt
Gesche Bollert: "Forschungswerkstatt Qualitative Interviewforschung": Aufbauend auf Modul 9 vertiefen die Studierenden die qualitative Sozialforschung, indem sie zu einer selbst entwickelten Fragestellung eine Datenerhebung mit einem Interview durchführen, das im Anschluss in Kleingruppen ausgewertet und dessen Ergebnisse in Form eines Forschungsberichts dokumentiert werden.
Prof. Dr. Melanie Groß: In der Forschungswerkstatt werden Studierende in Zweierteams gemeinsam ein im Kontext Sozialer Arbeit relevantes Forschungsthema, eine Forschungsfrage und ein Forschungsdesign entwickeln und mit einer gegenstandsangemessenen Erhebungs- und Auswertungsmethode eigene qualitative Daten generieren und analysieren sowie in einem Forschungsbericht (Prüfungsform) dokumentieren. Der Prozess wird in der Forschungswerkstatt begleitet und mit vertiefenden Inputs zu qualitativen Methoden sowie Beispielen zur edv-gestützten Transkription und Analyse unterstützt.
Prof. Dr. Michael Müller: "Statistische Gruppenvergleiche": Die Studierenden werden in der Forschungswerkstatt eine eigene quantitative Forschungsfrage im Kontext der „Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“ entwickeln und an Sekundärdaten auswerten oder eigene Fragestellungen bearbeiten.
Dr. Petra Richter: "Forschungswerkstatt Biografieforschung": Die Teilnehmenden dieser Forschungswerkstatt werden im Wege einer eigenen qualitativen Forschungsarbeit auf eine biografische Spurensuche gehen. Die Vermittlung theoretischer Kenntnisse über Anlage und Ablauf qualitativer Studien wird ergänzt durch forschungspraktisches Tun. Die Teilnehmenden werden in studentischen Arbeitsgruppen biografisch-narrative Interviews erheben, die Interviewdaten aufbereiten und auswerten. Auf Lebensgeschichten bezogene Forschungsfragen können entlang forschungsethischer Prinzipien und fachlicher Eignung gewählt werden. Am Ende des Semesters werden wir darüber nachdenken, welchen Ertrag und welche Ansatzpunkte in den Forschungsergebnissen für eine reflektierte und ressourcenorientierte Soziale Arbeit aufgefunden werden können.
Prof. Dr. Elisabeth Schreieder: "Forschungswerkstatt Teilnehmende Beobachtung": Das methodische Vorgehen der Teilnehmenden Beobachtung wird in der Praxis erprobt. Die Studierenden finden sich in Kleingruppen zusammen und konzipieren ein Forschungsprojekt mit einer eigenen Forschungsfrage und den dazugehörigen Datenerhebungs- und Auswertungsinstrumenten. Im Anschluss durchlaufen sie den Forschungsprozess und fertigen einen projektbezogenen Forschungsbericht.
Prof. Dr. Serhat Yalcin: Studierende entwickeln in Kleingruppen eigene Fragestellungen und gestalten in dieser Forschungswerkstatt ein Forschungsvorhaben, das vorzugsweise Themen im Feld von Migration und gesellschaftlicher Teilhabe aufgreift, grundsätzlich aber auch andere sozialarbeitsrelevante Fragestellungen einschließen kann. Nach der Phase der Themenfindung, Themeneingrenzung und Formulierung einer Fragestellung wählen sie eine passende Methode der Datenerhebung – problemzentrierte Interviews oder partizipative Ansätze wie Go-Alongs und Photovoice – und setzen diese selbstständig um. Für die Datenauswertung entscheiden sie sich zwischen Situationsanalyse und Reflexiver Thematischer Analyse und wenden den gewählten Ansatz auf ihr Material an. Ziel ist es, den gesamten Forschungsprozess eigenständig und reflexiv zu durchlaufen und die Ergebnisse in einem Forschungsbericht zu dokumentieren.
Prof. Dr. Anja Henningsen: (wird erst im Wintersemester 2025/2026 angeboten) "Qualitative Interviewforschung - Beispielprojekt." / Doris Neppert: (wird erst im Wintersemester 2025/2026 angeboten) "Historische Forschung" / Prof. Dr. Bedia Akbas: "Interpretative Forschungswerkstatt" (fällt aus)
Grundlagenliteratur:
Friebertshäuser Barbara; Prengel Annedore (Hrsg.) (2003): Handbuch qualitative Forschungsmethoden in der Erziehungswissenschaft. Weinheim [u.a.]: Juventa.
Hug, T./ Poscheschnik, G. (2020): Empirisch forschen : die Planung und Umsetzung von Projekten im Studium, München: UTB. Als elektronische Ressource in unserer Bibliothek vorhanden
Schaffer, Hanne Isabell (2009): Empirische Sozialforschung für die Soziale Arbeit : eine Einführung. 2.Aufl. Freiburg im Breisgau: Lambertus
Quatember Andreas (2014): Statistik ohne Angst vor Formeln: Das Studienbuch für Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler München/Boston,

Weitere Literatur wird in den einzelnen Veranstaltungen bekanntgegeben.
Lehrform
Lehrform SWS
Übung 2