Lehrveranstaltung


Allgemeine Informationen
Geschlechterfragen in der Sozialen Arbeit
Gender issues in social work
5.03.03.0
Prof. Dr. Beichner, Dawn (dawn.beichner@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Henningsen, Anja (anja.henningsen@haw-kiel.de)
Magsaam, Alexa (alexa.magsaam@haw-kiel.de)
Rakel, Anna (anna.rakel@haw-kiel.de)
Dr. Schmeck, Marike (marike.schmeck@haw-kiel.de)
In der Regel jedes Semester
Deutsch
Zuordnung dieser Veranstaltung zu Modulbeschreibungen und deren Studiengangszuordnungen

Module, in denen diese Lehrveranstaltung zur Wahl steht


Modul Studiengang Vertiefungsrichtung Schwerpunkt Fachsemester
Gender und Interkulturelles in der Sozialen Arbeit / Lebenslagen und Lebenswelten von Adressaten der Sozialen Arbeit
Gender and intercultural issues in social work / living conditions and lifeworlds of social work users
B.A. - BASA - Soziale Arbeit (PO 2017/2019 V6)
Kompetenzen / Lernergebnisse
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden erkennen die die Bedeutsamkeit der Kategorie „Geschlecht“ für die Soziale Arbeit. Sie können hierarchische und ungleiche Geschlechterverhältnisse als Ursachen für Problemlagen von AdressatInnen Sozialer Arbeit beschreiben (strukturelle Ebene) und verstehen geschlechtsspezifische Deutungsmuster und Bewältigungsstrategien von Adressaten und Adressatinnen als Ergebnisse unterschiedlicher Sozialisationsprozesse. Die Studierenden kennen die Notwendigkeit und die Grundlagen geschlechtssensibler Perspektiven, Handlungskonzepte und Arbeitsfelder in der Sozialen Arbeit.
Die Studierenden sind in der Lage, Geschlechtergrechtigkeit als Ziel einer geschlechterreflexiven Sozialen Arbeit argumentativ zu vertreten.
Die Studierenden erkennen die Soziale Arbeit als geschlechtsspezifisch organisierte Profession, die auch an der (Re-)Produktion von Geschlechterverhältnissen beteiligt ist. Sie verstehen die Soziale Arbeit als Profession, die zur Verwirklichung der grundgesetzlich festgeschriebenen Geschlechtergerechtigkeit beiträgt und kennen das dafür gängige Instrument des Gender Manstreaming.
Angaben zum Inhalt
Die Kategorie „Geschlecht“ ist für die Soziale Arbeit in mehrerlei Hinsicht bedeutsam. Zum einen können hierarchische und ungleiche Geschlechterverhältnisse als Ursachen für Problemlagen von AdressatInnen Sozialer Arbeit verstanden werden. Zum anderen können sich die Deutungsmuster wie auch die Handlungsstrategien von Adressaten und Adressatinnen aufgrund unter-schiedlicher Sozialisationsprozesse unterscheiden. Vor diesem Hintergrund benötigt die Soziale Arbeit geschlechtssensible Perspektiven, Handlungskonzepte und Arbeitsfelder. Darüber hinaus kann sich Soziale Arbeit fragen, inwiefern sie selber geschlechtsspezifisch organisiert ist und an der (Re-)Produktion von Geschlechterverhältnissen beteiligt ist. Im Rahmen der Veranstaltung wird in grundlegende Geschlechterfragen der Sozialen Arbeit eingeführt.
Schwerpunkte sind:
- Geschlechterverhältnisse in der Gesellschaft
- Lebenslagen/Problemlagen von Mädchen/Frauen, Jungen/Männern
- Geschlechtsspezifische Arbeitsfelder und geschlechtssensible Handlungskonzepte
- Gender Mainstreaming
Kortendiek, Beate (u.a.) (2019). Handbuch interdisziplinäre Geschlechterforschung. Wiesbaden.
Lehrform
Lehrform SWS
Übung 2
Prüfungen
Prüfungsform Dauer Gewichtung wird angerechnet gem. § 11 Satz 2 PVO Benotet Anmerkung