Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
• Die Studierenden kennen wesentliche körperliche Altersveränderungen und ihre psychosozialen Folgen. Sie können letztere am Beispiel der Schwerhörigkeit demonstrieren und Schlußfolgerungen für die Kommunikation mit älteren Menschen ziehen.
• Die Studierenden sind in der Lage, den Zusammenhang zwischen körperlichen Altersveränderungen und ihren Auswirkungen auf das Selbstbild und Identität im Alter zu erklären.
• Die Studierenden können mit Hilfe sozialpsychologischer Theorien erklären, wieso sich Altersstereotype negativ auf Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit älterer Menschen auswirken können.
• Die Studierenden können die wesentlichen Dimensionen kognitiver Entwicklung gegenüberstellen und abschließend die Entwicklung kognitiver Funktionen bewerten. Sie sind in der Lage, die Folgen für den Alltag älterer Menschen darzulegen.
• Die Studierenden können anhand von vier psychologischen Theorien zur emotional-motivationalen Entwicklung im Alter das Wohlbefindensparadox erklären und kritisch in seiner Geltung einschätzen.
• Die Studierenden können vier wesentliche Modelle zum erfolgreichen Altern zusammenfassen und richtig wiedergeben.
• Die Studierenden können erklären, warum Menschen mit Demenz sich nicht wieder in die Kindheit zurückentwickeln. Sie können verbleibende Fähigkeiten benennen, die dafür sprechen, dass Menschen mit Demenz zwar kindlich anmutende Bedürfnisse haben mögen, sie aber weiter erwachsene Menschen bleiben.
• Die Studierenden können psychosoziale Modelle für die Erfahrungen mit Demenz aus Sicht der Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen in ihren wesentlichen Bestimmungen wiedergegeben.
• Die Studierenden können sprach- und kommunikationswissenschaftliche Modelle und Theorien heranziehen, um Veränderungen im Kommunikationsverhalten im Alter und Konflikte zwischen den Generationen zu erklären.
• Die Studierenden können anhand psychologischer Wohnmodelle die Bedeutung von Wohnung und Nachbarschaft im Alter herausstellen.
• Die Studierenden können psychologische Wohnmodelle für die Wohnberatung im Alter anwenden.
• Die Studierenden können aus entwicklungspsychologischen Befunden und Theorien zur kognitiven Entwicklung geeignete Maßnahmen für die Gestaltung lernförderlicher Umgebungen ableiten.
• Die Studierenden können Modelle des „erfolgreichen Alterns“ gegenüberstellen. Sie sind in der Lage, die Annahmen und Grenzen dieser Modelle herauszustellen. Auf der Grundlage dieser Modelle sind in der Lage, Interventionen fürs erfolgreiche Altern abzuleiten.
• Die Studierenden sind in der Lage, eine ganzheitliche Haltung gegenüber Menschen mit Demenz zu entwickeln, der Einschränkungen sensibel kompensiert, ohne verbleibende Fähigkeiten zu übersehen.
• Die Studierenden können aus den psychosozialen Modellen zur Erfahrung bei Demenz Erklärungen für Konflikte zwischen Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen ableiten.
• Die Studierenden sind in der Lage, aus den Erkenntnissen zu Veränderungen in der Kommunikation im Alter und Konflikten zwischen den Generationen Empfehlungen für gelingendere Kommunikation zwischen den Generationen zu entwickeln.
• Die Studierenden können in Gruppenarbeit gemeinsam wesentliche Aspekte gerontologischer Theorien und Modelle für Interventionen nutzbar machen.
• Die Studierenden können Befunde und Modelle zur Kommunikation mit Älteren auf Ihren Umgang mit Älteren im Seminar und Alltag übertragen.
• Die Studierenden entwickeln eine Haltung, die sensibel gegenüber den nachteiligen Wirkungen von Altersstereotypen ist. Sie entwickeln eine achtsame und individualisierte Haltung im Umgang mit älteren Menschen.
• Die Studierenden sind sich der wachsenden Unterschiedlichkeit zwischen Individuen im Alter bewußt.
• Die Studierenden sind in der Lage, Konflikte mit älteren Menschen so zu bearbeiten, dass Achtsamkeit gegenüber den eigenen und fremden Bedürfnissen verbunden werden kann.